I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Mittwoch, 7. Januar 2015

Der Kreislauf des Beschlagens

Ich wage einen Versuch und irgendwie auch ein Abenteuer und heute hat es angefangen. Da wir derzeit viel auf dem Rad unterwegs sind brauche ich irgendwie eine Lösung. Meine Sport-Brille, mit Doppelglasscheiben beschlägt ständig, innen und auch zwischen den beiden Scheiben. Das ist nervig und irgendwie auch unpraktisch, wenn man erst durch einen ständigen Nebel fährt und irgendwann sehe ich einfach gar nichts mehr. Dann müssen wir anhalten, die Brille putzen und der Kreislauf beginnt von vorne. 

Ich habe mittlerweile tatsächlich ein Brillenputztuch zum Fahrradfahren. Es ist immer dabei und wird rege benutzt. Oder ich wische mal schnell mit den Handschuhen drüber. Wischen ist auf jeden Fall ein großer Bestandteil der Radausfahrten in diesen Tagen. Und weil die Brille nicht so schnell beschlagen soll, wenn sie richtig super sauber ist, fahre ich natürlich auch mit der blitzblanksten Sportbrille los, die es überhaupt gibt. 

Alles nützt nichts. Der Kreislauf des Beschlagens ist einfach nicht zu brechen. Deshalb versuche ich es ab sofort mal mit Kontaktlinsen. Was ein Abenteuer. Linsen einsetzen ist kein Problem. Durchschauen ist recht kompliziert finde ich, weil ich klare und verzerrte Momente habe. Ob das so straßenverkehrstauglich ist das weiß ich noch nicht. Wir werden sehen. Das Rausholen der weichen Linsen erfordert Übung. Und Geduld. Zumindest bei mir. 

Die Linsen sollen nur für den Sport sein und sie müssen langsam eingetragen werden. Also arbeite ich mich mal ein bisschen vor, damit ich am Freitag zum schwimmen zum ersten Mal auch am Beckenrand etwas klar sehen kann. Ich bin gespannt. 

Kommentare:

  1. Das leidige Brillenthema. Ich bin froh, dass ich das los bin.

    Ich habe mir vor zwei Jahren die Augen lasern lassen. Die beste Entscheidung seit langem.

    Leider geht das nicht bei jedem. Ich wünsche Dir viel Zufriedenheit mit den Kontaktlinsen.

    LG Volker

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Volker. Ja anscheinend ist meine Hornhautverkrümmung zu stark für eine Operation. Wobei ich mir ein Leben ohne Brille auch gar nicht vorstellen kann... aber zu Sport ist es schon praktischer.

      Löschen
  2. Du hast Probleme mit dem rausholen? Das geht bei mir irgendwie einfacher als rein...
    Falls Du keine zu starke Hornhautverkrümmung hast, sollte das mit der Straßenverkehrstauglichkeit kein Problem sein, wenn Du Dich ein bisschen eingewöhnt hast. Ich kann mit Kontaktlinsen wegen der Hornhautverkrümmung nicht so gut lesen, aber es ist schon toll im Schwimmbad zu ERKENNEN, dass man wildfremden Menschen hinterherläuft :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Also das Raussholen ist wirklich total kompliziert finde ich. Ich bekomme die Linsen einfach nicht zu greifen.
      Leider ist meine Sehschwäche zu 85% nur Hornhautverkrümmung... :-(
      Trotzdem glaube ich dass ich mich einfach noch dran gewöhnen muß.

      Löschen
  3. Gerade beim Triathlon nervt es mich, ganz entgegen zum normalen Alltag, mit den Brillen total. Ich habe da meist drei Brillen im Einsatz. Mit dem Einsetzen und dem Herausnehmen der Tageslinsen bekomme ich es einfach nicht hin. Ich wünsche Dir, dass Du DIch gut daran gewöhnst und Du es genießen kannst ohne Brille Sport zu treiben.
    VG Frank

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hi Frank,
      ich bin gespannt, wie es bei mir klappt... heute nach dem Schwimmen ging es -verhältnismäßig- flott mit dem Rausnehmen.
      Danke auf jeden Fall!
      Claudi

      Löschen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.