I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Dienstag, 6. September 2011

Wer die Welt bewegen will...

Ein Kapitel geht zu Ende. Es hatte sich ja schon länger angekündigt, aber wenn man es dann endgültig schließt ist es doch immer was Besonderes.

Es ist ungewohnt, wenn man ein letztes Mal vom üblichen Parkplatz fährt, wenn sich die Schranke zum letzten Mal öffnet oder die Gebäudetür hinter einem zu fällt.
Ist ja nicht für immer... aber wenn man dann irgendwann mal wieder kommt ist es anders. Man ist eine von damals, man ist die Vergangenheit, man kann nicht mehr überall mitreden, hat die neusten Entwicklungen höchstens aus der Ferne verfolgt und fragt womöglich nach Dingen und Leuten, die ebenfalls längst vergangen sind. Man gehört nicht mehr dazu. Ich habe heute Tschüss gesagt zu den nettesten Kollegen der Welt und meinem Büro mit dem hübschen Ausblick. Ich halte es mit Sokrates und bewege mich.

Obwohl es mir nicht schwer fällt, weil ich positiv und hocherfreut in die Zukunft blicke bin ich etwas nachdenklich. Es ist einfach anders ab jetzt.

Verarbeiten kann ich Dinge besonders gut beim laufen. Das ist ja mittlerweile bekannt und es ist auch schon oft in allen möglichen Laufzeitschriften beschrieben worden.
Also bin ich heute, nachdem ich alle Verabschiedungen durch hatte, ein letztes Mal den Kopf schütteln konnte und die Tür hinter mir ins Schloß fiel, in die Laufklamotten geschlüpft. Es war herrlich. Ein flotter Lauf und es hat noch nicht mal geregnet, wie es das üblicherweise tut, wenn ich unterwegs bin.
Schön.

Sokrates hat recht. Es ist gut sich zu bewegen.

Kommentare:

  1. Eine nachdenkliche Claudi, die hier schreibt ...!
    Ich habe in meinem langen Berufsleben sehr oft die Jobs gewechselt. Bin auch oft zwischen Anstellung und Selbstständigkeit hin und her "geswitcht".
    Das Ergebnis? Es hat mich stärker und selbstsicherer gemacht. Mein Wissen und mein Horizont wurden immer breiter und ich (erfreulicherweise) immer erfolgreicher. Ich war immer neugiereig und offen für Veränderungen, auch wenn's manchmal weh tat!

    Alles Gute für die Zukunft!!!

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