I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Mittwoch, 25. Januar 2012

Der doppelte Tag

Der erste doppelte Tag.
Irre. Ich muß feststellen, dass ich ziemlich verrückt bin. Ich stehe nicht zweimal auf oder gehe zweimal schlafen. Fast noch schlimmer wäre, wenn ich doppelt zur Arbeit gehen würde oder Arbeit für zwei Tage an nur einem Tag hätte. Aber all das ist es nicht. Glück gehabt.

Ich stürme früh bei -5C raus zum Auto und die Sporttasche und ich machen uns auf ins Fitnessstudio. Wir sind überrascht, dass Spezialisten aus fernen Ländern sich offenbar der Hochhäuser in Frankfurt angenommen haben.
Weg sind sie...und tauchen bis zum Nachmittag nicht mehr auf. Zauberei.

Im Fitnespalast ist es verhältnismäßig leer. Herrlich... ich sollte immer erst ab Mittwoch herkommen. Aber nein, manchmal bin ich so wie die anderen und komme eben Montags oder Dienstags her. Ob ich das jetzt mal lerne?
Ich rudere los. Es läuft gut und ich liege prima in der Zeit. Meine Pulsuhr zeigt am Ende an, dass ich lächerliche 300kcal verbraucht habe in den 30Minuten. Ich lach mich weg. Soviel Mühe und die Grüne kann nicht rechnen.

Auf der Arbeit habe ich fast soviel Arbeit wie für zwei Tage und im Nachhinein betrachtet ist das total passend.

Da der Trainer einen Trainingsplan gestrickt hat und ich im Einhalten von Vorgaben eigentlich ziemlich gut bin war also klar, dass heute auch noch gelaufen wird. Der Plan soll schließlich erfüllt werden. Aber das würde auch heißen, dass ich im Stockdunklen alleine laufe... das gefällt mir gar nicht. Die Dunkelheit bremst mich aus. Das ist mir zu gefährlich, nach einer schlechten Erfahrung riskiere ich nichts mehr.

Und weil der Zeugwart einfach spitze ist ermöglicht er mir dann noch, dass ich auf der Rolle fahren kann. Unfassbar. Er wechselt nicht nur den Mantel sondern holt mir auch das kleine grüne Rad hoch. Wunderbar.
Obwohl ich den Mantel hätte wahrscheinlich irgendwie auch selbst wechseln können... wahrscheinlich.
Ich setze mich also aufs Rad und los geht's. Doug und Carrie sind prima Rollenunterhaltung und bin sogar länger auf der Rolle geblieben als beim letzten Mal. Und es war auch wieder extrem anstrengend.

Soviel also zu einem doppelten Tag. Zweimal tranieren... das ist wirklich was für den Kopfschüttelblog.

Kommentare:

  1. Ich selbst hatte anfänglich viel Probleme mit 2x Training pro Tag. Aber nun komme ich auf den Genuss. Denn so kann ich die Einheiten aufteilen. Gerade die zweite Einheit bringt in Summe mehr als wenn man das ganze nur in einem Training abspulen würde. Deinen Titel habe ich sehr interessant gefunden ;-)

    Run ON!
    Willi

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  2. Lieber Willi,
    schön, dass mein Titel Dich angelockt hat! Ich bin gespannt, wann ich auf den Genuss der doppelten Trainingstage komme.
    Viele Grüße!
    Claudia

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