I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Donnerstag, 2. Juli 2015

Prominenter Nightrun

Jedes Jahr im Juli kündigt sich nicht nur mein Geburtstag, sondern auch der Ironman Frankfurt an. Und ich muß zugeben, seit dem es den Ironman gibt, freue ich mich auf die Ironman Woche fast noch mehr als auf meinen Geburtstag. Weil es einfach nicht mehr so spannend ist, als Erwachsener Geburtstag zu haben... man bekommt sowieso noch viel mehr immer das geschenkt, was man sich wünscht oder vorher selbst gekauft hat. Oder Geschenke fallen total flach. Ich bin nicht so der große Kuchenesser, also ist ein großer oder toller Geburtstagskuchen für mich auch nicht sonderlich verlockend. Beim Ironman dagegen gibt es das volle Programm. Zumindest für mich... Spannung, Spiel und "Schokolade"... wer wird gewinnen? Wie schlagen sich unsere Vereinskollegen? Klappt alles? Ironkids und Nightrun lassen, zusätzlich zu den Ironmännern, auch die Angehörigen spielen und die Schokolade gibt es für mich in Form der Messe. 

Also irgendwie habe ich mit meinem Geburtsmonat hier mal eben den richtig großen Wurf gemacht. Wunderbar. 

Diese Woche ist es also wieder soweit und heute, wie jedes Jahr vor dem Ironman am Donnerstag, ist Nightrun Zeit. Für meine Firma ist das eine Art Teamevent. Zumindest starten so viele Teams, dass es  so rüberkommt. Toll! 

In Frankfurt haben wir heute den ganzen Tag weit über 30°C und auch als ich mein Auto in die Parkgarage unter dem Frankfurter Römerberg zeigt die Temperaturanzeige in der Innenstadt sogar 38°C an. Respekt. Für den Nightrun eine ordentliche Temperatur. Da wird bei mir sicherlich keine Zeit unter 30Minuten rauskommen. Wir werden sehen. 

Ich laufe heute als Erste von meinem Staffelteam. So können die anderen Beiden, bestehend aus meinen Arbeitskollegen Paula und Shane, später aufholen. Unser Team möchte unter 1:30h für die 15km bleiben... 


Ich komme ganz gut durch, habe aber nach wie vor Bauchschmerzattacken, wie letzte Woche im Wald, und muß deshalb drei bis vier Gehpausen machen und den Bauchschmerz weggehen. Richtig weg geht er nicht. Aber ich kann jetzt mein Team auch nicht hängen lassen und deshalb nehme ich doch noch mal die Beine in die Hand und krame meinen Kampfgeist hervor. Mit seiner Hilfe sammle ich auch noch ein paar Läufer ein. 

Paula läuft als nächstes und ist ratz-fatz wieder da. Sie schafft die Strecke über 10Minuten schneller als ich. Jahrelanges Training scheint sich also auszuzahlen? Als sie an Shane übergibt und sich kurz erholt hat, gehen wir ihm auf der Strecke etwas entgegen um einen gemeinsamen Zieleinlauf zu machen. Shane kommt nach 23 Minuten um die Ecke und wir rennen mit ihm gemeinsam ins Ziel. Seine Geschwindigkeit (er läuft insgesamt 25Minuten auf die 5k) kann ich prima halten und ganz locker mitlaufen. Hier im Schatten. Das Hitzebrett ist auch auf der anderen Mainseite gewesen. 

Mein Team ist dank der hervorragenden Leistung meiner beiden Teammitglieder tatsächlich unter 1:30h geblieben! Super toll! Wir haben unser Ziel erreicht, auch wenn ich nicht gerade viel dazu beigetragen habe. Ich war nach 33 Minuten bei der Übergabe. Beim letzten Nightrun den ich hier bei so einer Temperatur mitgemacht habe, habe ich noch fast 10Minuten länger gebraucht. Für mich individuell betrachtet also ein voller Erfolg! 

Der Zeugwart ist mit einem eigenen Team gestartet und auch das hat natürlich die 1:30h weit unterboten. Der Flitzer und der Motivator haben, genau wie der Zeugwart, eine unfassbar tiefe 20 auf die Strecke gebrannt. 

Kommentare:

  1. Liebe Claudi,
    Glückwunsch an Eure Staffel! Bei der Hitze eine prima Leistung.
    Den Ironman habe ich gestern im TV verfolgt. Der helle Wahnsinn, bei solchen Bedingungen solche Zeiten hinzulegen. Schon bei "nur" 27 Grad im Haus sah das extrem aus, aber bei 40 und mehr auf der Strecke muss das die Hölle gewesen sein...
    Wart Ihr an der Strecke zuschauen?
    Liebe Grüße
    Elke

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    1. Liebe Elke,
      wir waren gestern von früh bis spät in Frankfurt und haben 5 Vereinsmitglieder bei ihrem längsten Tag begleitet. Es war toll!
      Viele Grüße, Claudi

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