I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Sonntag, 18. Januar 2015

Sissi Familienstress

Heute früh wollen wir draußen Rad fahren, aber ich kann mich vor Muskelkater kaum bewegen. Mir tun vielleicht meine Beine, mein Hintern und mein Bauch weh. Und wenn ich wirklich ehrlich bin, auch mein Rücken und meine Arme. Wahrscheinlich, weil Frau Mückel mich mit ihrem techniklastigen Trainingsplan vollkommen fertig gemacht hat am Freitag. 

Unsere Treppe komme ich nur rückwärts runter und das Ablassen auf einen Stuhl ist ein wahres Schmerzspektakel. Auf meinen Crosser komme ich heute wohl nicht drauf. Zumindest nicht so bald. Aber wir sind verabredet und das erfordert zügiges anziehen und losfahren. Bis ich es von der Couch hoch geschafft habe, ist der Zeugwart fertig und verlässt das Haus. Ohne mich. Ich kann einfach nicht mit, schließlich bin ich noch im Schlafanzug. Er entschuldigt mich bei den Sportlern und endlich können die Männer mal ihr Tempo fahren ohne einen Claudi-KlotzamBein. 

Ganz ohne mich zu bewegen werden die Muskelkaterbeschwerden aber sicherlich nicht weggehen. Leichte Bewegung ist sicherlich nicht verkehrt. Außerdem bin ich noch immer nicht zum zweiten Sissifilm gekommen... ich gehe deshalb auf die Rolle. Davor muß ich allerdings nach oben um mich umzuziehen und Beides, also das Hochgehen und das Umziehen, braucht seine Zeit. Meine Waden tun mir unheimlich weh. Ich frage mich, welche Schwimmaktion wohl dafür verantwortlich sein könnte? 

Ich schaffe es tatsächlich im Sportoutfit die Treppe wieder runter und packe mein Rädchen auf die Rolle. Bis ich meine Schnäppchenradschuhe anhabe, vergeht allerdings wieder etwas Muskelkaterschmerz, dann allerdings scheine ich es endlich geschafft zu haben. Sissi läuft, ich sitze auf dem Rad und sogar an die Pulsuhr habe ich gedacht. Wenn das mal kein gutes Omen ist. 

Unnötig zu erwähnen, dass die arme Sissi ordentlich Feuer von ihrer Schwiegermutter bekommt und ich -wie jedes Mal- auch heute wieder überrascht bin, wie sich der Kaiser so von seiner Mutter beeinflussen läßt. Die Fahrradzeit vergeht dank dieses Familienstress' wie im Flug und ich glaube sogar, dass meine Oberschenkel etwas weniger weh tun als noch vorhin. 


Ich bin auf jeden Fall total froh, dass ich mich doch noch auf ein Fahrrad gesetzt habe heute. Auch wenn ich das schöne Wetter natürlich nicht ausgenutzt habe mit einem Indoorrollentraining. 

Als ich vollkommen duchgeschwitzt vom Rädchen absteige, hänge ich noch eine Runde Plank-rumdrücken dran. Der Februar kommt immerhin mit großen Schritten näher und ich will mich im Kollegenkreis ja nicht blamieren. Immerhin sind da ja 2Minuten bei denen normal... bei mir noch lange nicht. Aber das liegt bestimmt nur am starken Schwimmmuskelkater! 

Kommentare:

  1. Tapfer, tapfer, liebe Claudi, Du hast Dich nicht vom Muskelkater unterkriegen lassen!
    Liebe Grüße
    Elke

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  2. Ich habe die 3 Sissi Teile schon durch :-). Ich habe die Zeit genutzt, als hier alles zugefroren und eisig war. Da konnte man eh nicht raus mit dem Rad. Und ich habe mal wieder gestaunt, wie eine Person solch wunderschöne Kleider haben kann :-)))
    Viel Spaß beim dritten Teil und gute Besserung für deinen Muskelkater :-)
    Liebe Grüße
    Helge

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    1. Oh Helge... da muss ich also bald nachlegen! Ich bleib Dir auf den Fersen.
      LG
      Claudi

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