I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

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Samstag, 18. April 2015

Fazit Trainingslager Mallorca 2015

Eigentlich würde so ein Fazit ja in den letzten Abend reingehören und ich muß zugeben, dass ich das auch schon persönlich gemacht habe. Trotzdem fällt es mir leichter, wenn ich einfach alles nochmals in die Waagschale werfen kann, ein umfassendes Fazit aufzunotieren. So kann ich auch in Zukunft nochmals nachlesen, was mir genau und vor allem warum, so gut gefallen hat, dass ich auch ganz sicher noch lange Zeit an diese vergangene Woche zurückdenken werde. 

Als wir das Trainingslager gebucht haben, kannten wir weder Tobi noch Judith oder Tricamp. Der Zeugwart hat auf der Suche nach Triathlon Trainingslagern das Angebot mit dem Fincaurlaub im Internet gefunden und da der erste Kontakt sehr nett und die Beschreibung vielversprechend war, haben wir gebucht. Im Vorhinein war der Kontakt immer super schnell und ausgesprochen nett und umsichtig. Wir waren spät dran mit unserer Überweisung und haben trotzdem nur eine ganz liebe Erinnerungsemail bekommen, was ich wirklich super fand. Die Urlaubsstimmung wurde gleich erhalten. Dabei wäre ein anderer Ton durchaus verständlich gewesen, weil ich eben spät dran war. Aber schon hier war wohlfühlen angesagt. 

Die Räder wurden durch Tricamp in Mallorca bei Max Hürzeler reserviert. Wir haben nur unsere Körpergröße und jetzige Fahrradgröße angegeben und der Rest erfolgt dann vor Ort.

Im Vorhinein haben wir auch schon einen "in-etwa-Plan" der Woche bekommen, so wußte wir bereits, was ungefähr geplant ist und was wir so voraussichtlich an Klamotten brauchen werden. Die mitgelieferte Packliste war für uns auch ziemlich hilfreich. Auch als erfahrener Triathlet und mittelmäßig erfahrener Triathlon-Trainingslager Besucher ist eine Packliste nicht zu verachten. Natürlich hatten wir trotzdem viel zu viel Klamotten dabei, weil wir uns nach dem Radfahren und vor dem Laufen nicht mehr großartig umgezogen haben. Ein Triathlet sportelt in einem Dress. 

Wir wurden am Flughafen abgeholt und im Auto ging es dann gleich zur Finca. In mitten von Orangen- und Zitronenbäumen gelegen mit eigenem Pool und zum sofort auf der Stelle wohlfühlen. Die Zimmer sind allesamt ausreichend groß und gemütlich eingerichtet. Für die kälteren Abende/ Nächte standen Radiatoren bereit, für die wärmeren Zeiten Ventilatoren. 

Das Mieten der Fahrräder hat problemlos funktioniert. Mit der Vorreservierung total problemlos: Vertrag ausfüllen, Sitzhöhe vor Ort nachmessen, eigene Pedale abgeben und das fertig eingestellte Fahrrad entgegennehmen. Beim nächsten Trainingslager nehme zumindest ich mir übrigens auf alle Fälle meinen eigenen Sattel mit. Das stand zwar auch auf der Packliste drauf, aber ich habe mich darüber lustig gemacht und mein Sattel blieb hier. Das passiert nicht noch mal. Man lernt einfach immer etwas dazu. 

Der Aufbau der Trainingswoche hat uns super gefallen. Alles war strukturiert und klar nachzuvollziehen. Es gab keine Unklarheiten was ansteht und wie der Tag warum genau so abläuft. Gerade zum warum hatte ich jede Menge Fragen, die alle immer super erklärt wurden und selbst ich dann verstanden habe, warum eben genau dieses Tagesprogramm absoluten Sinn macht. 

Dieses Trainingslager besteht nicht nur aus Radkilometer sammeln! Hier geht es um ein Triathlontrainingslager und das merkt man wirklich an jeder Ecke. 

Besonders gut fanden der Zeugwart und auch ich auch das Essen. Jeden Tag hatte ich das Gefühl, dass genau das geliefert wird, was ich am Berg zurückgelassen habe. In ausreichender Menge. Getränke standen ebenfalls immer bereit, genau wie Isopulver und Gels zur Selbstbedienung. 

Wir haben uns in der Trainingsgruppe, aber besonders bei Tobi und Judith sehr wohl gefühlt. Wenn etwas Hand und Fuß hat, dann merkt man es einfach und so ging es uns auf Mallorca. Oft wird man ja gefragt, ob man eine Weiterempfehlung aussprechen kann oder ob man nochmals hinfahren würde... beides bejahen der Zeugwart und ich zu 100%. 

Falls Ihr hier mitlest: 
Liebe Judith, lieber Tobi! 
Ganz lieben Danke für die tolle Woche bei und mit Euch und Eurem Team. Es war großartig! Danke, dass Ihr so individuell auf mein Kniethema und meine "nach Unfallform" eingegangen seid und mich einfach in die Gruppe integriert habt, als wäre ich eine vollständige Triathletin. Das war prima und hat mir ein gutes Gefühl gegeben. 
Die Anstiege mit Dir waren eine Wucht, Tobi! Danke für das Alleinlassen und danke für das Warten. Danke, dass Du immer dann aufgetaucht bist, wenn es besonders schwer wurde und danke, dass ich jetzt auch diese berühmte Tankstelle kenne, an der nie jemand tankt. 
Wir und besonders ich haben unheimlich viel aus dieser Woche mit heim genommen! Abseits von Kilometern, Höhenmetern, Schwimmtechnik und Zitronen. 
Viele Grüße, 
Claudi
  

Freitag, 17. April 2015

Swim-Bike-Run-Bike-Run-Bike-Run etc.

Das letzte Athletiktraining heute am Pool schaffe ich erneut ohne im selbigen zu landen. Im Gegensatz zu gestern, ist heute die Sonne bereits draußen, als ich mich versuche tibetisch zu verrenken und wärmt die müden Gliedmaßen. Die allerdings wirken unheimlich zufrieden und komplett muskelkaterfrei. Ich frage mich, was denn eigentlich passieren muß, damit diese kurzen Beine mal mit Muskelkater beglückt werden... über 90km und wieder mal knappe 1.000 hm scheinen die Beinmuskulatur nicht zu beeindrucken. Das macht mir Angst. 

Ich behalte diese Erkenntnis aber erst mal für mich, denn wer weiß, was sich der Trainer heute wieder ausgedacht hat. Die Blogüberschrift verspricht bereits einiges und was ich mir gestern so alles anhören durfte, als der heutige Tag geplant wurde, läßt Großes erahnen. Soviel Sport an einem Tag kann ich mir irgendwie gar nicht vorstellen, aber ich freue mich trotzdem schon mal drauf. 

Wenn man weiß, wo man hinfährt, kann das helfen, oder eben auch nicht. Wir fahren heute wieder zum Schwimmbad nach Muro und für mich ist das jetzt nicht ganz so gut, dass ich weiß, wo das liegt. Es liegt nämlich ganz oben auf dem Berg. Richtig weit oben. Und die Straßen sind nicht für lockeres Einfahren gemacht, sondern für ne richtige Bergübersetzung. Die ich übrigens auf dem Fahrrädchen vom Max nicht habe. Unnötig zu erwähnen, dass die Bergziege in der Familie, die sich Zeugwart nennt, vorne drei Kettenblätter fährt und ich -die ich eh kaum vom Fleck komme- nur zwei hat. Aber egal. Wir fahren zum Schwimmbad nach Muro. Auf dem Weg fetze ich noch meinen Hinterreifen und der Zeugwart repariert ihn. Ich hätte das höchstwahrscheinlich auch selbst gekonnt... allerdings wären wir dann jetzt immer noch nicht beim Schwimmbad, weil ich einfach länger für so einen Schlauchwechsel brauche. Und weil wir halt doch schwimmen wollen, macht es der Zeugwart. 

Im Schwimmbad bin ich so schnell fertig wie nie zuvor, weil ich heute im Vereinszweiteiler unterwegs bin und den nicht nur auf dem Rad, sondern eben auch beim schwimmen ausprobieren will. Wann wenn nicht jetzt ist das eine Gelegenheit? Der Trainer versucht mir heute wieder Technik beizubringen und Schnelligkeit. Ich glänze partiell mit technischen Fähigkeiten und kann bei immerhin zwei Übungen allen anderen davonschwimmen. Der Torpedobaumstamm und ich sind halt einfach gute Freunde und ebenso kann ich aus dieser Gruppe offenbar am besten  Rückwärtskraul. Ist jetzt für den Triathlon zwar absolut unnötig, aber trotzdem irgendwie cool. 

Nach dem Schwimmtraining bin ich wieder ratzfatz draußen, weil ich mich ja immer noch im Triathlonzweiteiler befinde und diesen auch nicht vor heute Abend abzulegen gedenke. Ich fahre deshalb mit dem Zweiteiler ans Meer. Insgesamt stehen nun wieder über 30km auf meinem Tacho, als wir in Pollentia ankommen und die Stellung für das nächste Training beziehen. Heute wird gekoppelt. So heißt das bei Triathleten, wenn sie nach dem Radfahren noch einen Lauf anhängen, der sie rumeiern läßt und so richtig fertig macht. Koppeln erfolgt möglichst schnell hintereinander. 

Dafür bauen wir uns einen Wechselzone auf, jeder sucht sich einen Baum, und schon geht's los. Die Rausstrecke führt von Kreisel zu Kreisel, die Laufstrecke ist zwei Kilometer lang. Schon beim ersten Lauf hänge ich hinter der Gruppe weit hinterher. Man sind die alle noch fit. Irgendwie schleicht sich der Gedanke in meinen Kopf, dass die anderen mehr Erholungsstunden hatten oder sich an den Berganstiegen vielleicht auch gar nicht so dolle angestrengt haben? Oder sind die einfach nur so bombe trainiert? Unfassbar, was die abziehen. 

Nach dem Laufen starten wir alle gemeinsam mit dem Rad und fahren 10km volle Pulle. Ich fahre immer über 30km/h und kann darüber nur den Kopf schütteln... alle anderen in unserer Gruppe sind schneller. Allerdings biete ich doch tatsächlich zwei Herren Windschatten, die sich einfach frech an mein Hinterrad dranhängen. Das ist doch unglaublich und egal, wie sehr ich ranklotze, die bleiben mir erhalten. Dürfen sich Männer überhaupt bei Frauen in den Windschatten hängen? Nein, oder?


Als ich irgendwann wieder an meinem Baum angekommen bin merke ich mein Knie. So reinzutreten ist noch nicht angenehm. Ich laufe aber trotzdem los. Wenigstens versuchen will ich es. Wäre ja gelacht, wenn das nicht klappt. 

Klappt nicht. 

Schade. 

Ich merke das schon nach den ersten paar Metern. Mein Knie fühlt sich dick an und schläfrig. Ich will da nichts riskieren. Also drehe ich um und feuere die anderen an. Wir sind eine richtig nette Truppe in diesem Trainingslager und so fällt es mir nicht schwer jedem einen herzerfrischenden Spruch hinterherzurufen. Und ein paar Bilder mache ich außerdem. So hat das Kniegefühl wenigstens etwas Gutes. 

Ich bin baff, wie fit die Anderen nach dieser Woche Trainingslager sind. Der Zeugwart haut auch noch mal so richtig einen raus und sieht beim Zieleinlauf noch so endlos fit aus, als würde es jetzt dann auch erst richtig losgehen. Ich bin begeistert! 

Im Anschluß an das Koppeltraining geben wir unsere Räder dem Max zurück, damit er sie an andere trainingswütige weitervermieten kann. Mit dem Auto geht's zurück in die Finca, die uns in der letzten Woche ein sehr heimeliges Gefühl vermittelt hat. Heute Abend wird gegrillt und sicher noch etwas länger nett zusammengesessen. So ein Trainingslager schafft eben auch Erinnerungen... und irgendwie auch Freunde. 

Donnerstag, 16. April 2015

Der Orient mit dem Rad

Wie gestern angekündigt, gibt es heute wieder eine Radausfahrt. Vorher finden wir uns aber, wie jeden Morgen in diesem Trainingslager, mit unserem Physiotherapeuten zum Tanz der 5 Tibeter ein. Hier machen nur fleißige Triathleten mit, habe ich so das Gefühl und ich scheine die Einzige zu sein, die sich mit den Übungen wirklich schwer tut. Der Vortänzer verbiegt sich locker, flockig wie eine Brezel, während ich verzweifelt versuche nicht in den Pool zu fallen und die Balance zu halten. Alles geht aber gut. Wie schön. 
Morgen habe ich also die letzte Chance, mich erneut vor dem sicheren Naß werden zu bewahren und beim Tibetertanz wieder nicht in den Pool zu plumpsen. 

Heute fahren wir nach Orient. Schöner klingt allerdings eindeutig, wenn wir in den Orient fahren, weil das für die deutschen Ohren einfach harmonischer ist. Die Anfahrt gestaltet sich garmingestützt, der Rest läuft einfach so. Da diese Gruppe nun schon ein paar Tage zusammen fährt, könnte man annehmen, dass wir das Fahren in der Gruppe mittlerweile drauf haben und wissen wie Zweierreihe geht oder wann es angebracht ist enger beieinander zu fahren. 

Haben wir aber nicht. Zumindest nicht alle. Es gibt tatsächlich auch an Tag 6 des Trainingslagers noch Ausreißer, die es einfach nicht so machen möchten, wie es angesagt wird. Warum das so ist, versuche ich einfach nicht zu hinterfragen. Das wäre mir zuviel, immerhin kommt kurzfristig ein Anstieg, denn auf dem Weg in den Orient müssen wir über den Col d'Honor rüber. Ehrenhalber sozusagen. Und mich trifft die Ehre volle Kanne am rechten Oberschenkel. Und zwar hinten. Ich habe da nämlich eine muskelkrampfanfällige Stelle. 

Beide Krämpfe dehne ich am Anstieg allerdings gut weg und das Anfahren am Berg klappt ebenfalls lehrbuchmäßig. 


Und schon habe auch ich es geschafft und darf mit dem Schild ein Bild machen. 


Zur jetzt folgenden Abfahrt ziehe ich die Armlinge wieder hoch und konzentriere mich. Abfahrten sind immer mit Vorsicht zu genießen, dass ist in Mallorca nicht anders als daheim. Außer, dass hier vielleicht ab und an mal eine Ziege auf die Strasse tritt und das daheim eher weniger vorkommt. Mittlerweile bin ich aber schon fast abfahrtsgeübt und halte die Kurvenlinie, nutze den Platz richtig aus, der mir als Radfahrer gegeben ist und kann gut einschätzen wann es Zeit zum Bremsen und wann zum Antreten ist. 

Und ehe ich mich auf den nächsten Antritt vorbereiten kann, steht der Zeugwart mitten im wirklich sehr überschaubaren Örtchen Orient im Eingang des einzigen Kaffee's am Platz und sorgt dafür, dass auch ich meine absolut wohlverdiente Pause bekomme. Wir bestellen Kaffee, Schokoladenkuchen und Wasser um meine Trinkflasche aufzufüllen. Und dann erkläre ich einer anderen Radtouristin noch schnell die Mallocinische Toilette. Die unterscheidet sich natürlich in keinster Weise von einer anderen Toilette, aber die Dame bekommt erst das Licht nicht an, dann die Tür nicht abschlossen, dann nicht gespült und dann auch nicht den Wasserhahn gestoppt. Dieser Toilettengang ist für sie eine wahre Tortour und für mich die Erkenntnis, dass man zum Rad fahren eben wirklich nicht besonders viel können muß, außer eben Rad zu fahren. 

Ab dem Orient geht es noch kurz zwei Kehren Berg hoch und dann folgt eine sehr entspannte lange Abfahrt, bei der der Zeugwart und der, der den Weg kennt, einer größeren Gruppe mal zeigen, wo der Radhammer hängt. Ich bin die letzte in der Abfahrt, bekomme noch einen guten Rat und versuche dann mehr oder weniger verkrampft hinter der letzten unserer Gruppe zu bleiben, die das mit der Kurvenlinie und dem einschätzen wann zu bremsen oder Gas zu geben ist, noch nicht so wirklich verinnerlicht hat. Diese Abfahrt ist fast genauso anstrengend wie die Auffahrt gewesen ist.  

Als wir unten sind, wechsle ich die Position in der Gruppe. Die ersten beiden Reihen funktionieren meistens, also halte ich mich gern dort auf. Wenn's funktioniert mag ich's. Irgendwann werden die passenden, Gruppenkonform fahrenden vier, überholt und kurz danach passiert es auch schon. Einer hat eine Panne und die Überholerin ist weg. Da ich weder besonders schnell im Verfolgung aufnehmen, noch besonders gut im Panne beheben bin, stelle ich mich einfach daneben und kommentiere. Der Zeugwart sprintet von dannen um die Überholerin einzufangen. Und er bekommt sie auch. 

Nachdem der Reifen geflickt ist, fahren wir zurück zur Finca. Ich hänge lieber noch einen 4km Lauf hintendrin, während es für die anderen Fahrer wichtiger ist eine dreistellige Zahl auf dem Tacho zu haben. Jedem ist eben was anderes wichtig. 

Morgen ist unser letzter Tag hier im Tricamp Trainingslager. Wir werden Athletiktraining machen, Schwimmen gehen und ein Koppeltraining absolvieren. So sagt es zumindest der Plan. Ich bin gespannt und falle todmüde ins Bett. 

Mittwoch, 15. April 2015

Besser haben als brauchen.

Heute ist ein Ruhetag. Manche Campteilnehmer nutzen den, um noch mal eine ordentliche Runde Rad zu fahren, immerhin kann man sich auch zu Hause ausruhen, andere gehen an den Strand oder Shoppen (letzteres natürlich der Zeugwart) und ich liege einfach nur auf der Liege am Pool und tue nichts. Das kann ich besonders gut, deshalb plane ich dafür auch eigentlich den kompletten Tag ein. Irgendwie wird es aber doch nur ein halber kompletter Tag. Zur vollständigen Erholung reicht es deshalb nicht ganz. Vielleicht bezeichne ich es deshalb eher als aktive Pause? Der Begriff macht ja eh wenig Sinn, in meiner Welt, klingt aber in der Welt der Sportler wesentlich toller.

Ab dem Nachmittag haben wir heute bewölktes Wetter, vorher schmiere ich mich dreimal ein, damit ich mir nicht am Ruhetag einen Sonnenbrand hole und beim Rad fahren nicht. Das wäre doch gelacht.

Der Zeugwart und der Windschattengeber sind was das Einkaufen angeht genau auf einer Linie. Seelenverwandte könnte man fast sagen. Beide brauchen dringend Sportklamotten, weil sie ja -gefühlt zumindest- keine haben. Und da es in Alcudia ein paar Geschäfte gibt, die mit guten Preisen locken, müssen die Beiden einfach danach schauen. Geht ja gar nicht anders. Wenn man eben daheim nichts hat. Bisher hatte ich natürlich keine Gelegenheit in den Kleiderschrank des Windschattengebers zu schauen, aber es gibt -selbstverständlich- keinen Grund seinen Aussagen nach fehlendem Equipment keinen Glauben zu schenken. Und dass ein Zeugwart immer neues Zeug braucht, ist sowieso klar und muß generell schon mal nicht in Frage gestellt werden.

Ich hoffe, wir können uns auch beim Rückflug an die vorgegebene Gepäckgewichtsbeschränkung von 23kg pro Person halten.

Heute Abend, während des Essens, wird der morgige Tag geplant und nach einigen Diskussionen stellen wir den Plan auf, morgen nach Orient zu fahren. Das ist ein kleiner Ort im Landesinneren. Und es gibt ordentliche Anstiege. Ich freu mich drauf, weil der Ort einen schönen Namen hat. Mehr weiß ich dazu ja sowieso nicht zu sagen... auskennen tun sich hier andere. 

Dienstag, 14. April 2015

Bist Du wohl auch im Bett?

Der Begriff des Ortsschild-Sprints ist mir aus einer meiner ersten RTF Saisons bereits bekannt. Dabei geht es darum, dass man, egal ob es den Mitfahrern bekannt oder unbekannt ist, bis zur beinahe vollkommenen Erschöpfung Gas gibt, um als Erster an einem beliebig weit entfernten Ortseingangsschild anzukommen und damit die imaginäre Ziellinie und das -für die Mitfahrer oftmals unbekannte- Rennen für sich zu entscheiden. 

So ein Ortsschildsprint ist also etwas vollkommen dämliches. Ich zum Beispiel wurde in besagter RTF Saison mal auf einer kleinen Runde von einem Herren in Höhe des Ortseingangsschildes mit "Erster" angebrüllt und war vollkommen baff, weil ich ja gar nicht mitbekommen hatte, dass ich ganz offenbar Teilnehmer in einem Rennen war. Diese vollkommene Ahnungslosigkeit dem Herren mitgeteilt führte nur zu Unmut und zu seiner Aussage, dass ihm das ziemlich egal sei, er wäre Erster gewesen und er hätte jetzt auch keine Lust mit mir darüber zu diskutieren. 

Diese Geschichte fällt mir ein, als wir das Ortsschild passieren. Im Affenzahn von 10km/h fahre ich die 5% (im Schnitt - klingt immer besser, habe ich in diesem Trainingslager gelernt) Steigung direkt am Ortsschild vorbei und muß sofort an den Herren denken, der damals Erster war. Die Geschichte erzähle ich dem Tonangeber, als wir praktisch zeitgleich, das Ortsschild passieren. Ich in voller Anstrengung und er, während er aufpasst, dass er nicht wegen akutem Geschwindigkeitsmangel vom Fahrrad kippt. So langsames Fahren ist der Tonangeber sonst eher nicht gewöhnt scheint mir. Aber so kann er in diesem Triathloncamp wenigstens auch mal ein paar Radausfahrten zur Erholung nutzen. Muß man nicht als schlecht ansehen. 

Während ich weiter über den Ortsschildsprint und die Sinnhaftigkeit dahinter nachdenke, empfiehlt der Tonangeber dem nächsten, der mir "so kommt" einfach mit der Frage "Das rufst Du im Bett wahrscheinlich auch immer?" die Zieleinfahrt zu versauen. Und während ich mir genau diese Antwort einpräge, bin ich auch schon oben und wir genießen die Fahrt durch den Ort und die darauf folgende Abfahrt. 

Denn egal wo man hochfährt, es geht immer auch wieder runter. 

Mythos: Kloster Lluc

Beim Athletiktraining am Pool muß ich heute stark zurückstecken und auf Wiederholungen verzichten. Das liegt einfach daran, dass meine Bauchmuskeln bereits von den letzten Tagen stark strapaziert sind und ich einfach nicht mehr kann. Wo nichts ist, muß man einfach einsehen, dass innerhalb von drei oder vier Trainingseinheiten halt nichts nennenswertes passiert. So einfach ist das. 

Zum Frühstück ernte ich mit dem Zeugwart Orangen und Zitronen vom hauseigenen Hain und wir trinken frischen Saft. Sehr lecker. Wenn die Tragleistung sicher wäre, würde ich so einen Orangenbaum gern daheim auf dem Balkon haben. Wird aber wahrscheinlich nichts. 


Die Radausfahrt heute führt den Zeugwart und mich mit unserer Radgruppe zum Kloster Lluc. Eine absolute Berühmtheit auf Mallorca und ein Teil der Wettkampfstrecke vom 70.3 sowie vom Ironman hier auf der Insel. Zum Kloster, dass auf einem Berg liegt, geht es immer nur Berg auf. Es gibt keine abgeflachten Stellen oder moderate Passagen, es geht stetig und vehement 8km am Stück Berg auf. Ich kurble hoch. Etwas anderes bleibt mir ja kaum übrig, denn die Tour führt nun mal hier lang. Heute ist die Gruppe weit auseinander gezogen. Das stört mich aber nicht. Ich richte mich stur nach der absolvierten Distanz auf meinem Tacho und bemühe mich, dass ich immer so 9/10 oder 11km/h drauf stehen habe. Zusätzlich weiß ich vom Straßenschild unten, dass das Kloster noch 12 km entfernt war, als ich unten auf meinen Tacho geschaut habe, das hilft im Abschätzen der Entfernung. 

Der Trainer kommt ab und an vorbei und sag mal hallo und fragt mich, wie es mir geht. Das läßt fürs erste mal darauf schließen, dass er überhaupt nicht ausgelastet ist. Und fürs zweite finde ich so im Nachhinein, wäre es interessant zu erfahren, was er denn gesagt und getan hätte, wenn ich nicht mehr gekonnt hätte. Ich kann aber noch, wenn er mich fragt und so kurbel ich langsam und bedächtig den Anstieg hoch, immer auf den plötzlichen Anblick des Klosters gefasst. 

Der niemals kommt. 

Der Anstieg zum Kloster Lluc ist eigentlich eine lange, mehr oder weniger steile Anfahrt zu einer Tankstelle. Also was ich davon halten soll weiß ich noch nicht. Der Zeugwart steht auf jeden Fall tatsächlich vor einer Tankstelle und wartet auf mich. Um ihn herum stehen weitere geschätzte 400 Radfahrer und zwar so, dass ganz sicher niemals ein Auto an die einzige Zapfsäule dieser Tankstelle fahren kann, ohne nicht unheimlich viele Räder und genauso viele Menschen zur Seite zu schaffen. Ein Kloster ist hier nicht. 


Wir sehen das Kloster auch nicht, als wir auf der anderen Seite wieder runter fahren um irgendwann am Meer einzukehren. Das Kloster bleibt ein Mythos. Überraschenderweise erzählen später alle, dass sie schon mehrfach an der Tankstelle waren, aber das Kloster selbst noch nie gesehen haben. Tatsächlich glauben auch ein paar Radler, dass es das Kloster in Wirklichkeit gar nicht gibt. Unfassbar. Das kommt davon, weil ich mich zu schlecht über Mallorca und dessen Radtouren informiert habe! 

Die Radrunde heute beschert uns insgesamt 1.000 Höhenmeter und 93km, was den Anstieg zur Tankstelle irgendwie abwertet, zumindest zahlenmäßig gesehen. Kulturell gesehen muß ich mich allerdings auch erst mal daran gewöhnen, dass jeder Rennradfahrer um eine Tankstellenanfahrt so ein Bohei macht. 

Montag, 13. April 2015

Torpedobaumstamm und Petra

Ich trinke heute Nacht locker zwei Radflaschen und als ich heute früh aufstehe gleich noch zwei hinterher. Nachdem ich gestern bereits um 19:30h vollkommen fertig im Bett lag, habe ich feuchtigkeitsmäßig offenbar Nachholbedarf. Außerdem tut mir alles, allem voran die Bauchmuskeln, ordentlich weh. 

Um 8h treffen wir uns wieder zum Athletiktraining am Pool und kümmern uns heute nicht nur um die 5 Tibeter sondern auch um dehnbare Zwischenstufen. Glücklicherweise nur so lange, bis die Spiegeleier fertig sind und wir, weil kalte Eier nicht so lecker sind wie warme, schnell zum Frühstück marschieren können. 

Heute geht es nach dem Frühstück erst mal zum Schwimmbad und von dort dann gleich weiter auf eine größere, bergigere Radrunde. Wir fahren deshalb mit Rucksack zum Schwimmbad, das sehr zu meinem Leidwesen auf einen Berg gebaut wurde, und absolvieren dort ein Schwimmtechniktraining. Nicht, dass mir die Anfahrt als Training und warm machen nicht schon vollkommen ausgereicht hätte, nein, wir schwimmen uns -natürlich- auch erst mal noch ein. Warum die Trainer das nicht verstehen, dass man ja eben schon warm ist und einschwimmen vollkommen überbewertet wird, weiß ich auch nicht. Ist aber auch egal, das ist nämlich nicht Tricamp spezifisch, sondern hat was mit der Trainer Berufung zu tun. Trainer mögen Einschwimmen. 

Beim anschließenden Techniktraining kann ich mit einer Übung glänzen, die mir total leicht fällt, aber selbst die Schwimmcracks zum absaufen bringt, der Torpedobaumstamm. Habe ich noch nie vorher gemacht und bin trotzdem ein wahres Ass darin. Dabei schwimmt man Badewanne, wedelt allerdings nicht neben dem Körper mit den Armen, sondern über dem Kopf. Ich schwimme gleich noch eine komplette Bahn mit dieser tollen Übung, damit ich den Erfolg auch richtig genießen kann und nach gut einer Stunde, sind wir dann auch schon fertig. Mit der Welt, mit der Puste und mit dem Schwimmtraining. Jetzt heißt es nur kurz abduschen, frisch mit Sonnencreme einschmieren und ab zurück in die Radklamotten. 

Die Gruppen formieren sich zügig und schon brechen wir auf in Richtung Petra. Petra gehört bei Rennradfahrern auf Mallorca zum Standardeinkehrprogramm. Mir wird von einem übervollen Marktplatz erzählt, auf dem locker 400 Räder inklusive ihrer Fahrer rumstehen und Café con leche trinken. Der ist nämlich günstiger als Cappuccino, aber genau das  Gleiche, mit anderem Namen. Muß man auch erst mal wissen sowas. 

Wir fahren also wellig bis nach Petra und stellen tatsächlich die Räder Nummer 401-408 auf den Marktplatz dazu. Unglaublich was hier los. Und viele Radgruppen sind einheitlich gekleidet, so dass man "die Dänen", "die Holländer" und "die Franzosen" gleich an ihren Trikots mit passender Aufschrift ausmachen kann. Ich bin baff. Bei der Beschreibung von Petra und dem Marktplatz hat keiner übertrieben. Wahrscheinlich erwähne ich Petra daheim und jeder Rennradfahrer und Triathlet in meinem Bekanntenkreis wird mir dazu nur sagen "kenn ich". Und schon war ich da, wo alle schon mal waren. Am beliebtesten Marktplatz von Mallorca. 

In Petra haben wir zwar eine Einkehrpause, aber nur, weil wir ja Schwimmtraining hatten. Halbzeit der Radtour haben wir noch nicht. Wir fahren heute das sogenannte Waschbrett und die Schilfstrasse und lernen, dass jeder, der mal auf Mallorca Rad gefahren ist, beide Begrifflichkeiten kennt, wenn er Deutsch spricht. Spanische Übersetzungen lernen wir dazu keine. Die Wellen gehen in die Beine, aber die Tour ist gut zu schaffen und am Schluß haben wir 80km auf den Tachometern stehen. Zusammen mit der Schwimmtrainingsstunde ist das wirklich eine beachtliche Tagesleistung. 

Jetzt steht noch eine Laufeinheit auf dem Plan. Ich allerdings stelle mich erst mal, wie unsere Fußballnationalmannschaft, bis zum Oberschenkel in den eiskalten Pool. Das fördert nämlich die Regeneration und deshalb wird's natürlich ausgiebig gemacht. Den Lauf spare ich mir und schaue lieber Löcher in die Luft. Seele baumeln lassen ist auch etwas, was hier auf der Finca ausgiebig trainiert werden sollte. Der Zeugwart sieht das anders und flitzt noch mal zum Lauftraining. 


Heute Abend gibt es ausgesprochen leckeres Essen und im Anschluß eine regenerative Massage vom Physiotherapeuten. Da bin ich mal gespannt, ob mir morgen wieder alles weh tut. 

Sonntag, 12. April 2015

Nicht abreissen lassen!

Es schläft sich wirklich hervorragend in der Finca, das kann ich wirklich sagen. Liegt vielleicht auch an der guten Luft, dem leckeren Abendessen und der kurzen Einrollende, die wir gestern gedreht haben? Weiß ich nicht, ist mir auch egal, ich schlafe auf jeden Fall grandios gut. 

Heute treffen wir uns um 8h zum Athletiktraining am Pool und "tanzen" als erstes mal die 5 Tibeter, die der Athletikverantwortliche für uns vorturnt. Ich kann kaum mithalten, und es ist erst 8h. Sehr interessant. Das kann ja heiter werden. Im Anschluß gibt's Frühstücksbüffet und dann wird sich geschlossen zum Rad fahren umgezogen. Wir wollen nämlich um 10h aufbrechen. 

Ich fahre mit Kontaktlinsen, das steht schon mal fest und weil ich beim Anlernen hier gelernt habe, dass die immer zuerst ins Auge kommen, fange ich damit auch gleich an. Wir fahren heute in kurz/kurz mit Armlingen und Windweste, weil es das Wetter hergibt. Und wir fahren zu sechst in Zweierreihe. Und das klappt bei mir wirklich überragend gut. Muss ja auch mal sein. 

Die Strecke ist toll und außer dem Vorderrad des Windschattenspenders sehe ich außerdem unheimlich tolle Ausblicke auf riesige Fincen, das Meer und zahllose Radfahrer. Kein Wunder, dass der Max nichts anderes tun kann außer Räder zu signieren... jeder fährt hier eines von ihm. Gefühlt hat jeder, der uns entgegen kommt ein Mietrad aus seinem Verleih. Es muß hier unheimlich viele riesige Fincen geben, wenn dabei solche riesigen Radgruppen raus kommen... denk ich mir so. Und ich fand unsere schon recht groß. 

Einmal muß ich richtig abreissen lassen, weil ich mich verschalte und dann irgendwie nicht mehr die Kurve kriege. Der Zeugwart erkennt aber das Problem, wartet und zieht mich einfach wieder bis nach vorne. Kein Problem also. Die wichtigste Regel ist wirklich auf Teufel komm raus, einfach nicht abreissen lassen! Kurz vor dem Ziel kehren wir noch auf einem Marktplatz für einen Kaffee ein und haben es dann nicht mehr weit bis nach Hause. Dort erwartet mich sofort eine halbschattig platzierte Liege und ich nutze sie in voller Pracht erst mal zum Pause machen. Diese Einrollrunde hat uns 60km auf dem Tacho beschert, da kann man ruhig mal eine Liegenpause machen.

Im Anschluß an die Liegepause gibt es noch eine Lauf ABC Einheit, bei der wir natürlich auch mitmachen. Das schönste am Lauf ABC ist, dass die Länge nicht zählt, sondern die Zeit. Das ist mir ja wirklich unheimlich sympathisch. Lauf ABC könnte man prima mal öfter machen. 

Heute muß ich unheimlich früh ins Bett gehen, das weiß ich jetzt schon. 

Samstag, 11. April 2015

Autogramm auf dem Rad

Ob die Radtrainingskilometer reichen, fragte mich gestern ein Kollege, weil er weiß, dass es heute los geht. Darüber habe ich mir bisher noch überhaupt gar keine Gedanken gemacht. Das Trainingslager was wir gebucht haben, wird schon irgendeine Gruppe für mich haben. Immerhin hat jeder einen Fragebogen ausgefüllt und ich wurde auf Grund meiner Antworten auf dem Fragebogen nicht ausgeladen. Das ist doch schon mal vielversprechend. 

Der Flughafenmitarbeiter zaubert uns gleich schon das erste Lächeln auf das Gesicht, weil er ein besonders flotter ist und das auch gleich betont. Dann treffen wir am Flughafen noch eine ehemalige Kollegin, die ich schon eine Weile nicht gesehen habe und an der Sicherheitskontrolle machen wir mit Radhelmen, Riegeln, leeren Radflaschen und meinem Neoprenanzug im Handgepäck jede Menge her. Der Zeugwart hat außerdem ein Fahrradschloss, das für mords Aufsehen beim Sicherheitspersonal sorgt und bei mir für großes Amüsement. 

Mallorca ist schon wegen des relativ kurzen Fluges ab sofort meine Lieblingstrainingslagerinsel, nach Teneriffa sind wir im letzten Jahr gefühlt doppelt so lange unterwegs gewesen. Außerdem haben wir eine Reihe für uns, was in der Economy ein ausgesprochener Vorteil ist. Am Flughafen werden wir vom Windschattengeber abgeholt. Der trägt die orangene Tricamp Jacke und ist deshalb für uns leicht auszumachen. Überhaupt scheint hier jeder abgeholt zu werden... die Anzahl der Abholer ist beträchtlich. 

Die Fahrt zu unserem Domizil ist kurzweilig und nur ungefähr 30 Minuten lang. Wohnen tun wir in Buger, einem kleinen Ort auf einem Berg. Allerdings ein Stück außerhalb in einer Finca mitten im Nirgendwo, neben Schafen, Pferden und einem Orangen- und Zitronenhain. Hier ist keiner außer uns.  Das ist doch total verlockend. 

Wir beziehen unsere Zimmer und ziehen uns gleich mal um, denn heute holen wir schon unsere Fahrräder in Pollentia ab. Die Radübergabe geht zügig und total unkompliziert und schon bekomme ich ein Fahrrad auf dem Max Hürzeler sogar persönlich unterschrieben hat. Und der scheint eine Berühmtheit auf der Insel zu sein. Umso netter, dass er sich die Mühe macht jedes Rad eigens abzuzeichnen. Viel zu tun scheint er ansonsten nicht zu haben... der Laden scheint gut zu laufen. 

Mein Rad ist ein Centurion in schwarz und Größe 49. Es wird hier gleich auf meine Schrittlänge eingestellt und meine mitgebrachten Pedale werden auch gleich montiert. Service wird beim Max auch noch großgeschrieben... sehr sympathisch. In der Wartezeit bis alle ihre Räder bekommen haben ist Zeit für ein Bild. So sehe ich also vor der ersten Radausfahrt aus. 


Meine Schnäppchenwindweste kann heute gleich mal zeigen, was sie so drauf hat. Und ich bin vollkommen zufrieden. Ein Kauf ist immer noch ein bisschen schöner, wenn er sich gelohnt hat, finde ich. 

Die Fahrt zurück zur Finca findet im vollem Rückenwind statt. Prima bestellt, so für die erste Tour. Nach wirklich lockeren 28km sind wir zurück und gleich gibt es auch Abendessen. Da wir vor dem Abflug das letzte Mal etwas gegessen haben, ist das jetzt auch mehr als angebracht. Und richtig lecker ist es auch. 

So kann es weitergehen.