I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Samstag, 13. September 2014

Fliegen im Kühlschrank

Der Zeugwart und ich brauchen Urlaub. Meine letzte Woche hat dieses Bedürfnis bereits mehr als sonst herausgearbeitet, obwohl mir arbeiten seit dem ich überhaupt arbeite selten mehr Spaß gemacht hat, als jetzt. Es ist einfach herrlich, wenn man Anerkennung erfährt. Das sollten sich viel mehr Arbeitgeber zu Herzen nehmen. Leichter gesagt, als getan. 

Urlaub. Irgendwie ist das bei uns seit Jahren eine Reise in die USA. Und wir haben mittlerweile tatsächlich so ein bischen das Gefühl nach Hause zu kommen. Mit meinen Eltern war das früher Südtirol, das dieses Gefühl jahrelang vermittelt hat, und mit dem Zeugwart ist es eben die USA. Ist ja auch nicht so, als gäbe es dort nichts zu sehen. Wir waren schon oft dort... und müssen nirgends zweimal hin. Können aber, weil es mancher Orts so schön ist. 

Diesen Herbsturlaub verbinde ich mit der Arbeit. Zumindest ein bischen, es fühlt sich aber immer nach Urlaub an. Soviel ist sicher. Wir fliegen wieder in die USA. Mit Delta. Eine Freundin bemerkt dazu treffend: fliegen im Kühlschrank. Da hat sie sowas von recht, dass es schon fast angsteinflössend ist. 


Auf dem Flug von Detroit/ Michigan nach San Francisco friere ich konstant 4 Stunden. Der Flug ist 15 Minuten länger, aber am Anfang wars noch nicht so schlimm. Deshalb also nur 4Stunden. 

Vorher, die Einreise, geht am Automaten. Wir erleben in all den Jahren eine regelrechte Entwicklung der Einreiseprozedur mit. Auch in den USA scheinen Personalkosten einsparen ein lukratives Geschäft zu sein. Während das Foto um den Augenabstand zu prüfen für den Zeugwart ein Tanz vor der Kamera wird, kann ich einfach nur hochsehen und treffe genau die erforderliche Abstandsnorm. Wir stehen wahrscheinlich vor einem Einreiseautomaten für kleine Menschen? Muss ja so sein. 

Erfreulicherweise geht alles gut. Mit der Einreise und mit unserem Gepäck, das wir dann nach der Kühlschrankreise in San Francisco vom Band holen. Ebenfalls tiefgekühlt. Im Gepäckraum wird's wohl noch frischer. 

Wir mieten jedes Mal einen Mietwagen, der unseren Grössenbedarf weit übersteigt, aber Spaß macht: einen SUV. So stellen wir sicher, dass wir uns bei plötzlichen Kälteeinbrüchen im Gebirge auch mal innen drin umziehen können... alles Erfahrungswerte. 

Ehe wir allerdings in die Wildnis abbiegen, planen wir erst einige Tage Zivilisation. Obwohl wir niemals ganz abtauchen werden. 

Kommentare:

  1. Hallo Claudi,
    oh, da bin ich ja ein bisschen neidisch, obwohl ich euch natürlich euren Urlaub gönne :-)
    Das mit dem Frieren im Flugzeug finde ich furchtbar. Ich meine, die müssen ja keine 30 Grad haben, aber das die manchmal die Heizung gleich ganz ausstellen :-(. Eine Schande.
    Ich wünsche euch beiden ein paar erholsame und interessante Tage :-)
    Genießt den urlaub.
    Liebe Grüße
    Helge

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  2. Hallo Helge,
    wahrscheinlich vermehren sich Bakterien bei Kälte nicht so gut? Davor haben die Amerikaner bestimmt Angst...
    Vielen Dank & liebe Grüße,
    Claudi

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  3. Hi Claudi,
    bei der Überschrift dachte ich erst: "IIIIeeeehhhh!". Aber dann las ich, das es um DAS Fliegen geht, hihi.
    Wir haben inzwischen auf längeren Flügen sogar eigene Decken dabei, nachdem wir auch auf einem Nachtflug mal fast erfroren sind. Die Decken kann man gut zusammenrollen und ins Handgepäck machen.
    Einen schönen erholsamen Urlaub euch Beiden.
    Liebe Grüße
    Karina

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    1. Ha, ha... eine herrliche Assoziation: Fliegen im Kühlschrank. Wie eklig. Das ist mir gar nicht so aufgefallen.
      Vielen Dank für die Urlaubswünsche.
      LG
      Claudi

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