I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Samstag, 3. Januar 2015

Jonglieren kann ich nicht

Heute ist in Rodgau Winterlaufserie und weil die Vereinsmädels gesund und munter aus dem Feiertags-Zwischen-den-Jahren-Silvester-Urlaub zurück gekehrt sind und heute starten wollen, beschlossen wir schon gestern, dass wir sie anfeuern fahren. Sich persönlich ein gutes Neues Jahr zu wünschen finde ich außerdem noch netter, wenn man so richtig durchgeschwitzt ist. Das würde ja passen. 

Leider ist es wie so oft, wenn wir Rad fahren. Während der Ankleidephase ist alles gut und als wir die Räder aus dem Keller hoch geholt haben, beginnt es zu regnen. Nun, das können wir leider nicht ändern und so ziehen wir die Regenjacken drüber und packen den Rucksack regendicht ein. In Rodgau gibt es nämlich in der Nähe des Parkplatzes einen Eierautomat... und weil die Eier dort so lecker sind, nehmen wir einen Rucksack mit, dann können wir welche mit heim nehmen, ohne sie die ganze Zeit jonglieren zu müssen. 
Ich kann nämlich nur mit drei Sachen jonglieren und mit Eiern habe ich es noch nie probiert. 

Eine Regenhose habe ich leider nicht für's Rad fahren, das rächt sich heute. Meine Beine sind -gefühlt- schon nach den ersten 375m nass bis auf die Haut. Meine Regenjacke hält dafür besser. Ich werde außerdem über eine Helmhaube nachdenken. Die finde ich zwar nicht so hübsch... aber für heute wäre so eine Haube definitiv praktikabel. Und zwar im Sinne von: meine Mütze und meine Haare würden nicht komplett durchnässt werden. Heute habe ich noch keine Helmhaube, was bedeutet, meine Haare sind unter meiner Mütze tatsächlich komplett durchnäßt. Dann lieber so eine Haube drüber ziehen... und vielleicht kaufe ich mir auch so eine Regenhose? Mal sehen. 

Erfreulicherweise bekommen wir von den zwei anzufeuernden Starterinnen noch ehe wir allzu weit in Richtung Rodeo vorgedrungen sind, eine Kurznachricht. Heute wird doch nicht gestartet. Der Zeugwart und ich besprechen uns nach dieser Nachricht kurz. Wir sind beide nicht heiß darauf bei strömenden Regen (und für später ist ja auch noch Schnee gemeldet) durch die Gegend zu fahren. Ich sehe nichts, weil meine Radbrille ständig beschlägt und die Abhilfe dafür noch dauert und ich bin an den Beinen bereits total durchnässt. Der Zeugwart hat eine wasserabweisende Hose an und es deshalb an den Beinen besser. Er vermutet aber, dass seine Mavic Regenjacke, wenn es so weitergeht, früher oder später aufgeben wird. 

Sind wir nun vernünftig und drehen um, weil der Radtourgrund weggefallen ist oder sind wir wie Kinder mit dem Kopf durch die Wand und fahren jetzt erst recht weiter? Natürlich sind wir vernünftig. 

Wir drehen um und fahren zurück nach Hause. Irgendwie wird es immer kälter und nasser auf dem Heimweg. Das hat aber nichts unbedingt mit dem heutigen Heimweg zu tun, das erscheint mir immer so zu sein. Je näher man in Richtung zu Hause kommt, desto nasser fühlt man sich an und desto kälter wird es einem. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich die Kälte dann erst zulasse? 


Meine Überschuhe und meine Regenjacke sind auf jeden Fall super. Da kann ich mich nicht beschweren. Warme, trockene Füße und ein trockener Oberkörper sind auf jeden Fall viel Wert. Als wir zu Hause ankommen ist der Regen in dicke Schneeflocken übergegangen. Außerdem ist das Thermometer ordentlich abgesackt und es ist tatsächlich kälter als zu Beginn unserer Radausfahrt. 

Kommentare:

  1. Hallo Claudi,
    ui, da habt ihr euch ja den schrecklichsten Tag überhaupt fürs Fahrrad rausgesucht.
    Ich denke du solltest froh sein das die Vereinsmädels abgesagt haben. Bei diesem Wetter Rad fahren macht wenig Spaß. Aber es ist ja nun mal alles gut gegangen:-)
    Liebe Grüße
    Helge

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    1. Liebe Helge,
      ich fand die beschlagene Brille viel schlimmer als den Regen... heute haben wir die Radtour bei schönem Wetter nachgeholt!
      Viele Grüße, Claudi

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