I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Posts mit dem Label TomTom Runner Cardio 2014 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label TomTom Runner Cardio 2014 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 1. September 2014

TomTom Runner Cardio - Abschlussgedanken


Da die TomTom Runner Cardio Uhr ja mittlerweile auch schon im Frühstücksfernsehen als neuartiger Technik Gimmick vorgestellt wird und meine Testzeit sich schon wieder mit großen Schritten dem Ende nähert, möchte ich nicht versäumen noch ein paar Eindrücke zur Uhr aufzuschreiben.
 
Ich finde das Konzept den Puls ohne Pulsgurt direkt am Handgelenk messen zu können hervorragend. Dafür gibt es zahlreiche Daumen nach oben, das muß ich wirklich sagen. Kein lästiges Gurt anlegen, womögliches verrutschen, wund scheuern oder erst nachdem mehrere Schichten Kleidung am Athletenkörper angelegt sind doch feststellen, dass der Gurt vergessen wurde, das ist wirklich herausragend. Zu überlegen ist dann natürlich in der kalten Jahreszeit die Handhabung, denn die Uhr muß ja -verständlicherweise- direkt am Körper getragen werden, das heißt unter der Jacke. Dann kann ich sie aber nicht ablesen, ohne unter die Jacke zu schauen. Das bequeme einfach mal schnell Schauen, was der Puls so macht entfällt dann leider. Aber einen Tod muß man wahrscheinlich auch einfach sterben. Alles haben geht eben nicht.
 
Die Handhabung über den dicken Knopf funktioniert gut, ist selbsterklärenend und braucht nicht viele Versuche, bis man das findet, was man sucht. Leider lassen sich einige Konstellationen anscheinend nur am PC einstellen und das habe ich bei diesem Uhrentest bewußt nicht gemacht. Ich finde, eine Uhr sollte auch so einstellbar sein. Klar finde ich es gut, dass man am PC noch zusätzliche Auswertungsmöglichkeiten hat, aber ich finde grundlegende Einstellungen sollte man direkt an der Uhr vornehmen können. Und zwar alle. Ein weiterer Grund, warum ich nicht auf die Einstellungen am PC zurückgegriffen habe ist, dass mich das Programm, dass ich für den ersten TomTom GPS Uhrentest heruntergeladen hatte, weiterhin an updates erinnert, obwohl es mittlerweile längst deinstalliert wurde. Das geht gar nicht und nervt kolossal.
 
Aus diesem PC-fernen Grund habe ich es z.B. auch nicht geschafft die Uhr auf Km/h umzustellen. Sowas sollte, wie ich finde, am Gerät selbst möglich sein. Vielleicht geht es auch und die Anleitung sowie meine technischen Fertigkeiten hatten da einfach ihre Grenzen?
 
Ich finde die Uhr liefert verlässliche und plausible Pulswerte, auch wenn sie im direkten Vergleich zu anderen Uhren, wie der Timex oder den Suuntouhren die im Zeugwartschen Haushalt zu finden sind, immer abweichen. Da kann man nun aber drüber streiten, wer hier wohl die richtigen Werte liefert und ob es entscheidend ist ob man 5 Schläge höher oder niedriger unterwegs ist. Da scheiden sich die Geister. Bei der Bestimmung meiner Pulswerte sind die Uhren nie weiter als 5-7 Schläge voneinander abgewichen. Meistens war die Anzeige aber ähnlich. Pulssteigerungen hat die Uhr ebenso schnell angezeigt, wie die Uhren mit Brustgurt, genauso, wie sinkende Pulswerte.
 
Um einen Puls angezeigt zu bekommen muß ich die Uhr verhältnismäßig straff am Handgelenk tragen. Das ist nicht immer bequem. Sitzt sie allerdings zu locker, gibt's keine plausiblen - oder gar keine- Werte. Wobei ich nicht weiß, ob da das eine schlimmer als das andere ist. Nur ein richtiger Wert ist ja überhaupt sinnvoll, alle anderen kann man eh weglassen und vergessen. Nach dem Sport habe ich also einen überdeutlichen Uhrenabdruck am Handgelenk. Das passiert natürlich mit herkömmlichen Pulsuhren nicht. Die kann ich auch locker tragen. Und bei Kälte eben auch über der Jacke... aber davon hatte ich es ja schon weiter oben.
 
Mittlerweile gibt es die Uhr übrigens auch in anderen Farbvarianten als der von mir getesteten rot/ weiß Ausstattung. Etwas in Schwarz würde mir sicherlich mehr zusagen. Aber das hat mit dem Test ja direkt nichts zu tun. Die Funktionalität sollte überall gleich sein.
 
Derzeit kostet die Uhr 269EUR auf der TomTom Seite und ist bei Amazon ab 264EUR zu haben.
 

Samstag, 16. August 2014

Puls daneben

Der Sommer ist vorbei. So scheint es mir zumindest. Draußen sind es 16°C und wir haben mitten am Tag. Außerdem sieht es nach Regen aus. Das alles zusammen ist eine wunderbare Vorraussetzung um  auf der Couch zu bleiben und den Tag gemütlich anzugehen. Für andere. Für uns nicht. Wir sind irgendwie anders, als die anderen und deshalb ziehen wir uns an und sind sportlich. Draußen. 

Der Zeugwart läuft heute und weil ja für das Knie jede Stoßbelastung vermieden wird, fahre ich ihm mit dem Crosser hinterher. Oder vorneweg. Wir sind auf jeden Fall gemeinsam unterwegs. Der Zeugwart ist noch immer unheimlich fit. Ich glaube, diesen Vorsprung werde ich in meinem ganzen verbleibenden Sportlerleben nicht mehr aufholen können. Bemüht man sich nämlich zu sehr, dann kommt ganz sicher irgendeine Überlastungsverletzung... das habe ich ja schon tausendmal gehört. 

Er rennt also wie der Teufel und ich bin jedes Mal, wenn ich vermeintlich weit nach vorne gefahren bin, total überrascht, wenn er doch wieder nur kurz hinter mir ist. Und ich fahre -selbstverständlich- ordentlich schnell. Für dieses Bild bin ich extra vorgefahren, um dann anzuhalten und ein Bild zu machen. Und bis ich das alles sortiere und hinbekomme, ist der Zeugwart vorbei gelaufen und ich schaffe es gerade noch so abzudrücken, ehe er gar nicht mehr zu erkennen ist. 


Also, nichts wie hinterher. Ist so ein bisschen wie Hase und Igel bei uns heute. Zumindest fühlt es sich für mich so an. Der Zeugwart beschäftigt sich damit sicherlich gar nicht, für ihn ist das normal, nehme ich an. 

Der Zeugwart nimmt heute die TomTom Runner Cardio mit auf die Laufrunde. Er trainiert sonst, außer in meiner Begleitung natürlich, mit der Suunto Ambit 2 und so wird die TomTom Uhr heute gleich mit der Ambit 2 verglichen. Beide Uhren finden flott GPS und Puls, wobei die Ambit leicht vorne liegt und der Puls bei TomTom 10Schläge niedriger liegt. Und irgendwie bleibt die Abweichung den ganzen Lauf mehr oder weniger stark erhalten. Manchmal hat der Zeugwart rechts 20 Pulsschläge pro Minute mehr als links. Dabei sieht er aber ganz normal aus und läuft auch total gleichmäßig. Irgendeine Uhr tickt also falsch. Ganz klar. 

Wir sind rechtzeitig für das ansonsten geplante Samstagsprogramm zurück zu Hause und starten gefühlt voll durch. Immerhin gilt es noch einen Nudelsalat vorzubereiten, weil heute Abend ein Kampfrichtergrillen ist und  auch ansonsten ist so ein Samstag immer gespickt mit Sachen, die es zu tun gibt. 

Beim Kampfrichtergrillen wird sich im illustren Kreis der Kampfrichter getroffen und geklönt. Natürlich wird keiner von uns gegrillt, auch wenn die Aussage eindeutig, zweideutig ist. Wie immer haben wir sofort Gesprächsthemen und während wir auf gar keinen Fall hungrig bleiben, weil es einfach viel zu viele und sehr leckere Sachen gibt, erfahren wir auch allerlei Neuigkeiten aus Natur, Politik, Forschung und natürlich Sport. So ist einer von uns bekennender Sockenfahrer, einer kennt lustige Schafe, die am Hang leben und wieder einer kann mit beeindruckendem Wissen über Sprühfarbe, Selbstbräuner und dunklen Hausstaub, sowie Milben mit Allergien aufwarten. Es ist wirklich ein schöner Abend.  

Als wir wieder zu Hause sind, bin ich über die Stille bei uns daheim froh... der Hausstaub hat keinen Grund zu niesen, denn Selbstbräuner verwende ich nicht. 

Donnerstag, 14. August 2014

Rezeptoren im Wald

Nachdem ich nun bereits festgestellt habe, dass die TomTom Runner Cardio den Puls relativ verlässlich anzeigt, nehme ich sie heute als alleiniges Messinstrument mit auf meinen Radarbeitsweg.  Ich schalte den Puls- und GPS Suchmodus schon an, als ich mein Rad hole und versuche so etwas die Zeit zu überbrücken, die die Uhr dafür benötigt genügend Satelliten für das GPS System gefunden hat. Leider braucht das heute länger als gedacht, oder ich bin einfach super schnell, das kann natürlich auch sein. 

Irgendwann gibt es eine kurze, unauffällig, Vibration und das Kommando "Los". Na, das lasse ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Also auf dem Joystick-wipp-Knopf einmal nach rechts als Bestätigung für "Los" gedrückt und tatsächlich auch losgefahren. 


Heute klappt das prima. Ich komme gut voran, und das Knie, das sich mit einem munteren Mix aus diversen Tapebeklebungen viel Aufmerksamkeit meines Körpers erhascht, macht prima mit. Fahrradfahren ist offensichtlich genau das richtige für mein Knie. 

Die Tapebeklebung war übrigens ein Ratschlag der nicht von einem Arzt, aber von einer befreundeten Physiotherapeutin stammt. Sie ist auch der Meinung, dass man bei einem blauen Fleck keine wirkliche Therapie benötigt, aber in ihrer Meinung hilft so eine Tapebeklebung. Der Grund dafür ist, dass die Rezeptoren an der Haut, auch wenn ich das nicht direkt merke, weil viele Punkte nach wie vor taub sind, gereizt werden und deshalb das Gehirn dazu auffordern am Knie zu arbeiten. Das ist ein Trick, den ich ziemlich pfiffig finde. Also klebe ich Tape. Dank KT Tapes gibt es heute ja die Möglichkeit sich das in allen möglichen Farben zu besorgen und dann mit Hilfe einer Anleitung auch entsprechend zu kleben. Theoretisch würde es aber auch einfach reichen das Tape einfach so am Knie zu platzieren, denke ich. Den Rezeptoren ist es schließlich ziemlich wurscht wie das Tape sie beglückt. 

Heute Nachmittag schüttet es. Es gibt sogar ein richtig ausgewachsenes Gewitter. Gut, dass ich heute länger arbeite und deshalb abwarten kann, bis der Regenguss rum ist und sich das Gewitter verzogen hat. Im Wald finde ich genügend Schlammlöcher, die meinen Kopf und meine Fahrstabilität außerordentlich fordern. Bei einem verschalte ich mich und rutsche vom Pedal. Das war wohl nichts, mit Klickpedalen wäre das nicht passiert. Ich fahre ja derzeit aus "Sicherheitsgründen" noch mit Turnschuhen. Ob das so sicher ist zweifle ich aber gerade an. Also steige ich kurz ab, mache ein Erinnerungsbild und steige nach dem Schlamm wieder auf. 


Zu Hause angekommen lese ich die Uhrendaten ab. Die TomTom Runner Cardio ist zum laufen und nicht zum Fahrrad fahren gemacht, deshalb zeigt sie keine km/h, sondern lediglich Minuten pro Kilometer an. Das ist für Läufer auch genau richtig, denn Minuten/Kilometer ist eben eine Läufereinheit. Eine Pulsaufzeichnung finde ich in der nachträglichen Auswertungsmöglichkeit an der Uhr nicht. Sie zeigt mir die verbrachte Zeit, die absolvierten Kilometer, Minuten/Kilometer und die Kcal. Das finde ich auch für Läufer schade. Vielleicht gibt es die Pulsaufzeichnung dann, wenn man die Uhr am PC anschließt. Bisher habe ich mich das allerdings nicht getraut, weil mich TomTom seit meinem letzten Uhrentest immer noch mit regelmäßigen Updates bombardiert, obwohl das Programm auf dem PC längst gelöscht ist. 

Samstag, 9. August 2014

Kreuz und quer durch den Wald

Ich hatte eine harte Woche. So richtig hart. Mein Chef ist ein Nachtarbeiter und ganz offensichtlich genießt er manchmal mein Gesellschaft. Auch nachts. Im Büro natürlich. Also war ich diese Woche spät unterwegs und habe buchstäbliche Nachtschichten eingeschoben, wie niemals zuvor. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich derartige Aktionen regelmäßig brauche, aber das kann ich ja zu einer anderen Zeit überlegen. Manchmal scheinen es Planungsmängel zu sein... manchmal geht es aber eben auch nicht anders. 

Lange Rede kurzer Sinn, ich bin heilfroh, dass heute Wochenende ist und ich nichts zu tun habe. Ich schlafe etwas länger als sonst und mache dann ein paar Besorgungen, ganz so wie man es eben an einem Samstag tut, wenn man alt ist und keinen Sport machen kann. Denn vom Sport machen bin ich immer noch ein Stück weit entfernt. 

Als ich alles erledigt habe, ist es dann aber doch irgendwie Zeit für etwas Bewegung. Immerhin will ja die TomTom Runner Cardio auch ausgeführt werden. Der beste Test nützt nämlich nichts, wenn man ihn nicht durchführt. Als Vergleich nehme ich meine Timex GPS Uhr mit. Das bedeutet, dass ich einmal den Puls über das Handgelenk und mit der Timex auf "herkömmlichen" Weg über einen Brustgurt messe. 

Ich bin mit dem Rad unterwegs. Laufen geht derzeit ja noch nicht, aber das sollte beiden Uhren egal sein. Manche Strecken fahre ich schließlich so langsam, dass andere das auch laufen könnten. Beide Uhren geben sich nichts im Finden von GPS Satelliten und Herzfrequenz. Und schon kann es losgehen. 

Das Safesport ID Armband ist auch immer dabei. 

Die TomTom Uhr kann ich gut ablesen und die große mittlere Anzeige kann ich mit dem großen Bedienknopf verändern. Das geht leicht und unkompliziert. Während des Radfahrens ist mir die Anzeige allerdings nicht ganz so wichtig. Einfach deshalb, weil ich mich mehr auf den Wald konzentriere, als auf die Anzeige der Uhr. 

Heute verlängere ich die Fahrzeit und fahre einfach kreuz und quer durch den Wald. Ich nehme jeden Weg, den ich finden kann und fahre bis zur nächsten Kreuzung. Manchmal bin ich dabei wirklich ziemlich überrascht, wo ich rauskomme. Aber trotzdem paßt alles. Genauso habe ich mir das Leben mit meinem neuen Fahrrad vorgestellt. Ich kann einfach jeden Weg nehmen, den ich nehmen möchte und einfach lang fahren. Fertig. Keine Diskussion. 

Nach 40Minuten bin ich zurück zu Hause und stoppe beide Uhren. Sie zeigen exakt die gleiche Entfernung an, auf die zweite Nachkommastelle genau. Wow. Die Pulsangaben sind ebenfalls gleich, allerdings rechnet die TomTom Uhr damit unfassbar motivierende Kalorienverbrauchswerte aus. Herrlich. Da muß ich schmunzeln und kann sie leider nicht ganz für voll nehmen. 

Mein Knie hat den verlängerten Waldtrainingsausflug so auf den ersten Eindruck hin auch ganz gut verkraftet. Ich kann mein Rad prima die Kellertreppe runtertragen und habe ein wirklich gutes Gefühl. Außerdem bin ich sehr zufrieden über meinen Kopf, der im Wald keine Zwangspause eingeleitet hat, sondern einfach mitgefahren ist. Weil es Spaß gemacht hat. 

Freitag, 8. August 2014

Endlich: TomTom Runner Cardio

Also damit habe ich ja wirklich schon gar nicht mehr gerechnet und wahrscheinlich ist es deshalb mal wieder eine richtig schöne Überraschung. Im Päckchen, und davon bekomme ich ja sowieso viel zu wenige, wie ich leider immer wieder feststellen muß, das auf unserem Esstisch liegt, befindet sich endlich die neue TomTom Runner Cardio Uhr.
Die Uhr wird, wie auch ihre Multi-Sport Schwester, die ich kürzlich testen durfte, in einer schicken durchsichtigen Box geliefert. Dabei ist kein Brustgurt. Das besondere an der TomTom Runner Cardio ist nämlich, dass sie zuverlässige Pulswerte eben genau ohne Brustgurt liefert. Dafür ist an der Rückseit der Uhr ein entsprechender Lichtmechanismus angebracht, den man schön auf diesem Bild sehen kann. 




Ich lege die Uhr gleich am Esstisch an und stelle fest, dass sie einen durchaus plausiblen Pulswert ausspuckt. Und außerdem stelle ich fest, wie sehr trinken meinen Puls in die Höhe treiben kann. Verrückt.
 
Das gute Stück ist im Vergleich zur Multi-Sport Schwester überarbeitet worden. Das Uhrenmodul und das Armband halten besser zusammen und das Uhrenmodul fällt mir nicht gleich entgegen, als ich die Uhr wieder ausziehe. Das Armband hält durch drei kleine Stifte, die in die Armbandlöcher gesteckt werden, zusammen und eine lästige Schlaufe entfällt. Das finde ich beides echt prima und ich merke sofort, die Entwickler haben sich meine Vorschläge zu Herzen genommen und getüftelt. Prima. Für solche Ergebnisse gibt es Produkttests. Genau dafür.
 
Ich freue mich auf die ersten Einsätze der Uhr abseits vom Esstisch und werde selbstverständlich darüber berichten.


Mittwoch, 14. Mai 2014

Schlammerei


Weiter geht's im Training der beiden Tough Mudder Anwärter mit unwegsamem Gelände. Während der Tur Tur am Wochenende noch auf ordentlichen Waldwegen unterwegs war, um den Fokus eher auf ein paar Hindernisse zu legen, sieht die Weggestaltung nun ganz anders aus. Das aprillige Maiwetter, was das Rhein-Main-Gebiet derzeit mit ordentlich Regen (ich weiß, die Natur braucht das), Wind und kühlen Temperaturen versorgt, tut sein übriges. Und weil die Waldarbeiter offensichtlich von den großen Plänen der Beiden gehört haben geben sie sich redlich Mühe mit ihren schweren Maschinen weiteren Platz für Schlamm und Matsch auf den Wegen zu schaffen. Vorbildlich. 

Die stecken alle unter einer Decke, die Sportler und die Waldarbeiter. Das gefällt mir gut und ist für Tough Mudder eine prima Vorbereitung, immerhin geht es auch dann darum, dass man die Strecke mitsamt der Hindernisse gemeinsam durchläuft und widrigsten Umständen trotzt. Und hier im Wald ziehen sie eben auch an einem Strang. 


Außer der Einigkeit im Wald gibt es heute aber noch zwei weitere Dinge zu berichten. Der Zeugwart war heute nämlich mal wieder bei einer Leistungsdiagnostik. Der Trainer hat ihn auf sein Rädchen gesetzt und nach einem kurzen Vorgespräch ging's dann auch schon los. Bei IQ Athletik dauert eine Belastungsstufe 3 Minuten und der Zeugwart hat getreten was die Athletenbeine so hergaben. In Grund und Boden hat er die Werte getreten und dabei wieder mal bewiesen, dass sich das viele Training, der Fleiß und die Mühe eben auch auf dem Papier auszahlen. Seine Werte haben sich massiv verbessert und nun kann er mit neuen Trainingswerten wieder in den Trainingplan starten. Ab sofort wird's nämlich ernst. Der erste Saisonhöhepunkt steht bald ins Haus und so ist es umso schöner, dass alles paßt und sich so entwickelt, wie der Trainer sich das vorgestellt hat. 

Das zweite Ding, über das es sich heute zu berichten lohnt ist eine neue Testanfrage. Airia Running hat mich angeschrieben, ob ich Zeit und vor allem auch Lust hätte ihren neuen Schuh auszuprobieren. Lust habe ich grundsätzlich immer, weil ich neugierig bin, was es so auf dem Markt gibt und weil ich gerne Sachen ausprobiere. Es muß nicht immer das altbewährte sein. Öfter mal was Neues oder eben in andere Welten reinschnuppern finde ich gehört zum Leben dazu und macht es spannend. Der Airia  One Schuh kommt aus Schweden und ist für das schnelle Laufen gemacht. Ob der Hersteller sich da die Anfrage bei mir richtig überlegt hat? Na, die werden schon wissen, was sie tun. Besonders witzig finde ich gleich auf der ersten Seite der Homepage den Hinweis, dass der Schuh zum laufen,  nicht zum gehen, gemacht ist und auch für das Gehen gar nicht funktioniert. Da ist aber jemand mal überzeugt. 

Wir werden also sehen, was die nächste Zeit so bringt. Höchstwahrscheinlich weitere Schlammerei der beiden Tough Mudder Athleten, neue Höchstleistungen beim Zeugwart, ein TomTom Uhrentest sowie einen Schuhtest. Und zusätzlich natürlich weitere Genesung! Langweilig wird es nicht. 

Und weil ja auch noch laufen auf meinem Plan stand, ich mich aber vorhin blöderweise hingekniet habe und nicht rechtzeitig vor dem großen Schmerz vom rechten Knie hochkam, muß ich natürlich auch noch kurz zwei Worte dazu verfassen. Ich lasse den Lauf heute ausfallen. Ich halte es noch nicht mal aus, dass die Jeans auf dem Knie "liegt". Also sitze ich ohne Jeans auf der Couch und nehme mir vor morgen früh den 40Minuten Lauf zu machen. Mal sehen, was das Knie zu diesem Vorhaben sagt. 

Donnerstag, 8. Mai 2014

TomTom Runner Cardio

Mein Knie fühlt sich heute früh nicht gut an, also beschließe ich nach dem Aufstehen, dass ich den Morgenlauf nicht mache. Dalmatiner hin oder her, es bringt nichts, wenn ich dann am Wochenende mit einem dicken unbeweglichen Knie dastehe. Vielleicht geht es ja heute Abend besser, wenn ich nun den Tag über im Büro schone und ich mache den Lauf dann noch? Eigentlich wäre mir das sehr recht, denn das Wochenende wird zwar im größten Maße sportlich, aber weniger für mich direkt. Ich bin als Zuschauer an der Strecke und unterstütze die Athleten, wie sich das eben so gehört. Dann zusätzlich noch selbst sportlich aktiv zu sein ist mir einfach zu viel. Eventuell kann ich am Sonntag Nachmittag noch ein bischen Sportlichkeit rauskehren, aber darauf will ich mich nicht festlegen. Wenig Schlaf ist an so einem Wettkampfwochenende eben einfach Programm, da muß ich nicht noch zusätzlich Druck aufbauen.

Wahrscheinlich bin ich eh die ganze Zeit sowieso im GA 1 Modus und der Trainer wäre mit dieser Ausdauereinheit mehr als zufrieden? Wer weiß das schon?
Demnächst werde ich das übrigens mal wieder ganz genau bestimmen können. TomTom hat nämlich eine neue Laufuhr rausgebracht. Die TomTom Runner Cardio, die einen eingebauten Herzfrequenzmesser hat und damit das Anlegen eines Pulsgurtes überflüssig macht. Die Uhr hat wieder das bereits vom Multisport – Modell bekannte schlanke Design und die Einknopfbedienung. Das Display und die Navigation sollen ähnlich sein, lediglich der Pulsgurt fällt eben weg. Das klingt für mich außerordentlich interessant und verlockend. Ich bin gespannt, wie es sich dann im Praxistest verhält.