I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Sonntag, 25. Januar 2015

Radsäue

Wir haben gestern gelumpt und schaffen es deshalb heute nicht rechtzeitig aus dem Bett um mit den Männern zusammen Rad zu fahren. Wir fahren deshalb einfach später, als wir irgendwann aufgestanden sind und ich den Zeugwart mit Frühstück am Bett versorgt habe. 

Der Blick auf das Thermometer zeigt, dass wir bei 1°C plus sicherlich etwas Tauwetter haben werden. Trotzdem ist 1°C natürlich ordentlich frisch. Ich brauche mehrere Schichten und zwar übereinander. Als Allererstes setze ich mir aber mal meine Kontaktlinsen ein. Und dann rüste ich auf. 

Wir fahren erst durch den Wald, weichen dank des Tauwetters und meiner fehlender Regenjacke dann aber auf die Felder aus. Im Wald regnet es regelrecht von den Bäumen runter, auf den Feldern geht's. Von oben kommt keine Feuchtigkeit. Da der Zeugwart heute wegen einer fehlenden Schraube an der Vorderradbremse nicht Crosser, sondern Mountainbike fährt und kein Schutzblech dran hat, ist es für ihn aber auch von unten recht schnell feucht. Bei den Straßenverhältnissen fährt man halt auch alle Nase lang durch eine Pfütze und dann spritzt es natürlich hoch. 

Ich habe ein Schutzblech und einen recht trockenen Hintern. Aber ich bin trotzdem von hinten total eingesaut. Paßt ja irgendwie, dass wir in Rodgau an den Schweinchen vorbei fahren. 


Das Schutzblech ist zu schmal, nehme ich an. Aber da ich sowieso noch einen Radzubehöreinkauf plane und eine Helmhaube und eine Regenhose kaufen will, wird damit dann auch ein breites Schutzblech fällig. Irgendwie fahre ich ja schon öfter mal mit dem Fahrrad, dann kann man auch gut ausgestattet sein. 

Mit den Linsen fährt es sich heute richtig gut. Ich habe bei ordentlich Wind mal eine Phase, wo ich wirklich kaum was sehen kann, aber die komplette restliche Tour kann ich unheimlich viel sehen. Im Augenwinkel den Zeugwart, einen Reiher, der gerade auf dem Feld losfliegen will und einen Hund im Wald. Winkel sind durch die Brille ja immer schwierig, weil man rechts und links außen ja kein Glas vor dem Auge hat. Mit Kontaktlinsen erschließt sich mir hier ein ganz neues Seherlebnis. Deshalb habe ich auch die zwei da oben auf dem Dacht entdeckt. 


Wir fahren heute wirklich eine schöne Tour und ich stelle immer wieder fest, wie toll meine Radhose und meine Schuhe sind. Ich habe einfach wunderbar warme Füße. Und durch die zusätzlichen Überschuhe auch noch unheimlich saubere Radschuhe, auch wenn es darauf nicht ankommt. Die Wärme ist wichtiger. Ich muß mich diesbezüglich noch von unten hocharbeiten. Mein Kopf ist nämlich nicht besonders warm. Die Mütze ist nicht winddicht und der Buff ebenfalls nicht. Beides also ausbaufähig. Ich muß mich einfach nur mal darum kümmern. Wenn doch alles so einfach wäre. 


Fast zum Abschluss unserer Tour halte ich am Bahnübergang noch mal an und mache ein #Train47 Bild. Es gibt zwar keinen Zug, der mit auf's Bild wollte, aber irgendwie habe ich die Ahnung, dass die Aktion, die es über die Weihnachtsfeiertage von IQ Athletik gab, bald wieder auflebt. Da baue ich lieber mal vor. Und wenn's nicht anders geht, dann halt ohne Zug. 

Kommentare:

  1. Das 1.Foto gefällt mir so gut. Der Hintergrund ist so süss.
    Du siehst so glücklich und zufrieden aus.
    ich wünsch Dir eine gute Woche
    liebe Grüsse
    Elisabeth

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Elisabeth! Die wünsche ich Dir auch...

      Löschen
  2. Liebe Claudi,
    das mit dem Blickwinkel und der Brille habe ich bisher gar nicht gewusst. Also das erklärt ja schon, warum viele Brillenträger doch lieber Linsen haben wollen.
    Ich trage ja nur eine Schutzbrille beim Radfahren, ich hjabe also ansonsten gar keine Brille, aber wo ich das gelesen habe, fiel mir auch sofort wieder ein, das es halt schon ein etwas beengteres Seefeld bedeutet, wenn man die Brille trägt.
    Aber du scheinst ja jeden Tag besser klar zu kommen mit den Linsen :-)
    Dir noch eine schöne Woche
    Liebe Grüße
    Helge

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Übung macht auch hier offenbar den Meister, Helge. Du hast recht.
      Liebe Grüße,
      Claudi

      Löschen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.