I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Mittwoch, 30. Januar 2013

Der Schweinehund verliert.

Nachdem mich die Triathlon Training Zeitung erst kürzlich über den Sinn, Unsinn bzw. Nutzen oder eben Unnutzen von Nüchterntraining aufgeklärt hat, stehe ich heute überpünktlich auf, ziehe mich um und setze mich auf die Rolle. 

Oh je. Eigentlich stelle ich den Wecker immer gerne noch eine Idee weiter, aber heute kommt das nicht in Frage. Wir sind heute Abend verabredet und da kann ich den für heute vom Coach angeordneten Trainingsplan - Sport nicht umsetzen. Aber da ausfallen lassen ja wenig produktiv wäre und ich ja schließlich irgendwie in dieses Kölner Ziel laufen möchte, bleibt mir keine Wahl. Außerdem würde der Schweinehund sonst gewinnen. 
Und das kommt ja schon mal gar nicht in Frage.

Ich bin also heute gegen den Schweinhund. Stehe auf und ziehe meine Radklamotten an. Heute habe ich ja laut Trainer die Wahl ob ich 60Minuten Laufen gehe oder Radfahren. Da es draußen weiterhin wie aus Kannen gießt, habe ich mich schon gestern für das Rad fahren entschieden und alles hergerichtet. Ich muß wirklich nur noch die Flasche aus dem Kühlschrank nehmen, die Rolle mit Strom versorgen, mich selbst umziehen und aufsteigen. Leider muß ich allerdings auch selbst treten. Das ist natürlich ein ziemlicher Nachteil an meiner Vorbereitung. Aber auch das ist nicht zu ändern. Also trete ich selbst.

Weil ich doch Hunger bekomme reicht der Zeugwart mir, als er aufgestanden ist, eine Banane an... aber so essen auf dem Rädchen ist mir irgendwie auch nichts. Ich beisse also nur ein paar mal ab und radle dann weiter. Ich radle in den mittlerweile bekannten vorgebenen Bereichen und denke an Köln.

Irgendwann steige ich ab und stelle fest, dass es wirklich gut lief. Bzw. natürlich radelte. Die Trainingsvorgabe wurde quasi fast 1:1 erfüllt.

Da kann der Coach auch ruhig mal zufrieden sein.

Kommentare:

  1. Hi Claudi,
    sehr vorbildlich. Schon früh morgens auf der Rolle und ohne Frühstück. Wenn du dann noch alle Türen und Fenster abdichtest, so dass kein Sauerstoff mehr reinkommt, hast du dann irgendwann eine Art Höhentraining. hihi.
    Viele Grüße
    Karina

    AntwortenLöschen
  2. Gut, dass Köln nicht in der Höhe liegt und ich mir das definitiv sparen kann.
    Man muß auch mal Glück haben. :-)

    AntwortenLöschen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.