I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

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Freitag, 15. August 2014

Fotostrecke Tough Mudder 2014

Was eine Freude! Die Fotografen haben tatsächlich noch einige -in meinen Augen unfassbar gute- Bilder zur Veröffentlichung frei gegeben! 



























Und zum Abschluß noch mein absolutes Lieblingsbild aus dieser Reihe:


Alle Fotos wurden von Zafer Tecer oder Andreas Bahlke gemacht.
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Samstag, 9. August 2014

Tough Mudder Rhein-Main in Ortenberg

Wie so oft ist so ein Tag, auf den lange gewartet wurde, auf einmal da. Plötzlich und unerwartet. Und dann ruft man die ganze Kunst, alle Fertigkeiten und alles was man gelernt hat einfach so ab. Weil man dafür ja trainiert hat die ganze Zeit und es wahrscheinlich dann auf einmal eben auch alles paßt. Beim Profiathleten und seinem Mudderbegleiter ist das heute der Fall. Die beiden Herren haben heute ihren großen Einsatz bei Tough Mudder in Ortenberg und wollen die Früchte ihres Trainings ernten.
 
Nach unserem Erlebnis bei Tough Mudder Fuersten Forest habe ich große Erwartungen an die Strecke und natürlich an die Athleten. Ich erwarte Gemeinschaftssinn, Freundschaft, Schlamm, Dreck und Schweiss. Und ich erwarte, dass man sich durchbeißt, dass nicht aufgegeben wird, weil man sich eher gegenseitig hilft, als jemanden zurückzulassen und dass sich so ein Finishershirt verdient wird.  
  
Die Athleten wissen also genau, wo der Hase heute langläuft. Und so wird ordnungsgemäß eingecheckt und die Athletenbändchen umgelegt, ehe es in die Startbox geht. Wie im letzten Jahr, muß der Mudderanwärter dafür erst über eine Mauer klettern, aber das paßt für alle hier gut. Hier startet eben keiner untrainiert.
  
Als Zuschauer werden einem bei Tough Mudder hier in Ortenberg zwei Strecken angeboten. Allerdings ist es genauso möglich, den Athleten auf ihrer Strecke zu folgen bzw. diese teilweise mit abzulaufen. Der komplette Kurs führt durch den Wald und immer wieder gibt es die Möglichkeit abzukürzen um so rechtzeitig vor dem Profiathleten und seinem Mudderbegleiter am Hindernis zu sein. Auf diesem Weg können wir ein bischen Hase und Igel spielen und so dafür sorgen, dass wir keinen Moment des "dreckig machens" verpassen.

 


 
Der Zusammenhalt der Mudder untereinander ist prima, so zumindest erleben es die zwei Athleten. Wir als Zuschauer nehmen das nicht ganz so intensiv wahr, wie im Fürsten Forest im vergangenen Jahr. Allerdings verfolgen wir hier natürlich auch die erste Startgruppe. Später am Tag, wenn mehr Athleten unterwegs sind, wird sich das auch hier in Ortenberg sicherlich noch anpassen. Und entscheidend ist hierbei ja auch der Eindruck der Athleten... was die Zuschauer erleben, sollte zweitrangig sein. 
 
Auch in Ortenberg haben die Athleten allen Grund sich so richtig einzusauen. Und wenn es doch mal einer schafft nicht sofort ganz dreckig zu werden, kann sich dieser Athlet auch dafür der Hilfe seiner Mitstreiter sicher sein. Ein Mudder ist nie allein auf der Strecke und ein Mudder ist auch niemals sauber. 
 
Der Zeugwart und sein Freund Zafer Tecer schießen ein paar grandiose Bilder der Mudder's und ich bin wirklich baff, wie toll so ein Foto die Emotionen rüber bringen kann. Über die nächsten Tage, werden von den beiden Herren sicherlich noch mehr Fotos zur Veröffentlichung frei gegeben, dann mache ich nochmals einen Fotobeitrag für dieses Event. Allerdings ist ja niemand kritischer mit Fotos als der Fotograf selbst, von daher will ich die Herren auch nicht hetzen. Ich bin also einfach froh, dass es bereits diese stattliche Anzahl an gelungenen Bildern gibt.
 


Zu den Eckdaten: 
In Ortenberg liefen die Athleten insgesamt 18km und hatten die Möglichkeit 22 Hindernisse plus ein paar Waldüberraschungen zu absolvieren. Ein Burger im Muddervillage kostete 5,60EUR, ein Wasser runde 6EUR und eine Cola runde 3EUR. Für die Strecke konnte man sich am Olympus Stand eine Kamera ausleihen, das war kostenfrei. Die Strecke hatte runde 200 Höhenmeter und war vom kostenfreien Parkplatz mit einem Shuttlebus für 8EUR zu erreichen. 

Donnerstag, 7. August 2014

Große Ereignisse

Die Spannung steigt. Zumindest bei mir. Tough Mudder rückt nämlich immer näher. Ich bin sehr gespannt, ob das viele Training dem Profiathleten etwas gebracht hat. Mittlerweile musste sich übrigens ein neues Mudderteam bilden, denn der Tur-Tur fällt krankheitsbedingt leider als Muddermitstreiter aus. Und das, obwohl er sich wirklich vorbildlich in Pfützen gewälzt und durch Maisfelder in bodennähe gerobbt hatte. Schon alleine deshalb, finde ich, hat er ein Tough Mudder Stirnband verdient. Mindestens. Aber ich glaube nicht, dass es die Trophäen zu kaufen gibt. Mit dem Profiathlet startet nun also ein anderer Mudder, Triathlet und diesbezüglich gut im Training. Ob es natürlich für die Hindernisse reicht, das werden wir erst am Samstag sehen.
 
Da ist es nämlich soweit. Samstag Vormittag werden sich die zwei Wilden mit zahlreichen anderen Muddern auf den Weg durch Ortenberg machen um runde 20km an Hindernissen zu überwinden. Dabei wird sich ordentlich dreckig gemacht... natürlich und endlich haben auch alte Klamotten und Laufschuhe mal wieder einen Sinn.
 
Das wird ein äußerst sportliches Wochenende, mit Tough Mudder am Samstag und dem 70.3 Wiesbaden am Sonntag. Ich bin mir nicht sicher, ob mein Knie dieser Belastung stand hält, aber ich muß das Beste hoffen.

Mittwoch, 9. Juli 2014

Unumgängliche Schmutzgewöhnung

Ich schone mein Knie und kümmere mich derzeit wirklich ausschließlich um Schwimmen und Oberkörper Athletiktraining. Das Knie fühlt sich damit auch täglich ein bisschen besser. Es passiert kaum merklich und auf einmal fällt mir dann aber auf, dass ich ein bisschen mehr Gefühl habe, als noch vor ein paar Tagen. Beim drüberstreichen werden die tauben Regionen weniger... ein gutes Zeichen. 

Während der Schonung kommt für mich ein Tough Mudder Training natürlich in Frage. Ich bezweifle mittlerweile zwar auch bereits, ob es ohne Schonung in Frage käme, aber das ist heute egal. Die Teamchefin hat mal wieder ein Tough Mudder Training angesetzt das sich gewaschen hat. In Schlamm gewaschen nämlich. Die Athleten müssen gleichermaßen an den Schlamm gewöhnt werden, wie an Hindernisse auch. Ohne Gewöhnung läuft es nicht. So zumindest die Theorie. Also gehen der Tur Tur, der Profiathlet und die Teamchefin heute ins Schlammtraining. 


Als erste Trainingsdokumentationen entstehen zahlreiche fotografische Beweise, in denen sich beide Athleten robbend durch ein Maisfeld bewegen. Ich dachte ja, die Teamchefin scherzt, als sie mir das angekündigt hat. Aber jetzt bin ich schlauer... sie scherzt nicht und ich werde mir das unbedingt merken, damit ich nicht aus Versehen mal total in so ein Fettnäpfchen trete und dann selbst im Maisfeld lande. 

Mit Schlamm und Dreck hat das Maisfeld offenbar nicht genug zu tun, weshalb die Teamchefin, zusammen mit dem Wettergott, noch eine ordentlich lange und nicht besonders flache Pfütze vorbereitet hat. Die Athleten sprinten durch, dass es nur so spritzt, denn wer in trockenen Sachen sporteln will, wird sich wohl kaum bei Tough Mudder anmelden. 






Die Teamchefin scheint wirklich das perfekte Trainingsrevier für die zwei Athleten gefunden zu haben, denn die Pfütze ist auch gigantisch gut dafür geeignet darin Liegestütz zu machen. Beide Athleten müssen ran, denn eine Schmutzgewöhnung ist für die Teilnahme am Tough Mudder unumgänglich. 


Da ist es wirklich nur noch eine Kleinigkeit, einen unebenen, rutschigen Abhang runterzurennen... 





Nach so einer Einheit kümmert das weder den Profiathleten, noch den Tur Tur. Der Abhang wird höchstens noch milde belächelt. Was sind die paar Meter schon gegen durchnässte Klamotten und Schuhe und Schlamm bzw. Dreck an allen möglichen und unmöglichen Stellen? 

Ich habe das Gefühl, beide sind für Tough Mudder hervorragend vorbereitet... ich bin sehr gespannt. 

Montag, 23. Juni 2014

Durch die Pfütze

Wenn man bei der Teamchefin im Training ist, dann gibt es kein "drumrum", es gibt kein "ich mach mal langsam" oder ein "wie wäre es mit mal stehenbleiben". Die Teamchefin sagt an, wie das Training zu laufen hat und auch im Wettkampf, das habe ich schon selbst erleben dürfen, ist sie hart zu sich selbst und anderen und zieht eiskalt durch. Ausruhen kann man sich später immer noch. 

Heute wird der Profiathlet mal wieder mit der Kamera beim Tough Mudder Training verfolgt. Nicht, dass ich glaube, dass er sonst nicht hart für den Wettkampf im August trainiert, aber ich glaube, wenn die Teamchefin ebenfalls am Start ist, dann geht's wirklich durch jede Pfütze durch und durch einfach überhaupt gar keine drumrum. Außerdem wird jeder Baumstamm im Wald woanders hingelegt und nicht nur jeder dritte. Die Teamchefin will, dass der Profiathlet gut vorbereitet an den Start im August geht und dafür ist ihr praktisch jede Trainingsmethode recht. 




Heute können die Schuhe des Profiathleten also gleich mal zeigen, ob die vemeindlich wasserdichte Membrane im Inneren auch hält, was sie verspricht. Die Teamchefin jagt die Schuhe samt Athleten oben dran durch Pfützen und Schlammlöcher, dass es nur so kracht. Da kann man nur hoffen, dass die Schuhe wieder sauber werden... 


Mittwoch, 4. Juni 2014

Der Tur-Tur auf dem Weg nach Oben

Dank des coolsten Jobs der Welt bin ich auf Reisen. Das ist schön, weil ich etwas von der Welt sehe, neue Leute kennenlerne und solche Eindrücke einfach niemals vergessen werde. Ich verbinde irgendwie das Angenehme mit der Pflicht und finde es genial. Man muß eben auch mal Glück haben. Und nach dem Laufbandabenteuer vom Wochenende finde ich ein bisschen Glück ist nicht übertrieben.

Und während ich unendlich lange mit den verschiedensten Verkehrsmitteln im hohen Norden unterwegs bin, geht zu Hause das Leben natürlich weiter. Dank modernster Technik und sozialen Netzwerken, bin ich zwar irgendwie immer nah dabei, aber es ist trotzdem eben nur irgendwie. Man kann leider nicht alles haben. 

Der Zeugwart spult weiterhin unendliche Vorbereitungskilometer ab und ich bin froh, wenn es irgendwann demnächst endlich zum "auf dem Punkt fit sein" Status kommt und er all sein Training in einen einzigen Tag packen kann. Das wird ein Fest! 

Und wie läuft das Training bei den Tough Mudder Anwärtern? 
Der Tur-Tur nimmt sich ein Beispiel am Profiathleten und beginnt, neben seinem umfangreichen Lauftraining, nun auch mit der Bewältigung von Hindernissen. 

Bei der Betrachtung der mir selbst ins europäische Ausland überlieferten Beweisfotos fällt mir auf, dass auch der Tur-Tur auf den Hund gekommen ist. Irgendwie scheint das zu passen... Tough Mudder und Hunde. Und wie man sieht, haben hier beide Spaß. Und wie immer, ist der Spaß eben einfach das Wichtigste. 

Morgen früh habe ich meinen Orthopädentermin. Da bin ich mal gespannt.

Freitag, 30. Mai 2014

Hindernistraining mit Überwachung

Ich mache heute nichts. Der Trainer hat einen Ruhetag auf den Trainingsplan geschrieben und daran halte ich mich. Natürlich. Schließlich ist so ein Ruhetag, gerade wenn er vom Trainer verordnet wird, besonders herrlich. Also lege ich heute die Füße hoch und entspanne mein Knie. Und während ich also rumfaulenze und die Entspannung hoch leben lasse, wird auf dem Berg weiter für das große Abenteuer Tough Mudder im August trainiert. 


Heute scheuchen den Profiathleten seine beiden Damen durch die Gegend. Die Teamchefin hat sich das Maskottchentier als Unterstützung mitgenommen und beide passen auf, dass es dem Profiathleten im Wald nicht langweilig wird. Heute muß er deshalb zusätzlich zu den mittlerweile fast üblichen Forstarbeiten auch noch einige Hindernisse überwinden. Das ist bei Tough Mudder sicherlich angebracht, denn Hindernisse gibt es da im August genug. Dass er allerdings nicht nur Baumstämme durch die Gegend tragen, sondern bei den recht frischen Temperaturen auch noch mit Anlauf über Schranken springen darf, das hat er sich sicherlich nicht gedacht. 


Der Profi klettert über Hindernisse, bei denen man denken könnte, dass der Bauer, der erst kürzlich seinen Anhänger für das Training zur Verfügung stellte, sie extra für sein Training aufgestapelt hat. Da kennt die Teamchefin kein erbarmen. Und das Maskottchentier auch nicht. Deshalb nimmt der Profiathlet die kühle Temperatur überhaupt nicht wahr. Ihm ist ordentlich warm.


Der Profiathlet muß nämlich erst mal bis oben hochklettern und dann gestattet ihm das Maskottchentier den Abstieg. Die Damen halten hier fest zusammen, soviel kann ich feststellen. Schließlich soll er sich auch nicht erkälten. 

Morgen gehe ich übrigens zur Laufanalyse und der Profiathlet kommt vor Muskelkater sicherlich kaum aus dem Bett. Aber seine Ziele sind ja auch etwas größer, als meine. Zumindest in diesem Jahr. 


Montag, 26. Mai 2014

Fotoreportage deluxe


Die Teamchefin und der Profiathlet hatten ein wirklich sehr umfangreiches Tough Mudder Vorbereitungstraining am Wochenende, soviel ist mal sicher. Bei herrlichstem Wetter hat sich der Profiathlet nicht nur damit begnügt den zahlreichen Insekten in den Baumstämmen neue Perspektiven zu bieten oder Heuballen zu bespringen, er durfte auch wundervolle Turnübungen absolvieren und sogar auf Stabitraining hat unsere Teamchefin geachtet. 

Der Profi durfte nicht nur die Reifen durch die Gegend tragen, während er rumgesprungen ist, er durfte sich auch selbst einen Parcour legen, durch den unsere Teamchefin ihn durchgetrieben hat. Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster legen, aber ich bin sicher, Fotografin ist die Teamchefin nicht und so glaube ich, dass der Profiathlet sicherlich mehr als nur ein paar Mal durch die Reifen gejagt wurde, um alleine diese kleine Fotostrecke hinzubekommen. 




Außer natürlich, man hat mir eine Profession der Teamchefin bisher unterschlagen. Alles ist möglich.  Ich bekomme viele Dinge ja sowieso erst spät mit, weil meine zwischenmenschliche Sensibilität oftmals sehr zu Wünschen übrig läßt. Ich denke mir aber dazu, dass der Profiathlet jede zusätzliche Trainingseinheit und sei sie auch noch so klein, gut gebrauchen kann, um im August gut durch die Tough Mudder Strecke zu kommen. Und wahrscheinlich denkt sich das unsere Teamchefin ebenfalls?

Jedenfalls hat die Teamchefin auch noch organisiert, dass der nächstgelegene Bauer den Profiathleten bei seinem Training ebenfalls bestmöglich unterstützt und ihm einen Anhänger zur Verfügung stellt, der dringend  vom Hof zum Feld gezogen werden muß. Dass dafür normalerweise ein Traktor zur Verfügung steht, ist am Trainingstag vollkommene Nebensache, denn jetzt, wie auch bei Tough Mudder zählt eben nur die Muskelkraft. Der Anhänger muß da weg und es hängt nun mal am Profiathleten ihn zu bewegen.  


Falls also jemand auch irgendwas bewegen möchte... ich habe das Gefühl, dass der Profiathlet für dererlei Aufgaben in der nächsten Zeit durchaus empfänglich sein dürfte. 

Ich freue mich riesig, dass der Profiathlet sich mit so viel Freude und Elan auf Tough Mudder vorbereitet. Vor allem deshalb, weil ich leider selbst nicht mitmachen kann und irgendwie das Gefühl habe, dass er auch ein Stück weit für mich mittrainiert.