I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Donnerstag, 25. Juni 2015

Nix paßt.

Heute sind der Zeugwart und ich wirklich früh am See. Wir möchten nämlich das Ausleihexperiment wagen, weil unsere beiden Neoprenanzüge etwas viel Wasserdurchfluss haben. Und ab 18h kann man sich bei Sailfish hier am See jeden Donnerstag einen Anzug ausleihen. Der Zeugwart geht auf das Spitzenmodell und bekommt auch gleich den passenden gereicht. Bei mir ist das ganze Prozedere etwas schwieriger und ich bekomme erst einen Anzug der mit Attacke wirbt und mir in Größe M viel zu groß ist. Weil der eine Größe kleiner nicht mehr da ist, als ich ihn umtauschen will, wechseln ich auf das Vibrant Modell, dass mir wegen der Farbe auch etwas besser gefällt. Der ist auch nicht so flexibel, sagt der Sailfisher und paßt deshalb bestimmt besser. 

Dem kann ich jetzt nicht so wirklich zustimmen. Der Anzug ist mir immer noch zu groß und ich ahne, dass das heute eine frische Angelegenheit im See wird. Zusätzlich habe ich wegen meiner kaputten Schwimmbrille von gestern bedenken und nutze deshalb eine vom Zeugwart. Das ist leider im Nachhinein keine ganz so gute Idee, weil die nämlich undicht ist bzw. mir nicht richtig paßt. 

Aber so fügt sie sich eben nahtlos in mein Schwimmerlebnis heute ein. Der Anzug paßt nicht, die Schwimmbrille paßt nicht und beides läßt stetig Wasser durch bzw. rein. Also das wird ja ein Spaß heute. 



Da ich mal wieder mit Lisabet zusammen schwimme, ist wenigstens die Begleitung ein Spaß und gesichert. Der Rest wird eben einfach ertragen... ein Triathlet macht ja Triathlon und keinen Kindergeburtstag. Also ab ins Wasser und los geht's. Nach der ersten Boje ist es dann auch alle paar Meter soweit, dass meine Brille vollläuft. Das ist nicht ganz so super, wegen der Kontaktlinsen. Also schwimme ich besser mit Kopf überlassen. Die Wahl fällt zwischen Brust und Wasserballkraul. Und zwar abwechselnd. 

Die Sicherheitsleute auf dem See müssen auch denken, dass ich so richtig ordentlich einen an der Waffel haben muß. Aber jetzt jedem zu erklären, dass die Brille blöd und der Anzug zu groß ist, wäre auch zuviel Aktion jetzt. 

Als wir zurück am Ufer sind, schwimmt Lisabet noch eine weitere Runde und ich bin froh, dass ich das ganze Wasser aus meinem Anzug raus bekomme. Wenn ich nicht so viel Wasser drin hätte, dann hätte ich wahrscheinlich noch mehr Auftrieb gehabt... das ist ja schon fast unvorstellbar! Nächstes Mal probiere ich dann mal einen Anzug in der richtigen Größe. Da bin ich ja mal gespannt. 

Nachdem alle wieder wohlbehalten zurück am Land sind, geben wir die Anzüge ab und holen unsere Autoschlüssel. Und dann folgen wir der langen Tradition, bestellen Pizza und fahren in Richtung Offenbach. Und weil ihn seine Schwimmrunde auch ordentlich hungrig gemacht hat, ist der Windschattengeber auch heute wieder beim Essen dabei. So haben wir noch etwas Zeit zum quatschen, das finde ich prima. 

Kommentare:

  1. Hallo Claudi,
    es wäre schön, wenn du so langsam anfangen könntest ein paar Eiswürfel in den Waldsee zu schmeißen, sonst wird das am Sonntag mit dem Neo nichts.
    LG Frank

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    1. Hallo Frank, ich habe bei der Swimnight am Dienstag alles gegeben, aber offenbar ohne Erfolg. Tut mir leid. Welche Startnummer hast Du am Sonntag? Vielleicht sehen wir uns?

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    2. Ich habe die 3057 und ja, wäre schön wenn wir uns sehen.

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  2. Liebe Claudi,
    besser zu groß als zu klein :-)
    Da wird sich das nächste mal bestimmt was passendes finden
    Liebe Grüße
    Helge

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    1. Das stimmt natürlich Helge. Ich probiere es beim nächsten Mal! :-)

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