I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Sonntag, 31. Mai 2015

Unplanmäßiger Gegenwind

Die Woche war wirklich heftig. Ich habe mich selten so schlapp gefühlt. Unglaublich, was einem so ein Magen-Darm-Infekt die Schuhe auszieht. Heute geht's aber schon wieder und deshalb fahren der Zeugwart und ich auch endlich mal wieder Fahrrad. Wir nehmen die Triathlonräder und nutzen die Gelegenheit um uns das neue Haus der Familie Motivator anzusehen. 

Die haben in die Vollen gegriffen und sind derzeit in regelmäßiger Wochenendarbeit damit beschäftigt es einzugsbereit zu gestalten. Also kommt so ein Besuch ganz sicher einer willkommenen Abwechslung gleich. 

Wir kommen tatsächlich gut voran, das hätte ich so von mir gar nicht gedacht, weil ich erstens eine schlappe Woche hatte und zweitens auch nicht wirklich im Training bin. Aber es läuft bzw. fährt hervorragend. Mal fahre ich vorne, mal der Zeugwart und so kommen wir wirklich gut voran. 

Ich bin begeistert. Bis der Zeugwart einen Platten hat. Es ist ein schleichender Platten, einer, der sich nicht wirklich bemerkbar macht, aber dennoch gravierend genug ist um nicht weiterfahren zu können. Wir sind nur noch 7km vom Motivatorhaus entfernt, also beschließen wir, dass der Zeugwart weiter in die richtige Richtung fährt und ich umdrehe und heim fahre. Dort das Auto hole und dann motorisiert zum Motivatorhaus komme. 

Das habe ich mir ja einfach vorgestellt. Dass ich Gegenwind habe und zwar die ganze Zeit war nicht in meinem Plan. Oh man. Ich trete heftig, damit der Wind überwunden werden kann und schaffe es natürlich bis nach Hause. Welche Wahl hat man denn auch? 

Der Zeugwart bekommt von mir eine Info, dass ich nun mit dem Auto losfahre und teilt mit, er macht schon mal die erste Besichtigung. Wie ich dann feststelle, als ich selbst vor Ort bin, dauert die eine Weile... weil das Motivatorhaus einem Palast gleicht und riesig ist. Der platte Reifen vom Fahrrad hat ganz gut durchgehalten. Unser Projekt ist also nun der Wechsel des Schlauchreifens... hoffentlich etwas weniger spektakulär als so ein großes Haus. 

4 Kommentare:

  1. Unverhofft kommt oft :-)
    Wenn man alleine fährt kann Wind ganz schön deprimierend sein. Man darf zumindest mal nicht auf den Tacho schauen :-)))
    Sag mal, warum habt ihr den Schlauch denn nicht einfach gewechselt? Habt ihr kein Ersatz mitgehabt?
    Liebe Grüße
    Helge

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    1. Unglaublich Helge... der Zeugwart hatte tatsächlich keinen Ersatz mit! ;-) Das war auch meine erste Frage... kam aber nicht so gut. He he.

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  2. Wind ist nur von vorne blöd, von hinten geht's.

    Flitzer

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