I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Mittwoch, 24. April 2013

Kalter Versuch

Da ich heute Abend sozial mal wieder verplant bin und deshalb keine Möglichkeit besteht, dem Trainingsplan des Coaches gerecht zu werden, muß ich heute früh ran. Wie übel. Als der Wecker klingelt fühle ich, dass Sport schlecht ist. Ich frage mich auch, ob ich überhaupt jemals aufstehen kann. Ich bin müde und schon, dass ich weiß, dass ich laufen gehen wollte und zwar heute früh, hilft überhaupt nicht. 

Natürlich stehe ich trotzdem auf. War ja klar. 

Die Klamotten habe ich mir gestern schon rausgelegt. Jetzt die auch noch zusammen suchen wäre wahrscheinlich nicht möglich. Rein Physisch. 
Schon das Anziehen ist eine Herausforderung. 

Oft wird es dann ja besser, wenn ich loslaufe. Heute ist das nicht so. Ich laufe und mein Puls ist fast 20Schläge unter normal. Ich bin allerdings genauso schnell wie sonst. Wenn es sich nicht so schrecklich anfühlen würde, könnte ich ja über den niedrigen Puls froh sein. So isser zwar da, aber irgendwie auch egal. 
Ich laufe nur 3km in 20Minuten und bin dann endlich wieder zu Hause. Meine Augen tränen die ganze Zeit. Es ist kalt, obwohl 6°C sind und ich da normalerweise im Shirt rumrenne. Heute trage ich über dem Shirt noch eine Jacke und friere trotzdem. 

Morgens laufen ist einfach nicht meines. Als ich wieder oben bin, steht noch ein 20Minuten Athletik Programm an. Ich fleeze auf der Matte rum, stemme Gewichte und mache Liegestütz. Und dann gehe ich duschen. 

Frieren tue ich immer noch. 

Kommentare:

  1. Liebe Claudi,
    ich kann dich gut verstehen - ich werde wohl auch nie zur begeisterten "mitten-in-der-Nacht" Sportlerin. Ein bißchen Vorglühzeit brauche ich immer, sonst würde ich wahrscheinlich beim Laufen wieder einschlafen! ;)
    Lieben Gruß, Doris

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  2. Aaaaaaaber, Du hast es geschafft und durchgezogen. Das zählt, auch wenn die Uhrzeit gemein ist!

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  3. Hi Claudi,

    tapfer tapfer sag ich da nur :-). Also ich muss gestehen, ich bin ja ein Frühaufsteher. Mich kannste morgens um 6 Uhr so ziemlich mit Allem beauftragen. Dafür hört bei mir Abends irgendwann mein Körper auf zu reagieren:-D.
    Aber gut, das du dich durchgerungen hast. Und das mit dem Puls würde ich eher positiv sehen :-)

    LG Helge

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    1. Hallo Helge,
      gegen das frühe Aufstehen habe ich nichts... aber dann noch laufen gehen ist für mich anscheinend noch eine andere Sache. Ich bleibe dran!
      Viele Grüße

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