I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Freitag, 8. Mai 2015

Rädchen im Laden

Bei längeren Radausfahrten habe ich Schmerzen an der Fußsohle. Ich könnte die Sache natürlich so lösen, dass ich einfach nicht länger Rad fahre, sondern nur noch maximal 60-80km. Erst danach fangen die Schmerzen nämlich an. Das wäre eine Lösung und ich kann es schon in meinen Ohren klingeln hören, wie viele genau das denken. Ich dagegen greife zu einer anderen Möglichkeit. Ich lasse mir Einlagen machen. 

Das hat in den Laufschuhen ja bereits prima funktioniert und so stelle ich mir das ziemlich einfach vor, denn was beim laufen gut ist, kann beim radeln ja nicht so ein Desaster sein. Denk ich mir so. Mein Orthopäde sieht das erfreulicherweise genauso und so bekomme ich beim letzten Besuch ein Rezept und kann heute meine angepassten Einlagen abholen. Und weil sie ja zum Rad fahren sind, kommt das Rädchen gleich mit zum anpassen. 

Die Einlagen müssen in die Radschuhe. Dafür habe ich extra das Modell und natürlich die Größe durchgegeben. Und dann will ich auf jeden Fall eine Runde fahren, falls was drückt. Als Triathlet ist man heutzutage, auch in einem Orthopädieladen, nichts Besonderes mehr und so finden die Angestellten das Rädchen im Laden gar nicht so wild. 


Auch die ältere Dame, die ihre Einlagen ebenfalls abholen möchte, schaut sich das Rädchen an und lächelt. So muß das sein, ein Rädchen sehen und gleich gute Laune haben. Ein knieoperierter junger Mann erklärt seiner Freundin sogar, dass das ein Ironman Fahrrad ist und zwar eines, das besonders schnell sei. Ahja, gut, wenn man sich auskennt offensichtlich. 

Beim Anpassen der Einlagen mache ich noch eine kurze Trainingseinheit, denn es geht ja immer ausprobieren und schleifen im Wechsel, bis alles so ist, dass das Fußgefühl beim pedalieren ein angenehmes ist. Leider vergesse ich jedes Mal meine Uhr zu aktivieren, also zählt nur die Hin- und die Rückfahrt. Auch gut. Ich wollte ja sowieso mal einen Ruhetag einlegen. 

Donnerstag, 7. Mai 2015

Am Wegesrand

Mein Auto bekommt heute früh als Allererstes mal seine Sommerreifen aufgezogen und ehe ich die Zeit damit verbringe Zeitschriften und Magazine zu lesen, habe ich beschlossen, dass ich laufen gehe. Immerhin will meine Uhr ja auch was zum anzeigen haben. Es bringt ja nichts, wenn man so gut ausgestattet ist und die Uhr dann daheim rumliegt oder lediglich die Uhrzeit anzeigt. Perlen vor die Säue geworfen wäre das.
 
Nicht so bei mir. Die Uhr bekommt ausgiebig Bewegung und damit sie sich nicht über Langeweile beschweren kann, gibt es außer der Bewegung gleich Abwechslungen für die Strecke dazu. Heute deshalb: rund um den Reifenhändler. Obwohl der Reifenhänder eigentlich, wie wahrscheinlich für diese Branceh üblich, in einer nicht ganz so netten, hübschen, Gegend liegt, ist es doch nicht weit bis zum Wasser und so bin ich nach nur knappen 7 Minuten auch schon da. Hier ist ganz schön was los, wahrscheinlich wegen des Bahnstreiks ist es fahrradmäßig hier außerordentlich voll. Ich laufe also in hab Acht am Wegesrand und komme keinem in die Quere.
 
 
Das ist sowieso immer am besten.
 
Nach einer halben Stunde bin ich zurück beim Reifenhändler und kann mein Auto inklusive Sommerreifen wieder in Empfang nehmen. Das sieht jetzt irgendwie ganz anders aus, um den Bodenkontakt rum. 

Dienstag, 5. Mai 2015

Limitierender Faktor: Kopf


Wie bereits kürzlich berichtet, ist jetzt Sommer, weil wir wieder Dienstags schwimmen. Ich mag solche nicht aufeinander aufbauenden Argumentationen ja unheimlich... damit kann man manche Leute ja regelrecht aus der Fassung bringen. Heute ist also Sommer und Dienstag und deshalb gehen wir zum schwimmen.
 
Es ist tatsächlich angenehm warm, als wir um 19:45h am Schwimmbad ankommen. Ich habe überraschenderweise auch daran gedacht meine Kontaktlinsen einzusetzen und für später eine Jacke mitzunehmen. Das sieht ja alles ganz danach aus, als wären wir prima vorbereitet. Gut, ich stelle schnell fest, dass ich mein Shampoo, mein Duschgel und meine Bodylotion vergessen habe. Aber was soll ich sagen. Ich habe schließlich den kompletten Sommer noch vor mir, was ist da einmal Schwimmen bzw. Duschen ohne Shampoo?
 
Ansonsten sieht mein Schwimmrucksack vorbildlich gepackt aus und ich vermisse so spontan nichts. Ich habe sogar mehr dabei, als ich tatsächlich benötige. Heute schwimme ich nämlich weder mit Schwimmbrett noch mit Paddles. Und später föhne ich mir auch nicht die Haare. Wahnsinn, den Föhn hätte ich also auch gleich daheim lassen können. Und dafür vielleicht Shampoo einpacken können. Nun gut.
 
Der eigentlich Sport, nämlich das Schwimmen klappt ganz hervorragend. Ich gehe nicht unter und komme ganz gut voran. Ich übe heute ausgiebig meine Handführung und den hohen Ellbogen und schaffe es dabei tatsächlich ohne ausgekugelte Schulter unterwegs zu sein. Fühlt sich aber teilweise doch ziemlich unangenehm an. Wahrscheinlich kann ich morgen die Arme vor Muskelkater nicht heben. Aber es gibt schlimmeres. Ganz bestimmt.
 
Ich versuche außerdem einfach mal durchs Becken durchzutauchen.... und bin baff, dass eigentlich nicht meine Muskulatur oder meine Lunge der limitierende Faktor ist, sondern nur mein Kopf. Anfangs überlege ich mir nämlich, dass das ja ziemlich weit ist und ich bestimmt ordentlich Training brauche, um das ganze Becken am Stück zu schaffen. Und irgendwann schwenke ich um auf "na das wird ja wohl zu schaffen sein" und schwups, da ist es auch zu schaffen. Und wieder einmal hat der Zeugwart recht... der Kopf isses.
 
Nach dem Training begeben sich die Athleten dann noch geschlossen ins Warmwasserbecken und schwelgen in ihrem Erfolg. So, wie sich das eben gehört, wenn man ordentlich trainiert hat. In der Umkleide fällt mir dann noch auf, dass ich mal ein paar neue Badeschlappen brauchen könnte und ich überlege mir, welche da wohl in Frage kommen würden... 
 
 
Vielleicht gibt es das Modell ja auch noch? Schön und bequem sind sie auf alle Fälle.

Montag, 4. Mai 2015

Wie die Hasen

Mein Kollegenlaufen muß ab dieser Woche auf Montag oder Mittwoch verschoben werden, weil ich Dienstags jetzt Schwimmtraining habe. Offenbar ist es Sommer... egal ob man schwitzt oder friert. Der Mai sagt es an, wir schwimmen Dienstags. Die Kollegin ist angenehmerweise äußerst flexibel und so packe ich heute früh meine Sache, freue mich, dass meine Laufschuhe von gestern schon wieder getrocknet sind, und wir gehen heute nach der Arbeit gemeinsam laufen.
 
Ich habe schon den ganzen Tag Kopfschmerzen und weil mich mein Quälgeist heute früh wieder fies bearbeitet hat, ist mein Knie auch ordentlich angestrengt. Im Gegensatz zu letzter Woche schaffe ich es deshalb nicht durchzulaufen. Aber mit zügigen Gehpausen können wir die Runde trotzdem machen und das herrliche Wetter genießen. Im Vergleich zu gestern, ist heute tatsächlich Sommer. Meine Jacke muß ich überhaupt gar nicht anziehen, es ist viel zu warm für lange Ärmel.

Wir laufen einträchtig nebeneinander her, etwas zu schnell am Anfang, was sich am Ende dann rächen wird, und quatschen. So ein gemeinsamer Lauf ist zur Abwechslung wirklich sehr schön. Wir laufen die Strecke etwas anders und nehmen einfach ein paar neue Wege um sie zu erweitern. Sieht bestimmt lustig aus, die zwei Damen im Feld, die wie die Hasen einfach mal abbiegen. Allerdings nicht in der Geschwindigkeit. Natürlich. Ich bin schließlich dabei und das gequälte Knie ebenfalls. Gerade über die Feldwege ist es für das Knie noch etwas unangenehmer als über meinen doch vom Untergrund her recht ebenen Waldweg. Hier fahren Traktoren und es laufen Pferde rum, so dass es unebener kaum geht. Zusätzlich wächst das Gras kreuz und quer, so dass man die Unebenheiten nicht direkt sehen kann, alles sehr verzwickt.

Wir laufen heute 5,5km zusammen und ich bin ziemlich fertig, als wir wieder am Büro ankommen. Aber, das tollste ist: wir haben uns aufgerafft und sind unterwegs gewesen. Tschakka!
 

Sonntag, 3. Mai 2015

Warum so knapp besetzt?

Heute früh klingelt der Wecker wieder mal früher als im Arbeitsalltag. diese Wochenenden werden mich irgendwann wirklich mal schaffen. Gut, im Moment bin ich jung und knackig... da will ich mich mal besser nicht beschweren. Könnte ja auch ganz anders sein. Der Wecker klingelt also um 4:50h und ich bin froh, dass ich alle Sachen, die ich für den heutigen Kampfrichtereinsatz brauche, auch tatsächlich gestern schon zusammengesucht habe. Inklusive Helm und inklusive Regenjacke. Die beiden wichtigsten Utensilien heute.
 
Der Einsatz in Gelnhausen ist gespickt mit allerlei Athleten, die die Regeln besser zu kennen scheinen, als die Kampfrichter, sowie unheimlich gut ausgebildeten Zuschauern, die ebenfalls äußerst regelkundig sind und den Kampfrichtern nicht nur mit Rat sondern auch mit lautstarken Situationsbeurteilungen zur Seite stehen. Interessant, warum dieses Ehrenamt so knapp besetzt ist, wo es ja offenbar zahlreiche Interessierte in allen Reihen gibt.
 
Ich bin um 13:30h zu Hause und lege mich erst mal trocken. Ich bin nicht nur totmüde, sondern auch noch ziemlich nass. Denn natürlich hat es pünktlich zu meinem Einsatz auf der Radstrecke angefangen zu regnen. Der alte Herr Murphy und sein Gesetz eben...
 
Trocken, zufrieden und ziemlich müde lege ich mich auf die Couch und schaue gespannt dem Wings for Live World Run zu. Wenn ich nicht so langsam wäre, würde ich da auch mal mitlaufen. Die Läufer werden von einem Auto gejagt, wen es einfängt, für den ist das Rennen vorbei. Der Sieger läuft tatsächlich fast 80km, bis ihn das Auto einfängt. Was ein Typ. Unglaublich.
 
Irgendwann, jetzt so später am Tag, kann ich mich dann auch aufraffen und gehe laufen. Natürlich genau dann, als es draußen wie aus Eimern schüttet. So kann ich meine Regenjacke mal wieder auf Dichtigkeit prüfen, das ist auch was wert. Immerhin könnte der Zeugwart rasend schnell eine Neue organisieren, oder ich könnte die anziehen, die ich bisher auf dem Rad noch nicht ausprobiert habe. Es gibt einfach so viele Möglichkeiten. Weil es dermaßen gießt, habe ich innerhalb von kürzester Zeit nasse Schuhe und eine nasse Hose, nur die Regenjacke tut ganz hervorragend ihren Dienst. Auch meine Haare sind trotz Kappe schnell komplett durchnäßt. Aber die Bewegung tut gut.
 
Ich laufe heute sogar eine etwas längere Runde als sonst daheim. Eigentlich aber nur, damit ich auf der Uhr später schauen kann, wie lang die Runde ist... die Technik motiviert auf eine ganz eigene Art und Weise. Herrlich.
 
Die Warme Dusche nach diesem Lauf tut wahnsinnig gut und ich bin wirklich froh, dass ich trotz des nett ausgedrückt: regnerischen Wetters, noch unterwegs war. Ein Tag ganz im Zeichen des nassen Sports... und das ganz ohne Schwimmen.
 

Trocken geblieben

Gestern Abend haben wir uns zum RTF fahren verabredet und deshalb klingelt der Wecker heute um 5h. Wach, aber noch nicht wirklich sehr frisch, wandeln der Zeugwart und ich deshalb zum Frühstück und stellen dabei fest, dass unsere Verabredung abgesagt hat. Es ist zu naß. Bei uns trocknet die Strasse ab und weil wir bei jedem Wetter sowieso fahren und zusätzlich jetzt ja eh schon wach sind, fahren wir die RTF trotzdem. 

Sonst sind wir immer mindestens eine Stunde später am Start, heute sind wir bei den Cracks. Ob ich noch mal so früh zu einer RTF muß, weiß ich so im Nachhinein allerdings nicht. Die übliche Startzeit von 8h oder 8:30h reicht meinem Organismus und mir vollkommen. Wir sind also heute bei den Cracks dabei und der Zeugwart legt auch gleich gut los. Es ist frisch heute und ich bin froh, dass ich meine Winterradjacke angezogen habe. Für kurzes Trikot und Weste wäre es heute zu kalt. 


Wir sind als 70igste an der ersten Verpflegungsstelle und als 25igste an der zweiten. Dazwischen begegnen uns kaum Radfahrer, was einerseits am 1.Mai und dem eigentlich statt findenden Radrennen in Frankfurt und andererseits natürlich an der Uhrzeit liegen mag. Wir sind unserer normalen Startzeit ja mal mindestens eine Stunde voraus. 

Meine Uhr ist auch beim Radfahren toll und ich freue mich richtig, dass ich sie tatsächlich gekauft habe. Meine Auswahlfelder für das Radfahren habe ich gut gewählt.

Als wir wieder am Startautohaus ankommen, gibt es noch ein ausgesprochen leckeres Stück Kuchen und dann geht's zum Fahrradputzen und auf die Couch. Meine Regenjacke konnte ich auch heute wieder nicht testen, das Wetter hat gehalten. 

Donnerstag, 30. April 2015

Ausgenutzt.

Ich muß die Zeit heute einfach ausnutzen und laufen gehen. Wenn man so eine neue tolle Uhr hat, dann ist es ja schließlich irgendwie Pflicht, dass man die Technik auch benutzt. Wofür sonst hätte man sie schließlich gekauft? Also wird eine vermeintliche Regenpause heute entsprechend ausgenutzt und schon geht's los. 

Ich ziehe meine Brooks Laufjacke an. Die habe ich 2011 mal von Brooks zum testen zur Verfügung gestellt bekommen und laufe sie nach wie vor. Was soll an einer Jacke auch kaputt gehen? Sie paßt hervorragend und ich finde es auch äußerst praktisch, wenn man Taschen am Start hat. Immerhin muß ein Hausschlüssel mit und ein Telefon. Ohne will ich nicht unterwegs sein. Die Jacke hat zwei Taschen, paßt also prima. 

Meine neue Uhr findet das GPS Signal erstaunlich schnell. Hätte ich gar nicht gedacht. Irgendwie war ich selbst noch gar nicht fertig... aber schon geht's los. Von der TomTom Running Uhr bin ich eine längere Wartezeit auf ein Signal gewöhnt. Aber natürlich ziehe ich nach und schon geht's los. 


Ich kann während ich unterwegs bin zwischen mehreren Bildschirmen auf meiner Uhr hin und her schalten und erfahre so nicht nur was für ein Pulswert momentan gelaufen wird, sondern auch wie weit ich bereits gelaufen bin, welche Geschwindigkeit gerade gelaufen wird und bei welcher Temperatur. Außerdem wie weit es hoch und runter geht, und allerlei Durchschnittswerte. Braucht man natürlich alles, keine Frage. 

Ich bin nach einer halben Stunde zurück daheim, ohne Gehpause und hochzufrieden. Und das, obwohl es zwischendurch ordentlich geschüttet hat. Aber das verdirbt einem Läufer nicht die Laune. 

Dienstag, 28. April 2015

Neue Technik

Am Sonntag ging es schlecht, gestern ging es noch schlechter und heute bin ich bereits wieder unheimlich mobil. Wer hätte das gedacht? Ich ganz sicher nicht. Das Training hat also offenbar doch etwas gebracht... auch wenn es natürlich gut und gerne hätte wesentlich umfangreicher ausfallen dürfen. Ob dann allerdings der Muskelkater geringer ausgefallen wäre? Weiß man nicht. 

Heute laufe ich mit einer Kollegin und ich habe meine neue Uhr am Start. Ich habe mir eine gebrauchte Suunto Ambit 2 gekauft. Die gibt es schon mal im Haushalt und weil die TomTom Runner Uhr halt nur Runner macht und für das Radfahren nicht so toll geeignet ist, wollte ich schon länger was anderes haben. Mittlerweile hat die TomTom auch akkumäßig ihre Grenze erreicht und hält noch nicht mal mehr meine Laufstrecke durch... es wird also Zeit was Neues auf die Strecke und ans Handgelenk zu bringen. 

Die Ambit 2 ist super. Ich habe sie entsprechend personalisiert und obwohl sie bisher noch niemals hier gewesen ist, findet sie das GPS Signal genauso flott wie sie meinen Puls findet. Warpgeschwindigkeit würde ich fast sagen. Hoffentlich heißt das jetzt nicht, dass ich auch so flott unterwegs sein muß? 

Wir laufen heute toll gemeinsam, reden die ganze Zeit und finden neue Strecken und Wege, die ich vorher noch nicht gelaufen bin. Insgesamt laufen wir heute 45Minuten und 6,5 Kilometer. Ein Rekord in jeder Disziplin, denn seit dem Unfall bin ich nicht mehr so lange am Stück, ohne Gehpause unterwegs gewesen. Und extrem kurzweilig war es auch. 

Das Auslesen der Ambit 2 macht mir auch unheimlich viel Spaß. Bisher war das ein sehr guter Kauf, ich freue mich. 

Sonntag, 26. April 2015

Knapman Zoned Compression Short - meine Rettung

Heute wache ich schon früh auf, weil mir gestern ganz zeitig die Augen zugefallen sind. Lag vielleicht auch daran, dass mein linkes Auge noch immer vom Schlammeinfall und der Kontaktlinse gereizt war? Oder vielleicht, dass ich die Strecke doch nicht so leicht weggesteckt habe? Relativ ausgeschlafen wache ich heute früh auf alle Fälle auf und will voller Elan aus dem Bett aufstehen.

Wenn da der Muskelkater nicht wäre. Respekt, was mir alles weh tut. Ich habe außerdem zahlreiche blaue Flecken an den Oberschenkeln, der Hüfte, meinem linken Knie (weil es dem rechten vielleicht nacheifern möchte?) und meinen Armen. Mein Oberkörper ist unversehrt und meine Waden ebenfalls. Auch schön, etwas, was nicht weh tut.

Für die blauen Flecken und gegen den schrecklichen Muskelkater entscheide ich mich für Kompression. Im zeugwartschen Haushalt ist allerlei  Kompressionsbekleidung vorhanden und welches Ereignis könnte besser für das Anlegen selbiger geeignet sein als unheimlich schreckliches Muskelkater und viele blaue Flecken?

Kürzlich habe ich die Knapman Zoned Compression Short für Damen zugeschickt bekommen und bisher noch auf den richtigen Moment für einen ersten Test gewartet. Die Shorts verspricht einen Kompressionsgrad von 45% was weitaus mehr ist, als durchschnittliche Kompressionsbekleidung hat. Das hat natürlich beim Sport machen viele Vorteile, aber vor allem sorgt es für eine schnellere Regeneration.






Und gerade dieser letzte Punkt ist in meinem heutigen Zustand für mich absolut relevant. Eine schnellere Regeneration klingt wahnsinnig toll, bei dem Muskelkater, dass ich heute habe. Also steht gleich fest... nach Anlage von Kompressionssocken und Armlingen schlüpfe ich in die Knapman Zoned Compression Short.

Das Anziehen dauert etwas länger, als bei meinen normalen Laufshorts. Diese Shorts sitzt natürlich wesentlich enger, aber das Einsteigen ist absolut kein Problem. Die Hosenbeine gehen mir bis knapp über die Knie und die Kompression an den Oberschenkeln und am Hintern ist ausgesprochen angenehm. Der Abschluß an den Oberschenkeln schneidet nicht ein und auch am Bauch sitzt der Bund sehr gut und keinesfalls unbequem.

Der Knaller dieses Muskelkatertests folgt im Laufe des heutigen Nachmittags. Ich bewege mich zugegebenermaßen nicht viel, weil mir einfach mal nach Rumcouchen ist, aber immer, wenn ich mich mal bewege, geht es ganz gut. Der Muskelkater ist natürlich nicht weg, aber besser zu ertragen. Zusätzlich bekommen meine zahlreichen blauen Flecken bereits jetzt am späten Nachmittag erstaunliche Farbnuancen, die es sonst erst nach Tagen oder gar Wochen gibt. Also auch hier bewirkt die Shorts offenbar eine wirkliche wesentlich schnellere Regeneration.

Für mich, weil mein Problemkind ja das Knie ist, wäre es toll, wenn es die Shorts auch als 7/8 Hose gäbe. Also mit "übers Knie" Stück. Dann könnte ich die Schwellungen und die blauen Flecken da gleich mitbehandeln.

Heute Abend wasche ich die Shorts kurz durch, damit sie für morgen wieder fit ist. Ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass ich morgen ohne auf die Arbeit marschiere.

Samstag, 25. April 2015

Krassfit Challenge/ Xletix Challenge - bis ins Ziel

Wie so oft stirbt auch hier die Hoffnung zuletzt und mein frommer Wunsch, dass es nun, nach diesem Seil-Balken-Abspring-Gerät in Richtung Ziel geht, wird nur halb erfüllt. Irgendwie natürlich schon, denn klar geht es dem Ziel entgegen, das passiert aber schon seit dem es los gegangen ist... von daher ist das ja eh klar. Und dann eben auch wieder nicht, weil ein Ziel bei einem Hindernislauf eben doch weiter entfernt ist, als man das so landläufig vermuten würde.
Seit dem wir den Berg runter nun der S- Strecke folgen, gibt es auch keine Kilometermarkierungen mehr. Die S-Strecke wurde diesbezüglich im Unklaren gelassen, wahrscheinlich weil man sonst für jede Streckenlänge eigene Kilometerschilder hätte aufstellen müssen. Alle drei Strecken werden nämlich auf dem gleichen Weg in Richtung Ziel geführt. Das macht schon eher Sinn.
Auf diesem letzten Teil der Strecke dürfen wir uns erst mal wieder nass machen. Hier gibt es ein relativ großes Wasserbecken und -irgendwie auch klar- es gibt einen Holzbalken unter dem man drunter durch muß. Das bedeutet ganz klar, dass ich wieder mindestens bis zum Bauch naß bin. Aber meine Schuhe sind sauber und sehen irgendwie sogar leuchtender aus, als zu Anfang. Leider sind die Löcher immer noch da und sie deshalb nach wie vor abgängig. Ansonsten hätte ich sie jetzt so glatt getrocknet.
Wir rennen nach dem Hindernis, nass weiter. Es bleibt einem ja sowieso nichts weiter übrig und irgendwie ist die Strecke ja nun auch absehbar. Es gibt herrliche  Ausblicke auf das Rheintal von hier oben und meine, oftmals nicht ganz so perfekte, Orientierung sagt mir, dass das Jagdschloss nicht ganz so weit weg sein kann. Dank des dichten Baumbewuchses kann man es zwar nicht sehen, aber wir sind ungefähr so hoch wie zu Anfang des Laufes, als ich durch die Weinberge auf allen Vieren gekrabbelt bin.
Wie schön dass mein Orientierungssinn mich nicht komplett täuscht... denn schon taucht das Jagdschloss hinter den Bäumen auf und wir hören laute Musik. Hier scheint für die krassfitten Athleten so eine Art Sammelpunkt zu sein, ehe es zu den vielen Zuschauern geht, die die letzten Hindernisse kurz vor dem Ziel anschauen. Durch ein steinernes Tor hindurch geht es durch einen Nebelgang und dann über zwei übermannhohe Holzwände zu einem Schaumbad. Zu dem Zeitpunkt wo wir dort eintreffen ist da kaum Schaum drin und die, die mit voller Wucht reinspringen landen recht unsanft. Ob das der Sinn der Sache ist?
Zu guter Letzt geht es noch über eine Rampe


und schon sind wir tatsächlich im Ziel. Hier gibt es für jeden ein Gummiband für den Arm, ein Bier und Bananen. Aber ich kann mich nicht lange aufhalten... ich muß ganz schnell zu allen, die mitgereist sind und mich umarmen lassen. Doch irgendwie werde ich zwar beglückwünscht... aber umarmen will mich nicht wirklich jemand.

Krassfit Challenge / Xeltix Challenge - dem Dreck auf der Spur

Das Es gibt sie also doch, die Hindernisse, die immer besonders medienwirksam bei solchen Hindernisläufen in Szene gesetzt werden. Die, bei denen man sich richtig dreckig macht und auch ordentlich naß wird. Bei der Krassfit bzw. Xletix Challenge liegen die meisten dieser Dreckhindernisse im Kessel. Genau in dem, den wir von oben, als wir am Waldrand entlanggelaufen sind, auch gesehen haben. Der Auftakt zum Kessel gibt eine Hängeleiter die nur für wenige Athleten überwindbar ist. Sie ist hangelnd zu unterqueren und wackelt natürlich... und wer es nicht schafft fällt ins Wasser. 

Mit den durchnässten Klamotten geht es dann runter in den Kessel. Der Flitzer trägt sein Rad hinunter, alle anderen Fans tragen ihre Rucksäcke. Ich habe schon genug damit zu tun selbstständig hinunter zu joggen und mich am nächsten Hindernis anzustellen. Es geht darum unter fest installierten Gittern auf dem Boden langzurobben. Natürlich klatschnass wie wir sind und natürlich über Geröll und Schlamm. Das verspricht blaue Flecken... zumindest an meinem Körper, das weiß ich jetzt schon. 











Irgendwann schaffe auch ich es unter den Gittern hervor und kann dem Wasserkessel und der Reinigung vom Schlamm entgegensehen. Im Rückblick auf dieses Hindernis muß ich sagen, dass ich froh bin, dass alle um mich rum heil drunter vorgekrochen sind... die Gitter liegen nämlich nicht locker auf, sondern sind mit Draht befestigt. Wenn hier einer Panik bekommt ist ihm oder ihr so schnell nicht geholfen. Aber wahrscheinlich bekommen krassfitte Leute keine Panik? Das kann natürlich gut sein. Wir laufen gemeinsam über die nächste kleine Kuppe und damit dem Wasser entgegen. 

Wieder stehen wir eine Weile an, denn zu jetzigen Zeitpunkt, ist beim nächsten Hindernis bereits eine Schlange. Lustig, dass die krassfitten Athleten tatsächlich anstehen, um sich in Rückenlage unter Metallgittern durch durchs kalte Wasser langzuhangeln. Aber es ist, wie es ist. Tatsächlich stehen wir an um uns dann in Rückenlage durchs Wasser zu hangeln. Dabei schleift der Rücken über den steinigen Boden, natürlich, sonst wäre es ja wohl kaum krass. 


Die Herren, die vor mir hangeln können meine Geschwindigkeit nicht halten und so stockt es etwas. Ich liege also im kalten Wasser, Blick zum Himmel unter einem Gitter. Wer kam eigentlich auf die Idee sich hier anzumelden? Als es irgendwann weiter geht schaffe ich es aufzustehen und schon geht's weiter. 

Und zwar durch richtig tiefen Matsch. Ich sinke bis zum Oberschenkel ein. Kurzfristig habe ich das Gefühl, dass ich hier für immer bleiben werde... oder zumindest meine Schuhe, oder meine Knöchel. Ich bin sicher, dass es nicht möglich sein wird, mich komplett aus dem Matsch wieder heraus zu holen. Zusätzlich bekomme ich noch einen ordentlich Platscher Schlamm ins Gesicht, was zu einem rasanten, kurzfristigen Kontaktlinsennotfall führt. Aber es wäre halt nicht krassfit, wenn nicht auch ein paar krasse Sachen passieren würden. Ich versuche also die Linse und mein Auge mit  dem Sprudelwasser einer Sanitäterin zu spülen, ehe ich in einem Reifen sitzend durch das immer noch kalte Wasser, was sich vor uns auftut, gezogen werde. Das Spülen bewirkt rein gar nichts und als der Reifen dann auch noch auf Grund läuft beschließe ich kurzerhand, dass das Motto "selbst ist die Frau" hier und heute zur Anwendung kommt und ich den Reifen trage und wir gemeinsam durch das Wasser stapfen. Die Herren werden hier immerhin schon genug beansprucht. Die Reifen werden auf einem Stapel für die nächsten gesammelt und schon geht's durchs Wasser und den nächsten Aufgaben entgegen. 















Die Designer dieser Veranstaltung sind wirklich überaus kreativ, das kann man sagen. Die Natur wird hier mit allen möglichen und unmöglichen Widrigkeiten ausgenutzt, keine Frage. Schade finde ich allerdings, dass viele der Hindernisse, die auf der Homepage als mögliche Hindernisse auftauchen heute nicht zu finden sind. Nicht, dass ich gerne rutschen würde, aber trotzdem. Es soll ja Leute geben, die sich bei so einem Hindernislauf anmelden, weil sie auf viele der vorher angekündigten Hindernisse hoffen. 

Nach dem ich meinen Kontaktlinsennotfall im Sanitäter Pavillon unter den Augen eines Bratwurst verspeisenden Sanitäters ansatzweise lösen konnte, geht es für die Herren und mich weiter. Ein Team. Ein Ziel. Wir werden auf keinen Fall jetzt, wo wir schon mal so nass und dreckig sind aufhören oder womöglich die kurze Strecke wählen. Das kommt auf keinen Fall in Frage. An der Streckenteilung geht's für uns deshalb in die M-L Richtung. Die S-Läufer laufen hier geradeaus und sind nach so knappen 7km wieder im Zielbereich. Nicht so wir. Wir geben es uns richtig und weil der kurze knackige Anstieg an den Rand des Kessels ziemlich heftig ist, darf ich mich als Erstes schon mal wieder hinsetzen. In einen Autoreifen. Und dann tragen mich vier Herren einmal um einen Sandhaufen drumrum. Und oben rauf und dann wieder runter. Nur drumrum wäre halt nur fit gewesen, wir sind hier aber bei krassfit, also war es irgendwie klar, dass nur drumrum nicht ausreicht. 
 
Jetzt verlassen wir den Kessel endgültig und laufen, zurück zum Wald. Vorher machen wir noch halt an der Wasserstation, dann geht's leicht hoch in den Wald und wir laufen und laufen und laufen... lange dem Waldweg folgend, ohne großartig Hindernisse zu absolvieren. Mal liegen ein paar Röhren im Weg, dann gibt es ein Netz über das wir drüber klettern müssen oder einen Hang der zu überwinden ist. Natürlich steht auch mal eine Holzwand im Weg, aber die Herren kann nichts aufhalten. Wir laufen immer weiter. Ich muß allerdings feststellen, dass es bei den Distanzen die länger als die S Distanz sind, hauptsächlich um das Strecke machen geht. Wir machen einfach nur Kilometer um Kilometer ohne weitere Hindernisse absolvieren zu müssen. Zwischendurch gibt's mal die ein oder andere lustige Einheit, wie z.B. Sackhüpfen. Immerhin. Hier unterhalte ich mich mit anderen Teilnehmern, die die Sachlage ähnlich sehen, wie ich. Der Anfang war krass und man mußte extremes leisten, ohne die Chance gehabt zu haben sich warm zu machen, der Kessel war spaßig, aber hatte Sicherheitsmängel, die wir zumindest so gesehen haben und jetzt wird nur Strecke gemacht. Kindergeburtstag möchte ein krassfitter Athlet nicht unbedingt feiern...

Aber auch der lange Weg durch den Wald hat irgendwann ein Ende und so sind wir nach einem wohlverdienten Stopp an einer weiteren Wasserstation wieder am Kesselrand und laufen nun die Strecke die ursprünglich an der Streckenteilung mit dem S gekennzeichnet war. 








 
Hoffentlich dem Ziel entgegen! 

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Krassfit Challenge/ Xletix Challenge- Bis zum Kessel

Die Masse bewegt sich durch den Startbogen, der schon mit dem neuen Namen Xletix überklebt wurde, und setzt an in Richtung Weinberge. Es geht praktisch sofort steil Berg an und die kaputten Zoot Schuhe können gleich mal zeigen, ob sie Grip haben. Kaum sind wir oben, geht's etwas weiter vorne den Weinberg geradewegs wieder runter. Ganz schön staubig und vor allem mächtig rutschig ist das. Der Profiathlet läuft vor mir her, in seiner Jugend hat er auf den Weinbergen gejobt und ist so die Steigung gewöhnt. Außerdem sind wir ein Team und das ist für ihn zusätzlich Grund genug mir beizustehen. Wir absolvieren die Bergabpassage fast rutsch- aber vor allem 100% fallfrei und begeben uns wieder in Richtung Zuschauer. 

Der Zeugwart ist mit einer großen Kamera ausgestattet und ich erkenne ihn von weitem schon. Wir sind jetzt da angekommen, wo wir vorhin angestanden haben, bei den Eisbecken. Vom Prinzip her, da muß man schon ehrlich sein, hat das nichts von Eisbecken hier. Das Eis ist entweder weggeschmolzen oder rausgekickt. Das Wasser ist kühl, keine Frage. Außerdem ist es nass... das ist natürlich das Wesentliche. Wie unangenehm... weil man auch noch unter einer Planke durchmuss und damit sichergestellt ist, dass man zumindest auch eine komplett nasse Hose hat. 


Ich wuchte mich irgendwie durch das Becken, ertrage die nassen Füße und schon sind wir auf dem Weg um den Weinberg wieder raufzulaufen. Da komme ich doch gerade her... man, man, man. wir kriechen den Weinberg auf allen Vieren hoch unter einem Netz. Für mich jetzt nicht so wild, weil meine Hände, bedingt durch die Größe, eh näher am Boden sind. Der Profiathlet und der Fremdvereinsfan müssen da schon mehr ackern. Wir schaffen aber auch dieses Hindernis ohne größere Probleme und sind oben nur ordentlich am Pumpen. Höhenmeter steckt man ohne Training eben auch nicht so ohne weiteres weg. Und die Radberge auf Mallorca sind eben doch kein Lauftraining. 

Das nächste Hindernis ist eine Mauer, über die es mit Hilfe eines Netzes oder mit Tauen geht. Der Fremdvereinsfan spielt Hase und Igel und ist schon da, als ich mich noch durch das Netz schaffe. Ein vollkommen Fremder hilft mir hoch... das unspektakuläre Einschwören auf Hilfeleistung hat offenbar gefruchtet. Vielen Dank noch mal! 

Wir laufen nun eine gute Strecke ohne Hindernisse durch den Wald und am Waldrand entlang. Der Blick ist super und wenn man den so schweifen lässt, sieht man auch gleich die Ebene, in der die nächsten Hindernisse aufgebaut sind. Oh. Da kommen nun ein paar Hindernisse direkt hintereinanderweg. Wir passieren erst mal die erste Wasserstation, die ihrem Namen alle Ehre macht, es gibt ausschließlich Wasser, nehmen ein paar Schlucke und stürmen dann in Richtung Hindernisparcours. 

Hier erwarten uns auch der Zeugwart, der Flitzer, der Fotograf, die Surferin und die Teamchefin sowie alle Sportkinder. Ich habe das Gefühl, unser Team hat als einziges Fans dabei? Nachdem wir in den Hinderniskessel geklettert sind, ist die erste Aufgabe ein Balanceakt. 












Für den Ansturm an krassfitten Athleten ist das Angebot an aufgebauten Schwebebalken etwas knapp muß ich sagen, aber ok. Etwas rumstehen schadet meiner Atmung nicht. Ich kann außerordentlich gut balancieren, denke ich zumindest, ehe ich auf den Balken steige. Als ich dann den ersten Schritt auf den Balken mache, sieht die Welt allerdings doch etwas anders aus. Ganz schön wackelig... aber zu schaffen. Den Abschluss des Balanceakts bildet ein Sprung in die Sägespäne und schon geht's weiter. Hier warten ein paar dreckig-mach und nass-werd Hindernisse auf die krassfitten Teilnehmer, ich bin gespannt. 

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