I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Freitag, 25. April 2014

Nicht im Trend

Nach dem Duschen hat sich mein Knie gestern schon sehr verspannt angefühlt. Knicken war unangenehm und gefühlt hatte es die Größe eines Fußballs. Wenn man allerdings draufgeschaut hat, dann war es glücklicherweise nur ganz normal groß. Sehr erfreulich. Meine Nerven spielen einfach nach wie vor verrückt, so ist es eben, da gibt es nichts zu rütteln. Zwar habe ich aus der Bloggergemeinde einen guten Tipp bekommen um die Nerven zu unterstützen, aber der hat bislang noch nicht zu einem großen Erfolg geführt. Andererseits ist das auch leicht gesagt, ich weiß schließlich nicht, wie es sonst wäre. Einen Vergleich habe ich ja nicht. Das leichte Drüberstreichen, was letzte Woche noch ziemlich schmerzhaft war, war gestern auf der Couch angenehm. Bizzelig zwar, weil ich erstens nicht alles merke und zweitens manchmal eine besonders empfindliche Stelle treffe, aber trotzdem angenehm. Wieder ein Fortschritt.

 
Heute früh fühle ich mich dafür wie durch den Wolf gedreht. Unglaublich, wie anstrengend 28 Minuten durch die Gegend schleichen für meinen Körper sind. Da kann man wirklich Depressionen bekommen, wenn man sich das genau überlegt. Andererseits kann ich aber auch sagen, dass viele Leute noch nicht mal ihren Hintern hochbekommen um überhaupt 28Minuten laufen zu gehen. Und viele andere auch an Selbstüberschätzung leiden und 28Minuten gar nicht schaffen würden. Es kommt also, wie immer, auch hier auf die Sichtweise an. Mir tut auf jeden Fall einiges weh heute früh. Angefangen bei meinen Oberschenkeln, über meinen Hintern zum Rücken und das alles zusammen fühlt sich einfach schlapp an. Als der Zeugwart aufsteht fühle ich mich allerdings ausgeschlafen. Weil er dann aber nach einer Stunde wieder rein kommt und ich da wieder tief eingeschlafen war merke ich, das Ausgeschlafen sein war ein Trugschluß. Eindeutig. Der Muskelkater wird mich heute wohl den Tag über so begleiten, davon kann ich sicher ausgehen.

 
Morgen wird wieder trainiert, denn heute steht  trainingsfrei in meinem Plan. Offensichtlich geht der Trainer diesbezüglich nicht mit dem Trend. Als ich nämlich zur Arbeit fahre begegnen mir zahlreiche Athleten, laufend und auf dem Rad. Entweder treibt das gute Wetter sie raus, oder der Trainingsplan. Es ist auf jeden Fall klar, dass wohl nur mein Trainer mir heute trainingsfrei aufgeschrieben hat.

Kommentare:

  1. Hi Claudi,
    es gibt auch Leute, die mühen sich seit Monaten redlich, die 28 Minuten zu laufen und es ist trotzdem immer wieder eine Quälerei. Und wenn es mal nicht weh tut und die Zeit auch OK ist, dann ist die Freude groß und die Depressionen treten in den Hintergrund! :-)

    Kopf und Knie hoch! Das wird schon. Und schön, dass Deine Nerven sich wieder melden. Mein Knie hat nach einer OP vor zwanzig Jahren immer noch taube Stellen, was aber nicht weiter stört; hab mich dran gewöhnt.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hi,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. Stimmt natürlich, wenn man das große Ganze betrachtet, dann ist die Freude tatsächlich groß über 28Minuten Dauerlauf.
      Ehrlich? Dein Knie ist nach 20 Jahren noch immer teilweise taub? Oh... dann werde ich mein Rumpiensen in Zukunft mit anderen Augen sehen.
      Alles Liebe, Claudi

      Löschen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.