I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Freitag, 20. Februar 2015

Winteröl!

Meine Plankapp sagt heute wieder 1:30Min. an und irgendwie kann ich mich heute früh doch nicht dazu durchringen. Heute Abend geht's ja ins Schwimmtraining, von daher mache ich ja was sportliches, aber eben heute ohne planken. So ist es jetzt eben. 

Heute habe ich wieder einen tollen Tag auf der Arbeit und ich erledige unheimlich viel und alles super schnell. Toll. Solche Tage sind einfach die Besten. Und weil es so schön ist, besuche ich ein paar meiner sportlichen Kollegen, um den neusten Klatsch und Tratsch auszutauschen. In unserer Branche geht's da immer um Sachen, die mich richtig interessieren und so kommen wir von Fahrrädern über Laufschuhe natürlich auch auf das Stabstraining und damit zum planken. Eine meiner Kolleginnen hatte am Anfang der Plankchallenge mitgeteilt, dass sie einsteigt, wenn wir bei einer Minute planken angekommen sind. Tja. Und ich erzähle nun also, dass ich ja morgens mittlerweile 1:30Minute planken kann. Das hätte ich mal besser nicht gemacht. 

Denn schon sind wir auf dem Boden und die Stoppuhr ist angeschaltet. Und wir planken gemeinsam 1Minute 30Sekunden. Allerdings muß ich mich etwas quälen, ganz im Gegensatz zu meiner Kollegin, die offensichtlich nur aus Muskeln und Kraft besteht. Unglaublich, wie locker sie das wegsteckt. Aber immerhin habe ich auch durchgehalten. 


Im Anschluß muß ich allerdings noch ein paar Minuten oben bleiben, ehe ich mich wieder in mein Büro zum Chef traue. Ich habe nämlich gefühlt unheimlich rote Ohren, weil meine komplette Anstrengung direkt in selbige gepumpt wird. Der Chef merkt später nichts. Wahrscheinlich weiß er gar nicht, wie geplankt wird?

Heute Nachmittag holt der Zeugwart die Räder vom Service und bekommt gleich eine Rüge dazu. Wir putzen die Räder nicht genug ist die Aussage. Ich dachte ja, dass Crosser dafür da sind dreckig zu sein. Scheint aber nicht so zu sein. Nicht nur, dass wir -wie der Führer in der roten Jacke gesagt hat- unbedingt Winteröl benutzen sollen, nein, wir müssen die Räder auch nach jeder Ausfahrt ordentlich sauber machen. Dafür hat der Zeugwart nun sogar eine Putzschulung erhalten. Damit das dann auch klappt. 



Wir haben nun also für die Fahrräder ein ähnliches Putzarsenal im Keller, wie für die Motorräder. Aber, man kann es nicht vertauschen oder mischen... jeder hat hier sein eigenes. Also wird ab sofort Wartung und Pflege nach jeder Tour gemacht, um die Belastbarkeit der Räder nicht unnötig auszutesten. Einmal im Monat putzen reicht also wirklich nicht. Das hätte ich nicht gedacht. 

Winteröl haben wir nun auch. Das grüne hier ist das einzig wahre. Da kann man wahrscheinlich auch 5 Leute fragen und bekommt 3 Empfehlungen, wir folgen eben der grünen. Die Farbe der Hoffnung und das Kettenöl mit dem schönsten Namen Cross Country Finish Line. Was soll daran verkehrt sein? 



Heute Abend gehe ich dann noch schwimmen und führe meinen neuen Badeanzug aus. Er trägt sich hervorragend. Das Schwimmen klappt soweit auch ganz gut. Leider ist das Wasser unheimlich kalt und irgendwie wünsche ich mir den afrikanischen Pool zurück. Da wir allerdings nicht bei Wünsch Dir was" sind, sondern bei "So isses" tauche ich im kalten Wasser unter und schwimme los. Runde 40Minuten, dann tut mir alles weh. 

Seit der Zeugwart nämlich angesagt hat, dass die Ellbogen höher raus müssen und führen, wird das Bahn hoch, Bahn runter trainiert. Ausdauernd und vehement. Länger als 40Minuten halte ich das aber nicht durch. 

So ein Badeanzug muß ja auch langsam eingeschwommen werden!

Kommentare:

  1. 1:30 Minuten mittlerweile, das ist ja schon ganz ordentlich. Aber Dein Beitrag gibt mir einen weiteren Grund, das Radfahren nicht zu meinem Lieblingssport werden zu lassen. Ich bekomme das mit dem Putzen ja schon bei meinen Laufschuhen nicht wirklich nachhaltig hin. ;)

    Liebe Grüße
    Rainer 8-)

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    1. Hallo Rainer,
      also Laufschuhe haben ja auch keine Lager und Ketten, die den Dreck übel nehmen... die putzen wir auch nie!
      Viele Grüße

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  2. Für die Fahrradkette nehme ich immer sehr wenig Motoröl vom Auto. Das bleibt da ewig dran. Früher mit diesen Fahhradölen war die Kette nach einer Fahrt im Regen sofort rostig. Mit dem Motoröl sind diese Zeiten vorbei.

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    1. Ich wüßte gar nicht, wie ich das Motoröl aus dem Auto raus bekomme... ;-)

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    2. Na da ist unten am Motor so eine dicke Schraube, die man abdrehen muss...
      Aber ich nehme es nicht aus dem Auto, sondern aus einem Ölkanister.

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