I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Posts mit dem Label powerbands werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label powerbands werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 11. November 2014

Nebellaufen

Heute Abend werde ich geimpft und darf dann 24 Stunden keinen Sport machen. Morgen früh fällt daher sportliches durch den Frühnebel schleichen aus. Heute dagegen, geht. Ein Blick auf das Thermometer verrät oben 4°C. Das bedeutet, dass ich noch eine Schicht mehr anziehe. Unten ist es sicherlich noch ein bisschen kühler. Also Mütze an und Jacke über Unterhemd und Langarmshirt und los gehts. 

Als Walker muß man ganz schön ackern um keine kalten Füße zu bekommen. Wahrscheinlich gibt es deshalb extra Schuhe für Walker? Kein Trick der Industrie sondern einfach notwendiges Übel, wenn man nicht frieren möchte? Ich hoffe, ich komme diesen Winter drumrum mir solche Schuhe zu kaufen. 

Meine ersten Schritte sind noch in ziemlicher Dunkelheit. Anscheinend habe ich es gerade geschafft, dass ich den kompletten Sonnenaufgang hinterm Wald miterleben kann. Wenn ich eine große Kamera dabei hätte, müsste der Frühsport warten und ich würde eine Serie schießen. So, ohne große Kamera, gibt es ganz genau einen Schnappschuss und fertig. Der trifft die Stimmung recht gut, könnte aber natürlich besser sein. 



Die Neo ist auch heute wieder am Start, obwohl es wirklich flott hell wird. Ich brauche sie ungefähr 7 Minuten am Anfang des Laufes. Dabei wird es stetig heller. Irgendwann kann ich die Neo dann auch abschalten. Das geht wirklich einfach über den kleinen Knopf über der Lampeneinheit. Auch mit den Handschuhen, die ich wegen der Temperatur anhabe. Sehr gut. Besser als so ein ewiges Gefummel. 


Als ich wieder zu Hause bin habe ich die Neo fast vergessen. Sie ist wirklich unglaublich leicht. Aber sie fällt nicht, weil ich doch eine ganz gute Reaktionsschnelligkeit habe. Mütze und Jacke ziehe ich flott aus und damit eben auch die Lampe. Jetzt ist noch ein bisschen Gymnastik dran. Das Nebellaufen war nur zum aufwärmen gedacht. Meine Powerbands Gymnastikeinheit schließe ich mit ein bisschen Blackrollquälerei ab. Dann beginnt die Vor-Spritzen-Erholung im Büro. Ein guter Tagesbeginn. 

Donnerstag, 31. Juli 2014

Hotelzimmerstärke

Unterwegs schnell mal Sport machen. Da hatte ich ja mittlerweile bei diesem Dänemarktrip schon festgestellt, dass nicht nur laufen, sondern auch schwimmen als Dienstreisensport durchaus herhalten kann. Kommt halt darauf an, wo man sich so rumtreibt. In Kopenhagen geht das allerdings sogar ganz gut. Zusätzlich zu Outdoorsportarten, wozu ich das Schwimmen im Hafen nun einfach mal dazuzähle, hat man aber auf Reisen -und sowieso auch überall sonst- auch immer die Möglichkeit anderweitig was zu machen. 

Große Stadtrundgänge in ordentlicher Walkinggeschwindigkeit zum Beispiel. Ich bin mit einem US Kollegen hier in Kopenhagen und zeige ihm nach Feierabend immer noch mindestens 2 Stunden die Stadt. Ich muß dafür meine Geschwindigkeit allerdings deutlich reduzieren, aber egal. Der Kollege verbrennt soviel Kalorien wie sicherlich niemals zuvor. Und ob er überhaupt nochmal einen Bürobesuch mit mir macht weiß ich auch nicht. Das werden wir dann schon sehen. 

Damit ich auch weiterhin knieschonend kräftiger werde, habe ich außer dem Badeanzug und den Schuhen um kreuz und quer durch Kopenhagen zu laufen, auch noch die Powerbands dabei. Natürlich nicht alle, obwohl in den kleinen Transportbeutel alle reinpassen würden. Ich habe nur das große und das gelbe dabei, die anderen sind mir derzeit noch zu fest und ich kann mit ihnen sowieso nichts anfangen. Warum also mitnehmen? 

Ich mache mittlerweile in der Verwendung der Powerbands eine regelrechte Routine und schaffe es auch ohne dass so ein Gummiband schmerzhaft an ein Körperteil schnalzt. Wenn ich wieder zurück bin, könnte es sogar sein, dass ich das gelbe Band in den Vorruhestand schicke und eine der schwereren Varianten nehme. Mal sehen. Vielleicht fühle ich mich aber auch nur vorübergehend stark im Hotelzimmer? 

Dienstag, 8. Juli 2014

Ich bin einfach zu schnell.

Heute feiern wir beim Schwimmtraining den Flitzer. Der ist am Sonntag ja schließlich mit ordentlich Tamtam, Gepuschel und Premborium beim Ironman ins Ziel gelaufen und nach 9:xx Stunden Sport gibt es selbstverständlich immer etwas zu erzählen. Was einem so unterwegs passiert, ist dabei nur ein Thema, was für die Vorschwimmrunde wichtig ist. Im nächsten Jahr werden ganze fünf Vereinsmitglieder in Frankfurt ihren längsten Tag des Jahres durchleben. Die Geschichten des Flitzers schrecken also nicht ab, sie machen Lust darauf es selbst einmal zu versuchen. Selbst mal den Teppich auf den Römerberg hochzulaufen und mit den Profis zusammen die Langdistanz zu absolvieren. 

Keine Sorge. Ich bin bei den fünf Vereinsmitgliedern nicht dabei. Im nächsten Jahr werde ich ganz sicher an der Strecke sein um alle fünf anzufeuern, aber auf der Strecke bin ich sicherlich nicht. Alles zu seiner Zeit, soviel ist sicher. Meine Zeit für eine Langdistanz ist noch lange nicht gekommen. Vielleicht klappt es im nächsten Jahr noch mal mit einer Mitteldistanz, wenn das Knie bis dahin wieder fit ist. Wir werden sehen. Zunächst backe ich mal kleinere Brötchen. 

Jetzt müssen wir aber erst mal ins Wasser. Wir können nicht ewig den Geschichten über Ruhm, Schweiß, Schmerzen und Ehre lauschen. Heute wird geschwommen. Ich bin langsam beim Umziehen und als ich meine Sachen einschließen will, komme ich wieder in die Geschichten rein. Ich mag die Zeit direkt nach so einem Wettkampf fast genauso gerne, wie den Wettkampf selbst. Weil man einfach all seine Erlebnisse, egal ob als Athlet, Helfer oder Zuschauer erst mal verarbeiten muß. Es gibt einfach die schönsten Geschichten in der Nachwettkampfwoche. 

Ich habe keinen Schwimmplan und so lege ich, nachdem auch ich es irgendwann in das eisige Wasser geschafft habe, einfach mal mit einschwimmen los. Heute ist ein guter Schwimmtag, das merke ich gleich. Mein Training mit den powerbands wird doch nicht etwa schon Wirkung zeigen? Das kann ich mir weiß Gott nicht vorstellen. Ich schwimme mit dem Flitzer und dem Zeugwart auf einer Bahn und kann mit den Herren gut mithalten. Das ist ja der Knaller und vor allem ist mir das schon länger nicht so bewußt passiert. Bei einer Bahn schafft es der Flitzer zwar ab und an meine Füße abzuklatschen, aber dann bin ich ihm doch zu schnell. Fast verschlucke ich mich am Wasser, als er mir das so sagt. Zu schnell war ich dem Flitzer noch niemals zuvor. 

Als ich dann auch noch ein Badewannen Turnier mit Abstand für mich entscheiden kann, weil ich -was das Badewannenschwimmen angeht- einfach die Nase, und natürlich die Beine, vorne habe, ist es fast zu spät um noch einzuknicken. Ich schwimme noch zwei Bahnen rückwärts Kraul und dann noch 200m ganze Lage volle Pulle. Dann erinnere mich an die Arztwarnung und höre auf um mich im warmen Pool noch etwas zu erholen. Mein Knie pocht. Volle Pulle war wohl doch nicht so besonders gut. Ich hoffe, dass Knie kriegt sich flott wieder ein... immerhin scheine ich einen Schwimmlauf zu haben. Nächste Woche will ich natürlich wieder versuchen zu schnell zu sein. 

Mittwoch, 2. Juli 2014

Gelb ist nicht meine Farbe


Heute starte ich einen ausgeprägten Versuch ein kniefreundliches Athletiktraining mit den powerbands abzuhalten. Die beigefügte Anleitung bin ich durch und habe genau markiert, welche der Übungen als kniefreundlich einzustufen sind. Jede Übung sieht total einfach aus, bringt mich in der Durchführung dann aber doch richtig ins schwitzen. Diese Bänder geben einfach nicht so nach, wie ich das gedacht hätte.
 
Gelb ist ja für Einsteiger. Steht zumindest in der Anleitung. So, im Alltag fühlt sich das gelbe Band auch total elastisch an. Als ich auf dem Rücken liege und die Arme im rechten Winkel anstelle um das Band dann mit jeweils einer Hand auseinanderzuziehen, so dass die Hand Richtung Boden geht, sieht die Welt schon ganz anders aus. Das ist ganz schön anstrengend! Vielleicht liegt es daran, dass das gelbe Band strammer wird, wenn es in der Nähe des Fußbodens benutzt wird? Oder vielleicht ist gelb auch einfach nicht meine Farbe? Bisher ist mir das zwar nicht aufgefallen... aber natürlich könnte es trotzdem sein.
 
Unnötig zu erwähnen ist, dass für diese Übung auch weder blau noch grün meine Farben zu sein scheinen. Also versuche ich mich doch am gelben powerband und finde mich mit der "derzeit etwas schlechter als Einsteiger" Stufe zurecht. Macht ja auch keinen Spaß, wenn man sich nicht steigern kann.
 
Ich turne also munter durch die Gegend und schwitze mein Shirt ordentlich durch. Kaum zu glauben eigentlich, wo ich ja "nur" etwas Oberkörper und Armtraining mache. Aber gerade die Übungen mit dem langen schwarzen Band sind ordentlich anstrengend. Ich bin sicher, irgendwann werden auch Liegestütz kein Problem mehr sein. Irgendwann.

Mittwoch, 18. Juni 2014

Schwitzen vom zusehen

Kürzlich habe ich ja das powerbands Paket zugeschickt bekommen und schleiche deshalb nun seit einigen Tagen immer mal drumrum. So richtig rantrauen tue ich mich bisher nicht... denn zum Athletiktraining muß man sich immer so extrem überwinden. Zumindest geht's mir so. Aber, da der Zeugwart ja vor seiner Mitteldistanz angekündigt hat, er kümmert sich nach seiner Mitteldistanz um Stabi Training, ziehen wir heute beide an einem Strang.

Im Paket liegt auch eine DVD, die mit zahlreichen Übungen lockt. Die mit ordentlich "rumps" unterlegte DVD läßt uns die Wahl zwischen einer Abfolge aller Übungen, die im Angebot sind, oder fertig zusammengestellten Programmen, die sich zum Beispiel "warm-up", "Hotelzimmer" oder "Stretching" nennen. All das scheint sich auch 1:1 im Internet wiederzufinden. Ich habe deshalb hier die Links eingebaut.

Der Zeugwart startet einfach mal und wir bekommen eine Übung vorgeführt. Das sieht ja einfach aus. Die Dame, ohne ein Gramm Fett, das sollte ich vielleicht erwähnen, steht breitbeinig da und hält eines der Bänder aus meinem Paket in beiden Händen. Dann nimmt sie die Hände über den Kopf und zieht das Band auseinander. Also schwer sieht das wirklich nicht aus. Ich bin forsch und bitte den Zeugwart die DVD zu pausieren, suche das gelbe Gummiband und lege los.

Breitbeinig hinstellen und das Gummiband passend, genau wie die fettfreie Dame auf dem Video festhalten klappt ganz hervorragend. Ich kann auch noch meine Arme anheben und das Gummiband über meinen Kopf heben. Aber jetzt kommt's... die Dame zieht die Hände ja nun auseinander und das Gummiband damit auch. Ahja. Gut, also hier gibt's zwischen meinen Armmuskeln, meinen Schultern, dem Gummiband und meinen Lachmuskeln ein kurzes Intermezzo und ich sage dem Zeugwart, dass das wohl eine fortgeschrittene Übung ist, die ein Anfänger wie ich eben noch nicht absolvieren kann. Muss ja so sein, oder?

Wir schauen uns noch ein paar fertige Programme an und geraten immer mehr ins Schwitzen. Der Zeugwart hat nun endlich auch ein bischen Angst vor der eigenen Courage und ich nehme mir vor zukünftig zweimal die Woche so ein Programm durchzuturnen. Plus den "warm-up" natürlich. Allerdings wird zusätzlich auch noch immer zum Abschluß das "Stretching" Programm empfohlen. Das klingt nach einer längeren Sache... aber von nichts, kommt bekanntlich auch nichts.


Ich bin froh, dass es zusätzlich zur DVD auch noch das Spiralbooklet gibt, auf dem auch noch mal alle Übungen abgebildet und erklärt sind. Ich werde hierauf sicherlich das ein oder andere Mal zurückgreifen -müssen-, denn ein Naturtalent bin ich nicht.

Als wir nassgeschwitzt die DVD ausmachen, obwohl wir nur auf der Couch zugeschaut haben, schauen wir uns an und sind uns sicher, dass das zweite Halbjahr des Jahres sehr spannend und äußerst schweißtreibend werden wird.

Sonntag, 8. Juni 2014

power bands by letsbands

Manchmal passen die Dinge wirklich wie die berühmte "Faust auf's Auge". So erhalte ich vor kurzem eine Testanfrage von powerbands by letsbands, die das perfekte Athletiktraining Unterstützungstool sind.  Die powerbands sind elastische Bänder (auf meinem Bild in gelb, grün und blau leicht zu sehen sowie oben zusammengerollt in schwarz) die beim Training gezielten Widerstand leisten. 

Damit man auch weiß, was genau wie anzuwenden ist um einen bestimmten Effekt zu erzielen liegt dem Paket eine spiralgebundene Trainingsanleitung bei. Darin werden allgemeine Trainingshinweise gegeben und die Muskeln erklärt, damit man auch weiß, was in den darauffolgenden zahlreichen Seiten überhaupt wie auszuführen ist. Ich finde die Anleitung prima gemacht. Immer ist erklärt, was das Ziel einer Übung ist, wie man startet und wie die Übung auszuführen ist. Ich glaube, da kann nicht viel schief gehen. 


Ehe man loslegt sollte die Anleitung aber auf jeden Fall durchgearbeitet werden. Dafür dass man  einfach startet, wirkt die Sache zu komplex. Falls man nicht der Lesetyp ist, liegt dem Startpaket, was ich erhalten habe auch noch eine DVD bei. Da muß ich allerdings erst noch reinschauen. Betitelt ist die DVD auf jeden Fall mit "Video-Training". Das klingt vielversprechend. 

Da der Zeugwart nach seinem ersten Saisonhöhepunkt auch bereits groß ein regelmäßiges Athletiktrianing angekündigt hat bin ich auf die nächsten Woche gespannt. Die powerbands werden uns auf jeden Fall begleiten.