I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

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Samstag, 9. August 2014

Kreuz und quer durch den Wald

Ich hatte eine harte Woche. So richtig hart. Mein Chef ist ein Nachtarbeiter und ganz offensichtlich genießt er manchmal mein Gesellschaft. Auch nachts. Im Büro natürlich. Also war ich diese Woche spät unterwegs und habe buchstäbliche Nachtschichten eingeschoben, wie niemals zuvor. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich derartige Aktionen regelmäßig brauche, aber das kann ich ja zu einer anderen Zeit überlegen. Manchmal scheinen es Planungsmängel zu sein... manchmal geht es aber eben auch nicht anders. 

Lange Rede kurzer Sinn, ich bin heilfroh, dass heute Wochenende ist und ich nichts zu tun habe. Ich schlafe etwas länger als sonst und mache dann ein paar Besorgungen, ganz so wie man es eben an einem Samstag tut, wenn man alt ist und keinen Sport machen kann. Denn vom Sport machen bin ich immer noch ein Stück weit entfernt. 

Als ich alles erledigt habe, ist es dann aber doch irgendwie Zeit für etwas Bewegung. Immerhin will ja die TomTom Runner Cardio auch ausgeführt werden. Der beste Test nützt nämlich nichts, wenn man ihn nicht durchführt. Als Vergleich nehme ich meine Timex GPS Uhr mit. Das bedeutet, dass ich einmal den Puls über das Handgelenk und mit der Timex auf "herkömmlichen" Weg über einen Brustgurt messe. 

Ich bin mit dem Rad unterwegs. Laufen geht derzeit ja noch nicht, aber das sollte beiden Uhren egal sein. Manche Strecken fahre ich schließlich so langsam, dass andere das auch laufen könnten. Beide Uhren geben sich nichts im Finden von GPS Satelliten und Herzfrequenz. Und schon kann es losgehen. 

Das Safesport ID Armband ist auch immer dabei. 

Die TomTom Uhr kann ich gut ablesen und die große mittlere Anzeige kann ich mit dem großen Bedienknopf verändern. Das geht leicht und unkompliziert. Während des Radfahrens ist mir die Anzeige allerdings nicht ganz so wichtig. Einfach deshalb, weil ich mich mehr auf den Wald konzentriere, als auf die Anzeige der Uhr. 

Heute verlängere ich die Fahrzeit und fahre einfach kreuz und quer durch den Wald. Ich nehme jeden Weg, den ich finden kann und fahre bis zur nächsten Kreuzung. Manchmal bin ich dabei wirklich ziemlich überrascht, wo ich rauskomme. Aber trotzdem paßt alles. Genauso habe ich mir das Leben mit meinem neuen Fahrrad vorgestellt. Ich kann einfach jeden Weg nehmen, den ich nehmen möchte und einfach lang fahren. Fertig. Keine Diskussion. 

Nach 40Minuten bin ich zurück zu Hause und stoppe beide Uhren. Sie zeigen exakt die gleiche Entfernung an, auf die zweite Nachkommastelle genau. Wow. Die Pulsangaben sind ebenfalls gleich, allerdings rechnet die TomTom Uhr damit unfassbar motivierende Kalorienverbrauchswerte aus. Herrlich. Da muß ich schmunzeln und kann sie leider nicht ganz für voll nehmen. 

Mein Knie hat den verlängerten Waldtrainingsausflug so auf den ersten Eindruck hin auch ganz gut verkraftet. Ich kann mein Rad prima die Kellertreppe runtertragen und habe ein wirklich gutes Gefühl. Außerdem bin ich sehr zufrieden über meinen Kopf, der im Wald keine Zwangspause eingeleitet hat, sondern einfach mitgefahren ist. Weil es Spaß gemacht hat. 

Dienstag, 29. Oktober 2013

Da isses

Die Post ist da und ich freue mich! Nachdem nämlich gestern in meinem Emailpostfach eine Versandbestätigung meines Safesport ID - Armbandes zu finden war, habe ich mir schon Gedanken gemacht, wann ich es endlich in den Händen halten kann. Allerdings habe ich nicht mit gleich schon heute gerechnet... ich dachte eher so Ende der Woche. Aber so ist es natürlich umso besser.
Ich halte einen Übergroßen DIN A 4 Umschlag in den Händen und wundere mich, dass dieses dazu doch recht klein anmutende Armband so groß verpackt ist. Bis ich an das Armband dran komme öffne ich insgesamt 3 Umschläge und eine Plastikhülle und da ist es dann auch endlich. Ein kreisrundes Bündel camouflagefarbener Armbänder, ein paar Zettel und die Plakette in silber, bei der ich solche Mühe hatte auszusuchen, was drauf soll.

Die Beschreibung sagt an, dass ich mir sinnvollerweise ein passendes Armband aussuchen soll aus dem Bündel und dann die Plakette dranmontiert wird. Durch dehnen.



Und weil ich so gespannt auf das Armband war, versuche ich gleich mein Glück. Aber es klappt nicht gleich. Eine Seite bekomme ich gut über das Metall, die andere Seite geht nicht. Das Armband wehrt sich und zwar erfolgreich. Irgendwann gebe ich entnervt auf. Ich habe in meinen Fingern einfach nicht genug Kraft. Hoffentlich kann mir der Zeugwart später dabei helfen. 

Aber natürlich muß auch bedenken, dass nicht jeder einen Zeugwart daheim hat. Also versuche ich es wenig später nochmals. Man muß das Band einfach lang genug ziehen und sich trauen. So einfach ist das. Mut zur Dehnung, also. 

Das Armband paßt hervorragend um mein Handgelenk. Die Plakette sitzt bombenfest, nichts schlackert wild und ich freu mich. Sieht gut aus und gefällt mir. Genau wie es sein soll. 


Donnerstag, 24. Oktober 2013

Sicherheit geht vor

In den USA ist mir zweimal bei Radfahrern im Arches Nationalpark ein Gummiband um den Arm mit einer Plakette aufgefallen. Nachdem der Zeugwart uns mit Sportzeitschriften versorgte, habe ich festgestellt, dass es dort einen Anbieter gibt, der eben solche Plaketten anbietet und dort Notfallinformationen vom Halter draufpackt. An einem farbigen Armband. Leider ist die Lieferzeit etwas lange und nach Europe sau teuer, so dass ich natürlich mit dem Zeugwart und ohne Plakettenarmbandbesitz wieder heim geflogen bin. 

Ganz losgelassen hat mich das natürlich nicht. Wenn wir mit dem Rad unterwegs sind, dann stecke ich zwar immer einen Personalausweis ein, aber trotzdem steht da ja nicht so viel drauf. Telefonnummern fehlen gänzlich. Auch wenn ich laufen gehe, habe ich meistens nichts dabei, das einem Retter Informationen geben könnte, falls ich einfach so umkippe oder einen Unfall habe. Ob der ehrliche Finder dann darauf kommt mein Handy nach der Zeugwartschen Telefonnummer zu durchsuchen? Keine Ahnung. Irgendwie finde ich es nicht verkehrt zum Sport, wenn man ansonsten so total unbewaffnet unterwegs ist, ein Notfallarmband am Start zu haben, das einem Finder die notwendigen Informationen gibt. 

Glücklicherweise habe ich heute einen Hinweis bekommen... manchmal passieren die Dinge einfach zufällig genau zur richtigen Zeit. Fast schon unheimlich, irgendwie. 

Im Internet unter www.safesportid.com gibt es das Prinzip zu kaufen und es wird nach Deutschland verschickt. 

Die Eröffnungsseite finde ich persönlich leicht überladen, wenn ich ehrlich bin. Bunt, viele Felder und recht viel klein geschriebener Text.


Aber trotzdem habe ich erfreulicherweise den Bestellbutton gefunden und konnte so zu den verschiedenen Armbandversionen und Farbmöglichkeiten vorstoßen. 


Im Endeffekt ist meine Entscheidung nun auf das Camu-Armband gefallen und zwar in der groß-Version, so dass möglichst viele Informationen drauf passen. Immerhin bringt es dem Retter im Notfall nicht nur etwas, wenn er weiß wer ich bin und dass er den Zeugwart anrufen kann. Eine Allergie oder Unverträglichkeit zu erwähnen, kann schließlich nicht schaden. Die Seite gibt beim Anklicken der einzelnen Zeilen auch Hinweise, welche Information an dieser Stelle sinnvoll sein kann. Das finde ich sehr hilfreich. Trotzdem war für mich die schwierigste Sache am ganzen Bestellvorgang: "Was genau kommt drauf und stimmen alle Nummern?"


Ich hab's nun also bestellt und bin extrem gespannt. Die Lieferung für die nächste Woche angekündigt. Ich freu mich!