Ich hab's beschrieen und sogar beschrieben. Schön blöd. Mach ich auch nie wieder. Man lernt ja aus seinen Fehlern.
Ich bin krank.
Halsweh, Schnupfen. Erkältung halt. Ich fühl mich schlecht. *heul*
Heute bleibe ich daheim. Prima... der Zeugwart hat seinen besonderen Tag heute und ich lieg im Bett und schlafe. Super.
Der gute Sportvorsatz muß warten. So ist das halt manchmal. Trotzdem war es super an der Ironmanstrecke!
I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”
(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)
Posts mit dem Label Ironman 2011 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ironman 2011 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 25. Juli 2011
Sonntag, 24. Juli 2011
Ich wunder mich
Es ist wieder früh und ich schaue auf das Thermometer: 9°C.
Nee, ist nicht wahr... kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, was soll das denn bitte? Wir haben Juli. Das ist in Deutschland ein Hochsommermonat.
Also noch mal auf's Thermometer schauen. Immer noch 9°C. Aha. Ich muß mich doch sehr wundern.
Heute ist Ironmantag in Frankfurt.
Ich freue mich seit 364Tagen auf diesen Tag.
Am Ironmantag regnet es nicht.
Es ist herrlich warm, denn ich fahre mit dem Rad an die Strecke.
Ich muß viel zu trinken mitnehmen weil es zum mittag heiß wird und die Athleten es verdienen angefeuert zu werden.
Am Ironmantag sind es immer über 23°C. Nicht im Wasser vom Waldsee, sondern die Luft. Ich meine die Lufttemperatur.
Na ja.
Heute ist es anders.
Die Teamchefin, die Prominenz und der Profiathlet starten heute in Bayern bei einer Olympischen Distanz. Für Bayern war Regen angekündigt. Ich hoffe so sehr, dass sie trocken starten. Also der See darf nass sein, aber auf der Radstrecke und beim laufen wünsche ich es ihnen trocken. Sie haben ihren eigenen Berichterstatter und "Handytracker" dabei, so dass ich beim Ironman mit den wesentlichen Daten versorgt werde. Noch sind sie sicherlich in der Wechselzone beim nervös werden. Die Teamchefin ist ja meist die Ruhe selbst, aber der Profiathlet hat die prima Vorwettkampfnervositätskrankheit.
Gut. Wir ziehen uns also an. Ich bin total naiv und wähle eine 3/4 Radhose und zwei Lagen Kurzarm- Oberteile. Dann eine Regenjacke drüber und das Fahrrad aus dem Keller holen. Wir haben aus Gewohnheit zwei Radflaschen ans Rad gepackt und schon ging's los auf die Hanauer Landstraße. Ach je. Ziemlich kühl. Mittlerweile zeigt das Thermometer 10°C, da wären lange Radhandschuhe irgendwie angebracht gewesen. Na ja. Hinterher ist man ja immer schlauer.
Auf der Hanauer ist es kalt. Es ist außerdem windig. Der Wind bläst uns ins Gesicht, die Athleten haben also Rückenwind. Na wenigstens etwas.
Wir sind kaum da und haben die Anfeuerinstrumente ausgepackt da geht's auch schon los.
Die Motorradstaffel der Polizei fährt vorbei, das Uhrenauto und schwups da isser: der Faris. Na wir haben ja ein prima Timing. Toll.
Die Radfahrer fliegen an uns vorbei es ist herrlich. Zwischendurch fängt es richtig an zu regnen. Paßt ja zu den 10°C. Meine Radjacke hält dicht, das ist schön. Meine Radhose ist feucht. Mmppff.
Unsere drei Olypmischen Athleten sind mittlerweile auch auf dem Rad. Alle sind toll geschwommen. Unser Tracker funktioniert prima.
Nachdem die Spitze auf die zweite Radrunde in Richtung Wetterau an uns vorbei flog und Faris wirklich einen großen Vorsprung rausgefahren hat nahmen wir die Räder und wollten in Richtung Frankfurt düsen. Aber weil es nur so runtertratschte entschieden wir schnell anders und fuhren zurück nach Hause. Es ist einfach viel zu kalt und zu naß gewesen.
Also heim, duschen und feststellen, dass gerade die Zieleinlaufs-SMS aus Bayern eingetroffen war.
Herzlichen Glückwunsch Ihr 1,5-40-10 - Athleten! Ihr habt das ganz toll gemacht und wir freuen uns wahnsinnig, dass Ihr einen trockenen Wettkampf hattet. Den Regen haben wir "gerne" übernommen.
Nach einer kurzen Aufwärmpause daheim bei der wir live mit HR3 den Rennverlauf verfolgen konnten, ging's mit dem Auto und langen Unterhosen wieder an die Strecke. Ich war angezogen wie im Winter. Ich wunder mich, denn es ist ja Juli.
Wir wollten an die Marathonstrecke und das Forumsgrillen genießen. Als wir ankamen standen die Zelte schon und der Grill war auch schon angeheizt. Das ist ja ein Bombenservice. Der Grillmeister hatte ordentlich Grillgut besorgt und die Stimmung war schon ganz prima. Wir reihten uns mit unseren Instrumenten zum Glockengeläut ein und gaben alles um den Marathon an dieser Stelle für die Athleten erträglich werden zu lassen.
Besonders fein ist es natürlich, wenn jemand vorbei kommt den man kennt. Aber auch unbekannte Athleten sind dankbar, wenn man ihnen entgegenklingelt oder sie mit ihrem Namen (der steht ja auf der Startnummer) anfeuert.
Ganz nebenbei wurde noch der Hintern des Tages gekürt. Solche Ehrungen passieren einfach so, dem Athleten ist es oftmals nicht bewußt dass er in diesen besonderen Olymp aufgestiegen ist. Wir können uns aber auch nicht um alles kümmern an der Strecke, wir machen ja bereits Lärm und schreien rum. Außerdem wollen die Würstchen ja auch gegessen werden. ;-)
Zwischendurch erhielt ich noch einen kurzen bayrischen Bericht der Teamchefin, die tatsächlich die Krone im Radfahren aufgesetzt bekam! Ach live sind Athleten halt doch am besten. Deine nächste Olympische Distanz schaue ich mir an! Du Radrakete.
Kurz vor der Schließung des Fanshops machten wir uns noch auf zum Römer, denn netterweise hat der Veranstalter extra eine Ironman-Kollektion mit meinem Geburtstsjahr entworfen. Schön ist die auch noch... also blieb mir ja wirklich gar nichts anderes übrig, als hier zuzugreifen!
Faris hat sich übrigens auch gewundert. Zwar nicht über das Wetter, so wie ich... sondern darüber, dass er gewonnen hat. Verrückter Typ! ;-)
Ich gratuliere allen Teilnehmern von heute. Es waren schon beim anfeuern schwierige Bedingungen und mein ganzer Respekt ist bei den Athleten, die sich da heute durchgebissen haben. Ich stand ja sogar mit Handschuhen an der Strecke. Irre.
Klasse gemacht! Ich hoffe Ihr erholt Euch alle gut! Ich mach ab nächster Woche ganz viel Sport, falls ich mich heute nicht erkältet hab. ;-)
Nee, ist nicht wahr... kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, was soll das denn bitte? Wir haben Juli. Das ist in Deutschland ein Hochsommermonat.
Also noch mal auf's Thermometer schauen. Immer noch 9°C. Aha. Ich muß mich doch sehr wundern.
Heute ist Ironmantag in Frankfurt.
Ich freue mich seit 364Tagen auf diesen Tag.
Am Ironmantag regnet es nicht.
Es ist herrlich warm, denn ich fahre mit dem Rad an die Strecke.
Ich muß viel zu trinken mitnehmen weil es zum mittag heiß wird und die Athleten es verdienen angefeuert zu werden.
Am Ironmantag sind es immer über 23°C. Nicht im Wasser vom Waldsee, sondern die Luft. Ich meine die Lufttemperatur.
Na ja.
Heute ist es anders.
Die Teamchefin, die Prominenz und der Profiathlet starten heute in Bayern bei einer Olympischen Distanz. Für Bayern war Regen angekündigt. Ich hoffe so sehr, dass sie trocken starten. Also der See darf nass sein, aber auf der Radstrecke und beim laufen wünsche ich es ihnen trocken. Sie haben ihren eigenen Berichterstatter und "Handytracker" dabei, so dass ich beim Ironman mit den wesentlichen Daten versorgt werde. Noch sind sie sicherlich in der Wechselzone beim nervös werden. Die Teamchefin ist ja meist die Ruhe selbst, aber der Profiathlet hat die prima Vorwettkampfnervositätskrankheit.
Gut. Wir ziehen uns also an. Ich bin total naiv und wähle eine 3/4 Radhose und zwei Lagen Kurzarm- Oberteile. Dann eine Regenjacke drüber und das Fahrrad aus dem Keller holen. Wir haben aus Gewohnheit zwei Radflaschen ans Rad gepackt und schon ging's los auf die Hanauer Landstraße. Ach je. Ziemlich kühl. Mittlerweile zeigt das Thermometer 10°C, da wären lange Radhandschuhe irgendwie angebracht gewesen. Na ja. Hinterher ist man ja immer schlauer.
Auf der Hanauer ist es kalt. Es ist außerdem windig. Der Wind bläst uns ins Gesicht, die Athleten haben also Rückenwind. Na wenigstens etwas.
Wir sind kaum da und haben die Anfeuerinstrumente ausgepackt da geht's auch schon los.
Die Motorradstaffel der Polizei fährt vorbei, das Uhrenauto und schwups da isser: der Faris. Na wir haben ja ein prima Timing. Toll.
Die Radfahrer fliegen an uns vorbei es ist herrlich. Zwischendurch fängt es richtig an zu regnen. Paßt ja zu den 10°C. Meine Radjacke hält dicht, das ist schön. Meine Radhose ist feucht. Mmppff.
Unsere drei Olypmischen Athleten sind mittlerweile auch auf dem Rad. Alle sind toll geschwommen. Unser Tracker funktioniert prima.
Nachdem die Spitze auf die zweite Radrunde in Richtung Wetterau an uns vorbei flog und Faris wirklich einen großen Vorsprung rausgefahren hat nahmen wir die Räder und wollten in Richtung Frankfurt düsen. Aber weil es nur so runtertratschte entschieden wir schnell anders und fuhren zurück nach Hause. Es ist einfach viel zu kalt und zu naß gewesen.
Also heim, duschen und feststellen, dass gerade die Zieleinlaufs-SMS aus Bayern eingetroffen war.
Herzlichen Glückwunsch Ihr 1,5-40-10 - Athleten! Ihr habt das ganz toll gemacht und wir freuen uns wahnsinnig, dass Ihr einen trockenen Wettkampf hattet. Den Regen haben wir "gerne" übernommen.
Nach einer kurzen Aufwärmpause daheim bei der wir live mit HR3 den Rennverlauf verfolgen konnten, ging's mit dem Auto und langen Unterhosen wieder an die Strecke. Ich war angezogen wie im Winter. Ich wunder mich, denn es ist ja Juli.
Wir wollten an die Marathonstrecke und das Forumsgrillen genießen. Als wir ankamen standen die Zelte schon und der Grill war auch schon angeheizt. Das ist ja ein Bombenservice. Der Grillmeister hatte ordentlich Grillgut besorgt und die Stimmung war schon ganz prima. Wir reihten uns mit unseren Instrumenten zum Glockengeläut ein und gaben alles um den Marathon an dieser Stelle für die Athleten erträglich werden zu lassen.
Besonders fein ist es natürlich, wenn jemand vorbei kommt den man kennt. Aber auch unbekannte Athleten sind dankbar, wenn man ihnen entgegenklingelt oder sie mit ihrem Namen (der steht ja auf der Startnummer) anfeuert.
Ganz nebenbei wurde noch der Hintern des Tages gekürt. Solche Ehrungen passieren einfach so, dem Athleten ist es oftmals nicht bewußt dass er in diesen besonderen Olymp aufgestiegen ist. Wir können uns aber auch nicht um alles kümmern an der Strecke, wir machen ja bereits Lärm und schreien rum. Außerdem wollen die Würstchen ja auch gegessen werden. ;-)
Zwischendurch erhielt ich noch einen kurzen bayrischen Bericht der Teamchefin, die tatsächlich die Krone im Radfahren aufgesetzt bekam! Ach live sind Athleten halt doch am besten. Deine nächste Olympische Distanz schaue ich mir an! Du Radrakete.
Kurz vor der Schließung des Fanshops machten wir uns noch auf zum Römer, denn netterweise hat der Veranstalter extra eine Ironman-Kollektion mit meinem Geburtstsjahr entworfen. Schön ist die auch noch... also blieb mir ja wirklich gar nichts anderes übrig, als hier zuzugreifen!
Faris hat sich übrigens auch gewundert. Zwar nicht über das Wetter, so wie ich... sondern darüber, dass er gewonnen hat. Verrückter Typ! ;-)
Ich gratuliere allen Teilnehmern von heute. Es waren schon beim anfeuern schwierige Bedingungen und mein ganzer Respekt ist bei den Athleten, die sich da heute durchgebissen haben. Ich stand ja sogar mit Handschuhen an der Strecke. Irre.
Klasse gemacht! Ich hoffe Ihr erholt Euch alle gut! Ich mach ab nächster Woche ganz viel Sport, falls ich mich heute nicht erkältet hab. ;-)
Labels:
Ironman 2011
Samstag, 23. Juli 2011
Glück gehabt.
Am Wochenende früh aufzustehen ist mittlerweile ja schon fast üblich bei mir. Wer braucht schon Schlaf, ich denke der wird eh überbewertet. ;-)
Nachdem wir gestern über die Ironmanmesse geschlendert sind und uns mal wieder über das fehlende Engagement und das deutliche "ich hab keine Lust auf diese Messe" der Orthomolfrauen amüsiert haben (das ist uns schon in HH aufgefallen) ging es dann also heute an den Waldsee.
In Langen ist die 1. Wechselzone für die Athleten und um die Logistik zu vereinfachen werden die Fahrräder am Rennvortag eingecheckt.
Wir waren frühzeitig da und haben gleich mal geholfen das Helfereincheckzelt aufzubauen. Dann hab ich die Shirts und Rucksäcke verteilt und mir angehört, dass es blöd ist nur eine Größe T-Shirts zu haben. Ich habe Verständnis für die Helfer gezeigt und selbstverständlich auch gleich die Antwort zur Frage, "wo ist denn das Umziehzelt für die Helfer oder soll ich mich hier vor den Augen von allen umziehen" parat gehabt. Es gibt schon lustige Helfer...
...natürlich gibt es auch immer altkluge Helfer, die bereits seit 50Jahren jährlich mitmachen, alles furchtbar gut wissen, prima Ratschläge an der Hand haben und ihr Meinung zu allem abgeben. Sie kennen jeden Athleten, wissen genau wo's lang geht und machen doch die gleichen Dinge wie alle anderen.
Ich hatte dieses Jahr einfach Glück und war zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Ich habe nämlich beim Bilder schiessen mitgeholfen. Das heißt ich hatte direkten Kontakt zu den Kampfrichtern und konnte die Athleten direkt alle vorne in Empfang nehmen.
Dann wurde ein Bild samt Fahrrad, Athlet und Startnummer geschossen und dann wurde der Athlet von mir an den Helfer, der ihn in die T1 begleitet, übergeben. Das war echt schön, viel Englisch und Französisch schwätzen, hat mir sehr gut gefallen.
Der andere Helfer, der diesen Job mit mir gemacht hat war einer von den ganz wichtigen und wußte auch ganz prima Bescheid... hat er ja schon 100mal gemacht und mir auch gleich erklärt wie stressig es doch gerade ist. ;-) Es sei genauso wie im letzten Jahr... aha... gut zu wissen, ich war letztes Jahr auch genau in diesem "Dienst" und fand es weder heute noch letztes Jahr stressig. Schon witzig, wie die Meinungen zu sowas auseinanderliegen können.
Wie auch immer hatte ich einen tollen Dienst und die Teamchefin hat mich dann irgendwann abgelöst damit ich essen gehen konnte. Das war total nett und auch nötig. Hunger hatte ich ordentlich. Nach dem Mittagessen hab ich mich in die Riege der Helfer für internationale Athleten eingereiht und fleißig Athleten zu ihrem Wechselplatz begleitet und alles erklärt. Auf Englisch und auf Französisch. Echt schön.
Der Wechsel der Helfer hat nicht so ganz reibungslos funktioniert, aber gut. Manchmal muß man dann auch einfach beherzt sein und sich nicht weiter kümmern. Nach einem kurzen Plausch mit den Schiris und dem Knüpfen von vielleicht wichtigen Zukunftskontakten ging's ab nach Hause. Direkt in die Horizontale. Helfen ist anstrengend! Aber klasse!
Nachdem wir gestern über die Ironmanmesse geschlendert sind und uns mal wieder über das fehlende Engagement und das deutliche "ich hab keine Lust auf diese Messe" der Orthomolfrauen amüsiert haben (das ist uns schon in HH aufgefallen) ging es dann also heute an den Waldsee.
In Langen ist die 1. Wechselzone für die Athleten und um die Logistik zu vereinfachen werden die Fahrräder am Rennvortag eingecheckt.
Wir waren frühzeitig da und haben gleich mal geholfen das Helfereincheckzelt aufzubauen. Dann hab ich die Shirts und Rucksäcke verteilt und mir angehört, dass es blöd ist nur eine Größe T-Shirts zu haben. Ich habe Verständnis für die Helfer gezeigt und selbstverständlich auch gleich die Antwort zur Frage, "wo ist denn das Umziehzelt für die Helfer oder soll ich mich hier vor den Augen von allen umziehen" parat gehabt. Es gibt schon lustige Helfer...
...natürlich gibt es auch immer altkluge Helfer, die bereits seit 50Jahren jährlich mitmachen, alles furchtbar gut wissen, prima Ratschläge an der Hand haben und ihr Meinung zu allem abgeben. Sie kennen jeden Athleten, wissen genau wo's lang geht und machen doch die gleichen Dinge wie alle anderen.
Ich hatte dieses Jahr einfach Glück und war zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Ich habe nämlich beim Bilder schiessen mitgeholfen. Das heißt ich hatte direkten Kontakt zu den Kampfrichtern und konnte die Athleten direkt alle vorne in Empfang nehmen.
Dann wurde ein Bild samt Fahrrad, Athlet und Startnummer geschossen und dann wurde der Athlet von mir an den Helfer, der ihn in die T1 begleitet, übergeben. Das war echt schön, viel Englisch und Französisch schwätzen, hat mir sehr gut gefallen.
Der andere Helfer, der diesen Job mit mir gemacht hat war einer von den ganz wichtigen und wußte auch ganz prima Bescheid... hat er ja schon 100mal gemacht und mir auch gleich erklärt wie stressig es doch gerade ist. ;-) Es sei genauso wie im letzten Jahr... aha... gut zu wissen, ich war letztes Jahr auch genau in diesem "Dienst" und fand es weder heute noch letztes Jahr stressig. Schon witzig, wie die Meinungen zu sowas auseinanderliegen können.
Wie auch immer hatte ich einen tollen Dienst und die Teamchefin hat mich dann irgendwann abgelöst damit ich essen gehen konnte. Das war total nett und auch nötig. Hunger hatte ich ordentlich. Nach dem Mittagessen hab ich mich in die Riege der Helfer für internationale Athleten eingereiht und fleißig Athleten zu ihrem Wechselplatz begleitet und alles erklärt. Auf Englisch und auf Französisch. Echt schön.
Der Wechsel der Helfer hat nicht so ganz reibungslos funktioniert, aber gut. Manchmal muß man dann auch einfach beherzt sein und sich nicht weiter kümmern. Nach einem kurzen Plausch mit den Schiris und dem Knüpfen von vielleicht wichtigen Zukunftskontakten ging's ab nach Hause. Direkt in die Horizontale. Helfen ist anstrengend! Aber klasse!
Labels:
Ironman 2011
Abonnieren
Posts (Atom)