I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Donnerstag, 3. Juli 2014

Die Zwergenperspektive

Schon oft habe ich die schönste Woche im Jahr herbeigeschrieben und ersehnt und wie es auch immer mit Weihnachten ist, plötzlich und vollkommen unerwartet ist sie auf einmal da. Verrückt, aber wahr. Heute öffnet die Ironman Expo in Frankfurt und auch der Ironman am Sonntag ist auf einmal in greifbare Nähe gerückt. Kein Wunder, dass der Flitzer langsam etwas aufgeregt ist. Das hätte mir wirklich schon den entscheidenden Hinweis geben können. 

Nun ja. Heute also ist es soweit, die Expo öffnet und der Zeugwart und ich ziehen los um selbige mehr als ausgiebig zu durchkämmen. Es wäre nicht der Zeugwart, wenn wir eine Messe mit so einem Ausmaß auslassen würden. Die aktuelle Ironman Messe ist wirklich beachtlich. Eine richtige Zeltstadt. 

Der Zeugwart und ich stöbern ausgiebig. Für heute habe ich die lockere Kniebewegung auf alle Fälle drin, da muß ich gar nichts weiter tun. Und als ich mich gerade durch ein paar Gel Geschmacksrichtungen durchteste, läuft hinter mir Jan Frodeno durch den Gang. Da brat mir doch einer einen Storch ist der groß. Ich rufe ihm aus der Zwergenperspektive zu, ob wir vielleicht ein gemeinsames Foto schießen können und -ganz so als ob er sowieso gar nie etwas anderes vorgehabt hätte- machen wir das auch. Das ist aber nett. 


Wenn ich das Foto so betrachte, dann sieht man, dass Triathleten offenbar unheimlich gern auf einem Bein stehen und dass man daran gut sehen kann, dass Zwerge und Riesen gleichermaßen den Sport lieben können. Offensichtlich hat Jan derzeit ein bisschen ausgeprägtere Oberarmmuskulatur als ich, so dass er seinen Arm nicht ganz so nah am Oberkörper halten kann. Allerdings habe ich mit dem Powerband Training ja auch gerade erst begonnen. Da darf man nun auch keine Wunder erwarten. 

Nachdem wir ihm für Samstag noch unser Wiedersehen am Langender Waldsee und für Sonntag unsere volle Unterstützung an der Strecke angekündigt haben, trennen sich unsere Wege wieder. Schließlich gibt es noch viele weitere Stände, die wir erforschen müssen. Und der Zeugwart muß heute Abend auch noch sein Lauftraining machen. 

Meines ist ja mit dem Messebesuch bereits abgehakt und wird nur noch mit einem Kühlpack abgerundet. Zu Hause, auf der Couch. 

Kommentare:

  1. Hallo Claudi,
    man, ist der groß :-)
    Oder bist du so klein?
    Naja, egal, cooles Foto.
    Ich freue mich auf Sonntag in Frankfurt.
    Liebe Grüße
    Helge

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Helge! Ich bin groß und es ist nur die Perspektive... ;-)

      Löschen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.