I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Dienstag, 1. Oktober 2013

System überlastet

Die Medikamentenkombination in Form von Antibiotikum und Schmerzmittel, hat mich so richtig außer Gefecht gesetzt. Schwindel, Hitze, Schüttelfrost, ich bekam ungefragt ein großzügiges Unterhaltungsprogramm geboten. Aber ich sitze, wenn es mir so geht, natürlich auf der Arbeit. Manchmal frage ich mich, warum ich so bin, woher dieses unfassbare Pflichtbewusstsein kommt, dass ich nicht zu Hause bleibe oder nach Hause gehe, wenn ich ganz offensichtlich nicht fit bin. Eine nette Kollegin fährt mich dann heim. Autofahren traue ich mir gestern auf keinen Fall mehr zu. 

Heute beim Arzt bekomme ich neue Medikamente und die Arztentscheidung, dass die Zerrung Ruhe braucht und ich mich mal schön hinlegen soll. Zu Hause natürlich. Und dann sehen wir mal weiter. Der Cocktail von gestern war offensichtlich etwas viel für mein System. Heute kümmere ich mich daher um eine Reinigung des Systems und um dessen Neubestückung mit hilfreichen Medikamenten. Dazu kommt viel Schlaf, kein Streß, kein Druck und jede Menge Wasser. Ach, und Sport lasse ich vorerst auch mal weg. Der Trainer ist schon informiert. 

Kommentare:

  1. Ohweia, Claudi. Dir dann auch eine baldige Genesung!

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  2. Oh je. Na bloss gut das Offsaison ist. Also kannst du dich in Ruhe und ohne schlechtes Gewissen ausruhen.
    Als Arbeitgeber kann ich dir übrigens versichern, das es den meisten Chefs lieber ist. die Angestellten kurieren sich richtig aus und kehren mit klarem Kopf wieder zurück. Wobei ich selbst auch erst zu Hause geblieben bin, als ich den Kopf quasi schon unterm Arm getragen habe. Die Quittung war dann eine Lungenentzündung, bei der ich fast 8 Wochen gebraucht habe, um wieder einigermaßen hergestellt zu sein. Also bitte schön langsam machen und Tee trinken.
    Liebe Grüße und gute Besserung
    Karine

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  3. ich hasse es, wenn pflichtbewusste kollegen oder kolleginnen krank bzw. noch nicht wieder vollstaendig genesen zur arbeit erscheinen - denn ich will nicht angesteckt werden!!! ;-)
    bei mir gibt es keine off-season und es macht mich immer hypernervoes, wenn ich von bazillen umgeben bin.... und rate allen: unbedingt auskurieren! :o) lg, vega

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    1. Hallo Vega,
      da eine Zerrung und eine Medikamentenunverträglichkeit nicht unbedingt zu den ansteckenden Themen gehört, denke ich das paßt schon.
      Danke, dass Du rein gelesen hast.
      Viele Grüße, Claudi

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  4. hi :-)
    oh ja, das mit der zerrung hatte ich tatsaechlich ueberlesen. antibiotikum, schwindel, hitze, schuettelfrost klangen fuer mich eindeutig. dann meine schniefende kollegin neben mir - da waren die finger schneller als die augen ;-) sorry. und schoenen urlaub noch! vega

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