I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Samstag, 23. Juli 2011

Glück gehabt.

Am Wochenende früh aufzustehen ist mittlerweile ja schon fast üblich bei mir. Wer braucht schon Schlaf, ich denke der wird eh überbewertet. ;-)

Nachdem wir gestern über die Ironmanmesse geschlendert sind und uns mal wieder über das fehlende Engagement und das deutliche "ich hab keine Lust auf diese Messe" der Orthomolfrauen amüsiert haben (das ist uns schon in HH aufgefallen) ging es dann also heute an den Waldsee.

In Langen ist die 1. Wechselzone für die Athleten und um die Logistik zu vereinfachen werden die Fahrräder am Rennvortag eingecheckt.
Wir waren frühzeitig da und haben gleich mal geholfen das Helfereincheckzelt aufzubauen. Dann hab ich die Shirts und Rucksäcke verteilt und mir angehört, dass es blöd ist nur eine Größe T-Shirts zu haben. Ich habe Verständnis für die Helfer gezeigt und selbstverständlich auch gleich die Antwort zur Frage, "wo ist denn das Umziehzelt für die Helfer oder soll ich mich hier vor den Augen von allen umziehen" parat gehabt. Es gibt schon lustige Helfer...
...natürlich gibt es auch immer altkluge Helfer, die bereits seit 50Jahren jährlich mitmachen, alles furchtbar gut wissen, prima Ratschläge an der Hand haben und ihr Meinung zu allem abgeben. Sie kennen jeden Athleten, wissen genau wo's lang geht und machen doch die gleichen Dinge wie alle anderen.

Ich hatte dieses Jahr einfach Glück und war zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Ich habe nämlich beim Bilder schiessen mitgeholfen. Das heißt ich hatte direkten Kontakt zu den Kampfrichtern und konnte die Athleten direkt alle vorne in Empfang nehmen.
Dann wurde ein Bild samt Fahrrad, Athlet und Startnummer geschossen und dann wurde der Athlet von mir an den Helfer, der ihn in die T1 begleitet, übergeben. Das war echt schön, viel Englisch und Französisch schwätzen, hat mir sehr gut gefallen.
Der andere Helfer, der diesen Job mit mir gemacht hat war einer von den ganz wichtigen und wußte auch ganz prima Bescheid... hat er ja schon 100mal gemacht und mir auch gleich erklärt wie stressig es doch gerade ist. ;-) Es sei genauso wie im letzten Jahr... aha... gut zu wissen, ich war letztes Jahr auch genau in diesem "Dienst" und fand es weder heute noch letztes Jahr stressig. Schon witzig, wie die Meinungen zu sowas auseinanderliegen können.

Wie auch immer hatte ich einen tollen Dienst und die Teamchefin hat mich dann irgendwann abgelöst damit ich essen gehen konnte. Das war total nett und auch nötig. Hunger hatte ich ordentlich. Nach dem Mittagessen hab ich mich in die Riege der Helfer für internationale Athleten eingereiht und fleißig Athleten zu ihrem Wechselplatz begleitet und alles erklärt. Auf Englisch und auf  Französisch. Echt schön.

Der Wechsel der Helfer hat nicht so ganz reibungslos funktioniert, aber gut. Manchmal muß man dann auch einfach beherzt sein und sich nicht weiter kümmern. Nach einem kurzen Plausch mit den Schiris und dem Knüpfen von vielleicht wichtigen Zukunftskontakten ging's ab nach Hause. Direkt in die Horizontale. Helfen ist anstrengend! Aber klasse!

Kommentare:

  1. Klingt gut. Aber wenn ich dann mal dabei bin, hilfst Du mir auch in Deutsch, oder? ;-)

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  2. Wenn Du dabei bist bekommst Du eine komplette VIP Behandlung in Deutsch! Ehrensache!

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