I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Freitag, 23. Januar 2015

Atemreflex - keine Kunst

Wir haben heute absolut keine Lust zum schwimmen. Die Woche war arbeitstechnisch anstrengend und beim Gedanken an die 0°C draußen und dem damit verbundenen frischen Wasser in der Traglufthalle steigt unsere Motivation nicht. Aber wir müssen den Vereinsmädels ein Kochbuch zurückgeben, Schulden begleichen und zu guter Letzt natürlich schwimmen. Also bleibt uns ja nichts anderes übrig als ins Riedbad zu fahren. 

Vorher setze ich meine Kontaktlinsen wieder ein. Das geht mittlerweile wirklich super schnell und ohne Probleme. Wenn doch alles so einfach wäre, wie das Einsetzen. Ich bin schon auf heute Abend gespannt! Ehe wir losfahren schreibe ich noch einen Schwimmplan. Ohne Plan hänge ich sonst nur am Beckenrand rum. Dann kann ich es auch gleich lassen. Will ich aber irgendwie auch nicht. Mein Plan orientiert sich deshalb an dem von letzter Woche. 

Weil ich ja meinen rechten Arm nicht hochbekomme, lege ich beim Schreiben des Schwimmplans besonderen Wert auf den hohen Ellbogen und die Eintauchphase. Außerdem baue ich wieder Atemübungen ein. Natürlich. Immerhin haben mir die letzte Woche am Besten gefallen. 

Meine Ellbogen sind heute die Führer. Wie bei einer Marionette tue ich so, als werden die Ellbogen fremdgesteuert und immer hoch gehalten. Über Wasser hängt mein Unterarm locker, so dass ich meine Hand ausschütteln kann. Wenn ich schnell genug schüttel natürlich. Sonst gehe ich einfach nur unter, klar. Ich bräuchte eigentlich so einen Auftriebsgürtel, damit ich die Übung mit Ruhe und Bedacht durchführen kann. Den habe ich aber nicht und außerdem sähe das sicherlich recht lustig aus. Und die sportlichen Triathleten die alle in diesem Becken rumturnen, hätten alle was zu schauen. Also mache ich Übung einfach etwas flotter um einem Absaufen zu entgehen. 

Nachdem ich alle Eintauchübungen die ich mir vorgenommen hatte abgeschwommen habe, geht es an die Atemübungen. Die kann ich gut. Ist ja auch keine Kunst. Immerhin ist atmen ja ein Reflex und klappt immer. So kann ich mich vom fünfer Zug zum sechser Zug über den siebener Zug zum achter Zug vorarbeiten. Und werde dabei recht kurzatmig. Atmen ist ganz schön anstrengend. 


Nach dem schwimmen will ich viel zu früh aufgeben, weil die Dusche nicht warm wird. Kalt duschen  kommt nicht in Frage. Aber die Vereinsmädels harren lange genug aus und bekommen die Duschen tatsächlich warm. Das ist prima. So wird also zum Abschluss der Woche noch mal richtig warm geduscht. Herrlich. 

Zu Hause schaffe ich Linse Nummer 1 (diesmal rechts) innerhalb von einer Minute aus meinem Auge. Für die linke Linse brauche ich weitere 18 Minuten. Das liegt daran, dass ich die neu gelernte Technik mit meiner rechten Hand gut kann, mit links aber eben nicht so geschickt bin. Links ist einfach ausbaufähig. Dafür dass beim letzten Mal das Problem rechts war, weiß ich jetzt nicht, was ich denken soll. 

Kommentare:

  1. Hallo Claudi,
    das Einsetzen der Linsen klappt inzwischen gut. Ich denke das das mit dem Entfernen ebenfalls bald funktionieren wird:-)
    Wie kalt ist bei euch denn das Wasser? Also wir haben es gut in unserem Schwimmbad. Da ist es immer kuschelig warm.
    Liebe Grüße
    Helge

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Helge,
      als könntest Du in die Zukunft blicken! Heute habe ich beide Linsen innerhalb zwei Minuten aus den Augen rausgehabt. Übung macht also auch hier den Meister... ;-)
      Das Schwimmbadwasser hat gefühlte 16°C und reale 23°C glaube ich.
      Viele Grüße,
      Claudi

      Löschen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.