I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Dienstag, 3. Februar 2015

Gruppenplanken nach Geschlecht

Wir planken im Kollegenkreis. Anfangs war ich ja Feuer und Flamme, dann habe ich gehofft, dass die Kollegen die Faulheit übermannt und jetzt finde ich es einfach nur noch schön. Allerdings bin ich über die Steigerungsrate etwas verwirrt und hoffe nur inständig, dass nicht nur ich, sondern auch noch andere, recht bald an ihre Grenzen stoßen. Wobei ich zugeben muß... mit ordentlich heißen Ohren habe ich ja kürzlich sogar 1:18Minute geschafft. Allerdings habe ich fast Eiswürfel gebraucht um die wieder runterzukühlen. Wie erstrebenswert heiße Ohren allerdings im Kollegenkreis sind muß ich noch überlegen.
 
Heute habe ich also mitgeplankt. So wie gestern auch. Ich dachte ja, wir folgen dem Muster der Plankchallenge aus den sozialen Netzwerken... scheint aber nicht so zu sein. Gestern wurden nämlich 20 Sekunden angesagt und heute gleich 30! Wenn es in diesen 10er Schritten weitergeht werde ich in diesem Februar nur zwei Möglichkeiten haben... entweder, ich bekomme ordentlich Muskeln oder ich mache schlapp. Das erklärt dann aber eigentlich schon, dass es nur eine Möglichkeit gibt. Durchhalten und Muskeln aufbauen. Aufgeben ist schließlich keine Option. So ein Gruppendruck ist schon was feines... .
 
Nach dem die Mädchen also 30 Sekunden plankten, marschiere ich wieder ins Büro... da ist eine leidige Differenz, die unbedingt gefunden werden will. Das Planken der Männer bekomme ich nicht mit, erfahre aber über einen verlässlichen Informanden, dass auch hier 30 Sekunden alle Muskeln stramm angespannt waren. Das Athletiktraining hat uns fest im Griff.
 
Natürlich kümmere ich mich auch abseits des Büro's weiter um die Fitness und um meine Hausaufgaben. Immerhin sind die Schmerzen der gestrigen Physiotherapie heute -fast- vergangen... fast nur deshalb, weil ich schmerztechnisch ein unheimlich gutes Gedächtnis habe! Ich glaube wirklich weh tun, tut es nicht mehr, aber es könnte ja... und insofern ist das Knie auf "hab acht Stellung" leicht angespannt.
 
Ich merke das vor allem beim heutigen Treppe stemmen. Die Treppe ist schwerer als sonst und mein Lächeln gequälter. Trotzdem sind die Kniebeugen angenehm und ich halte auch Armkraftmäßig länger durch. Erfreulicherweise. Könnte man das etwa als Erfolg verbuchen? Soweit will ich mal noch nicht gehen. Immer schön zurückhaltend bleiben.

 
 
Einen Stressknautschball habe ich mir auf alle Fälle besorgt, so dass ich der morgigen Physiotherapie zwar noch immer mit gemischten Gefühlen entgegenblicke, aber wenigstens die Sicherheit habe, dass ich meine Hand nicht zerquetschen muß. 

Kommentare:

  1. Ihr scheint ja ein tolle Truppe im Büro zu sein :-)))

    LG Volker

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    1. Und ziemlich sportlich sind sie alle... ich muß aufrüsten! :-)

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