I know of no single factor that more greatly affects our ability to perform than the image we have of ourselves. (..) The most dramatic changes that take place…occur when you abandon a concept of self which had previously limited your performance. My job is to let go of the concepts and limiting images which prevent me from perceiving and expressing my greatest potential.”


(Timothy Gallwey, author of Inner Game of Tennis; in The Total Runner by Dr. Jerry Lynch)

Dienstag, 7. Januar 2014

Sein kleinstes Licht

Der Trainer freut sich mit mir, dass ich wieder laufen kann und dass auf der Rolle Treten ohne Schmerzen möglich ist. Das finde ich prima, denn ich weiß, dass er lauter Spitzenathleten trainiert und ich höchstwahrscheinlich sein kleinstes Licht bin... aber das Licht brennt, und das freut ihn eben. Er hat mir nun also einen kleinen Anfängerplan geschrieben und darin steht 30min. Sport für heute. Ich bin davon überzeugt, dass er sowas sonst keinem in den Plan geschrieben hat. 

Ich gehe auf die Rolle, denn als mich das Büro heute in den wohlverdienten und hart erarbeiteten Feierabend schickt, ist es bereits stockdunkel. Das ist mir zu dunkel um laufen zu gehen und da ich bisher keinen neuen Fahrradhelm gekauft habe, kann ich auch nicht Rad fahren. Außerdem sollte es wohl klar sein, dass ich zum ersten Mal nach dem Unfall nicht in der Dunkelheit alleine Rad fahre. Nur für's Protokoll. 

Der Zeugwart baut netterweise die Rolle auf und so muß ich mich nur noch umziehen und bin schon sportlich. Das ging ja schnell. Ich kann gut fahren heute, sogar mit einer Idee Widerstand mehr als beim letzten Mal. Das ist ein Fortschritt und ich bin sicher, dass der Trainer sich morgen früh, wenn er es lesen kann, gleich noch mal freut. Sein kleinstes Licht mit ein bisschen Widerstand... das wird seinen Tag versüßen. 

Ich steige nach 30Minuten ab. Mein Knie fühlt sich etwas komisch an. Irgendwie so, als wäre die Kniescheibe extra. Anders aussehen tut es aber nicht, das ist gut. Und schmerzen tut es auch nicht. Ich werde das Extragefühl vorerst daher ignorieren und einfach wegschlafen. Und ich werde dafür sorgen, dass das kleinste Licht etwas heller wird. Und größer. 

Und schon ist er gefunden: mein Vorsatz für 2014. 

gefunden hier: http://piqs.de/fotos/search/Kerze/24879.html

Kommentare:

  1. Guten Morgen Claudi,
    hoffe das Wegschlagen hat gewirkt, ich drück Dir die Daumen, wünsche Dir aber auch ausreichend Geduld und hoffe Du nimmst die Signale Deines Körpers Ernst ;-)
    Lass Dich nicht unterkriegen

    Salut
    Christian

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    1. Lieber Christian,
      herrlich das T9 mit automatischer Verbesserung! ;-) Ich habe leider nicht alles wegschlafen (an schlagen habe ich nicht gedacht) können und muß beim nächsten Mal weniger Widerstand einstellen.
      Viele Grüße,
      Claudi

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  2. Und auch aus einem kleinen Licht wird eine helle Leuchte :)

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  3. Heute noch ein kleines Licht, morgen wieder die Sonne am Sporthimmel :-)

    Es wird, ich freue mich für Dich.

    Liebe Grüße
    Volker

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    1. Vielen Dank Volker! Sonne wäre ja generell mal was schönes, bei diesem Regenwetter! :-)

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  4. Das ist ein sehr schöner Vorsatz, Claudi! Ich bin mir sehr sicher, dass Dein Licht schon ganz bald viel heller scheinen wird :-)

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  5. Liebe Claudi,
    so ein kleines Licht kann wunderbar hell leuchten :-)
    Und ohne die vielen kleinen Lichter hätten die ganz großen Leuchten ja niemand, den sie hinter sich lassen können ��

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    1. Ha ha... die großen Leuchten. Genau Helge, da hast Du natürlich recht.

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  6. Liebe Claudia,

    zunächst erst einmal ein ganz wunderbares neues Jahr. Möge dein kleines Licht ganz wunderbar erstrahlen und dir immer zur Seite stehen.

    Ich hoffe, das mit dem Knie hat sich derweil verlaufen.

    Habe eine tolle Saison.

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    1. Liebe Din,
      danke für die guten Wünsche, sehr nett von Dir.
      Leider beharrt das Knie weiterhin auf Schonung... also abwarten.
      Viele Grüße, Claudi

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