I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Sonntag, 11. Mai 2014

Heute hier, morgen da

Temperatur hoch, Temperatur runter, Schlaf hin, Schlaf her, ich bin wieder zu Hause. Irgendwie war ich gar nicht richtig weg. Den Zeugwart habe ich trotzdem vermisst. Er liebt den Triathlonzirkus, genau wie ich, und deshalb war es besonders schade, dass er auf Mallorca nicht dabei war. Der Zeugwart war dafür gestern selbst äußerst sportlich und hat sogar noch zusätzlich Zeit beim Anfeuern verbracht. Gestern war nämlich Duathlon in Rödermark. An Sportbegeisterung mangelt es nicht. Und an Wiedersehensfreude auch nicht: Ich werde nämlich heute vom Flughafen abgeholt. 

Als wir zu Hause ankommen muß ich erst mal eine Weile auf der Couch liegen. Das frühe Aufstehen, die viele Sonne und das Rumgerenne haben mich geschlaucht. Ich bin nichts gewöhnt, meine Partyzeit ist längst vorbei und meine Kondition läßt offenbar stark zu wünschen übrig. Irgendwann verlässt der Zeugwart das Lager, weil er Fahrradfahren will. Ich mache eine kurze Nickerchenpause und verabschiede den Zeugwart mit dem Ratschlag, sich besser nicht dreckig zu machen, auf seine Radrunde. Dann schlafe ich einfach weiter. 

Total eingesaut kommt der Zeugwart nach einer Stunde vom Radfahren wieder. Ich bin mir nun nicht sicher, ob ich den Ratschlag geträumt habe, oder ob der Zeugwart ihn einfach ignoriert hat. Aber ehe ich der Sache genauer auf den Grund gehen kann, ist der Zeugwart in seine Laufschuhe geschlüpft und schon wieder verschwunden. 

Ich beschließe, den am Donnerstag ausgefallenen Lauf vom Trainingsplan heute nachzuholen. Deshalb ziehe ich mich gleich entsprechend an und weil es durch den Wald gehen soll, schlüpfe ich in die Trainrunningschuhe. Das Wetter weiß heute nicht so richtig was wir für einen Monat haben und verhält sich mehr wie April, als wie Mai. Es regnet, stürmt und ist Minuten später wieder sonnig. Ich schlüpfe deshalb zusätzlich in meine Regenjacke und bin schon unterwegs. Es läuft sich einfach herrlich im Wald. Ich merke zwar, dass meine Beine müde sind, aber mein Knie tut mir nicht speziell weh, die Luft ist angenehm und ich komme ganz gut voran. Weil es aber immer noch wichtig ist, nicht zu übertreiben mache ich nach 20Minuten eine Gehpause und laufe dann wieder zurück. 

Kommentare:

  1. Es sind schon 20 Minuten ohne Gehpause :-). Das wird immer besser.
    Das ist ja richtig spannend, das du so einen Kurztrip nach Malle unternommen hast. War bestimmt sehr spannend den Wettkampf anzuschauen.
    Und toll, in der Sonne zu sein :-)
    Hier ist es ja, wie du schon sagtest, einfach Aprilwetter.
    Aber naja, die Sonne kommt auch hier wieder.
    Liebe Grüße und weiterhin gute Fortschritte
    Helge

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    1. Hallo Helge,
      ja, 20Minuten am Stück gehen ohne Probleme. Ich freue mich sehr darüber. Mittlerweile kommt der blaue Fleck am Knie auch gut raus und ist unter der Haut sehr sichtbar. Die Veränderung ist deutlich.
      Die Sonne war prima!
      Viele Grüße,
      Claudi

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