I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Mittwoch, 27. August 2014

Eiswasser und Spende

Sicher hat mittlerweile nur der, der direkt hinterm Mond wohnt, nichts von der ALS Ice Bucket Challenge gehört. Praktisch jeder Promi hat sich schon einen Eimer Eiswasser übergießen lassen und dann hoffentlich auch gleich für Forschungszwecke gespendet. ALS ist die Abkürzung für Amyotrhophe Lateralsklerose und ist eine Erkrankung des zentralen und peripheren Nervensystems. Hier kann man etwas genauer nachlesen, was die Krankheit ausmacht. 

Mit der Ice Bucket Challenge geht es darum Spendengelder zu sammeln und sich -dank des Eiswassers- kurzfristig wie ein erkrankter zu fühlen, weil die Muskeln vor Kälte erstarren bzw. wie gelähmt sind. Angefangen in den USA schwappt die Welle mittlerweile über auf die ganze Welt und geht auch über die Prominenten hinaus. Einige Freunde von mir wurden bereits vor einigen Tagen nominiert und haben innerhalb der vorgegebenen 24 Stunden auch mitgemacht. Eisdusche und Spende. Die Einschläge kamen näher, aber bisher kam ich drumrum. Obwohl man ja auch Spenden kann, wenn man nicht nominiert ist. Logisch. 

Jetzt hat es aber auch mich getroffen. Da bin ich ja baff. Sowas passiert ja immer nur anderen. Bisher zumindest. Aber die Zeiten sind vorbei. Ein -bisher- guter Freund hat mich nominiert und schwups bin ich im Zugzwang. Ich muß innerhalb von 24 Stunden reagieren. Klar, es besteht keine Pflicht, aber so eine Aktion einfach zu ignorieren finde ich auch blöd. Ist ja immerhin für einen guten Zweck. Also überlege ich, wen ich denn nominieren könnte. Es müssen ja Leute sein, die noch nicht selbst nominiert wurden, soweit man das eben im Internet nachvollziehen kann, und zusätzlich sollten es Leute sein, die mitmachen. Wenn das Schnellballsystem nicht funktioniert, hätte man sich die Nominierung ja schließlich auch sparen können. 

Ich stehe heute früh also auf, checke den Eiswürfelbestand im Zeugwartschen Haushalt und fülle einen Eimer mit kaltem Wasser. Dann bekommt der Zeugwart das Aufnahmegerät in die Hand und wir begeben uns auf den Balkon, wo ich die Eiswasserdusche vornehme und zusätzlich drei Freunde nominiere. Ich bin gespannt ob Gian, der Flitzer und der Profiathlet es mit gleichtun und ebenfalls spenden und duschen. Obwohl die eigentliche Regel ja lautet entweder spenden oder eine Eiswasserdusche. Hauptsache die drei Herren unterbrechen die Kette nicht. Darauf kommt es an.


Das Video gibt es auf der Blog Facebookseite zu sehen. Allerdings sieht man eben auch nur eine Frau, die sich einen Eimer Eiswasser über den Kopf kippt.

Gespendet werden kann hier bei der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V.

Spendenkonto:

Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
IBAN: DE38 6602 0500 0007 7722 00
BIC: BFSWDE33KRL
Kontonummer: 777 22 00
BLZ: 660 205 00

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Wurdest Du auch schon nominiert Markus?

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  2. Ich finde sehr gut, dass du neben der Ice bucket challenge auch noch spendest. Ich hab irgendwie das Gefühl, dass viele nicht daran denken, was überhaupt der Sinn der Sache ist. Aber so langsam geht mir die ganze Sache auch auf den Keks^^

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    1. Ich glaube es ist wie mit allem... solange ein paar den Hintergedanken nicht aus den Augen lassen ist der Sache schon geholfen. Ich finde es super, dass die Krankheit so viel Aufmerksamkeit erhält.
      Viele Grüße

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