I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Dienstag, 12. November 2013

Nachtrainingsgefühl

Der Trainer hat mit der Dunkelheit und mir ein Nachsehen und setzt mich heute auf die Rolle. Die steht im Hellen und zwar drinnen. Drinnen kann rein gar nichts passieren, obwohl die meisten Unfälle im Haushalt vorkommen, das ist ja schließlich allgemein bekannt. Laufen in der Dunkelheit ist einfach nicht so meines, also eben Rolle. 

Ich soll unendlich lange radeln. Aber ich soll im Anschluß nichts weiter tun. Morgen sieht das anders aus. Da steht wieder Athletiktraining auf dem Plan und zwar nach dem Radfahren. Irgendwie nett vom Trainer, dass er mich offensichtlich nicht täglich mit den athletischen Übungen quälen möchte. Er will sicherlich verhindern, dass ich irgendwann einfach nicht mehr mitmache. Allerdings habe ich ja einen Zeugwart daheim, der paßt genau auf. Was auf dem Plan steht wird abgeturnt. Komplett. Es gibt keine Ausnahme, außer einen Krampf. Dann kann ich unterbrechen. 

Heute radel ich also eine gefühlte Ewigkeit und weiß, dass es mit der Wintersaison noch mehr werden wird. Und irgendwann kommt es mir dann auch gar nicht mehr so lange vor. Hoffe ich zumindest. 

Als ich absteige, paßt es allerdings doch. Mit der Zeitvorgabe und mit dem Nachtrainingsgefühl. Und im Nachhinein betrachtet war es nun doch nicht so wild auf der Rolle. Schön. Da lohnt sich die Dusche auch irgendwie noch eine Ecke mehr. Einfach weil sich das Schwitzen für das gute Gefühl ebenfalls gelohnt hat. 

Kommentare:

  1. Tja, die Rolle. Ich finde Rollentraining wirklich langweilig. Ich bevorzuge doch lieber das MTB, aber ab und zu muss auch die Rolle her. Bringt ja nix.
    Da müssen wir durch.
    Freuen wir uns einfach auf den Tag, wo das LIeblingsgefährt wieder an die frische Luft darf und man in der realen Welt radeln kann.
    Bis dahin habe ich die Herr der Ringe Trilogie bestimmt 200 mal mehr geschaut :-D
    Liebe Grüße und ich hoffe, du hattest Spaß beim Athletentraining heute :-)
    Helge

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Helge... Du mußt unbedingt den Hobbit mit in die Rollen-Filme aufnehmen!
      Alles Liebe, Claudi

      Löschen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.